Rücksichtslose Polizisten? (Oder gar dumme- ?)

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17 Antworten

Hi Afbian, besser im Dunkeln, als im Regen;-))

Es geht mit der Rennleitung aber auch anders rum. Fasse mich kurz:

Hatte mein Haseputz erst 4 Tage, dementsprechend brav kutschierte ich noch in der Stadt(Berlin) herum. Stand also an einer Ampel, gegenüber eine Fußgängerzone in der eine Blaulichtblechdose mit Besatzung gerade auf die Strasse fuhr. Beide, Männlein und Weiblein starrten mich an als wäre ich von einem anderen Stern, soweit so gut.

Mußte noch auf gün warten und fuhr dann in die selbe Richtung wie die Streife. Die nächste Ampel zeigte natürlich wieder rot, die Rennleitung war weg. Dachte ich !

Als ich dann rechts um die Ecke bog, standen die da am Strassenrand und fuhren mir hinterher bis zur nächsten Ampel und die war natürlich, wie könnte es in Berlin auch anders sein, wieder rot.

Die hatten dann nichts besseres zu tun, als ihre blauen Funzel anzustellen und sich langsam an mir vorbeizuschleichen, Gott sei Dank ohne Tröte, sonst wäre ich wahrscheinlich von Moped gefallen. Beim Vorbeifahren machten sie deutlich Handzeichen- ich solle ihnen folgen!

Mein Herz natürlich in der Lederhose und meine Gedanken kreisten im luftleeren Raum voll unbegründeten, schlechten Gewissen.

Wir fuhren also an den Strassenrand, dort stieg dann der Fahrer mit netter weiblicher Begleitung ( Beide ca. 30 Lenze) aus und schritten breit grinsend auf mich zu.

Sie wollen sich mal die neue VMAX anschauen, denn die ist ja so selten und geil (Orginalton) und überhaupt.

Nun was soll ich sagen, es folgte eine nette Unterhaltung, bei der mir zum Schluß ein 2 monatlicher, kostenloser Stellplatz (gleich neben dem Revier, grins) in einer Tiefgarage angeboten wurde. Hatte zu diesem Zeitpunkt noch keinen eigenen Parkplatz und die Beiden machten sich echt Sorgen das Moped könnte gestohlen werden.

Solche nette Aufeinandertreffen hatte ich jetzt schon öfters mit der Rennleitung und könnte noch ein paar solcher Geschichten schreiben, aber so etwas erzähle ich lieber, ist nicht so anstrengend wie schreiben.

Du siehst, es gibt auch positive Begegnungen der dritten Art ! :-))

Nette Grüße an die Polizei und an Euch.

Noge

Noge54 15.12.2011, 09:47

Danke,Afbian für den Weihnachtsstern! Gruß Noge

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Unter deiner Überschrift kann ich eigentlich mit dem Motorrad kein Erlebnis schildern. Eine ganz nette Geschichte ist mir letztens passiert. Ich fahre selten Autobahn, aber auf dem Rückweg von einer Tour, wurde der Himmel sehr dunkel und ich dachte nur, schnell nach Hause. Aber dann fing es so stark an zu regnen, das ich mich entschloss unter einer Autobahnbrücke zu halten, da die Sicht gleich Null war ! Nach wenigen Minuten kam ein Motorradpolizist und hielt neben meinem Moped an. Er kletterte dann zu mir über die Leitplanke und fragte ob ich eine Panne hätte. Ich sagte ihm die Wahrheit. Er sagte dann natürlich das es nicht erlaubt ist, auf dem Standstreifen zu parken. Daraufhin steckte er sich eine Zigarette an und wir quatschten über unsere Mopeds. Nachdem das Gewitter vorbei gezogen war, wünschten wir uns gute Fahrt und fuhren weiter :-) Gruß Floyd.

moppedden125 06.12.2011, 11:33

Bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob es in diesem Fall nicht doch erlaubt ist, am Pannenstreifen stehen zu bleiben. Wenn Sicht quasi wirklich fast Null war, wäre das Weiterfahren eine Gefährdung für dich und andere gewesen. Aber ist egal, jeder Polizist - noch dazu wenn selber Motorradfahrer - der halbwegs normal tickt, würde in solch einer Situation sicher nicht strafen. Und du selber hast dich ja brav hinter die Leitplanke verzogen :-)

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hallo Fabian,

ich habe 38 1/2 Jahre bei diesem Verein gearbeitet. Bin seit 07/07 Rentner und dadurch auch nicht mehr auf dem neuestenStand.

Wahrscheinlich war dieser Polizist auch nicht auf dem neuesten oder auf dem ältesten Stand? Deine Kreidler kommt ihm bestimmt nicht jeden Tag über den Weg.

Ein Polizist ist auch kein wandelndes Gesetzbuch, egal in Sachen StVO, StVZO, STGB, STPO oder gar BGB. Wenns nach der Bevölkerung geht, sollte er sich nach Möglichkeit auch noch im Versicherungsrecht und anderen möglichen Rechten auskennen.

Also: Der Beamte muss sich nicht überall auskennen, muss sich im vorliegenden Fall aber kundig machen. Das kann natürlich einige Minuten dauern, was bedeutet, dass Du da nicht zwischendurch wegfahren darfst (weil der Beamte im Normalfall Deine Papiere bei sich hat). Hat er sie Dir zurückgegeben, ist im Normalfall alles o.k. und Du darfst weiterfahren.

Gruß, Fritz

Das mit dem "im Dunkeln stehenlassen" ist natürlich unangenehm aber kann einfach von "nicht darüber nachgedacht" herrühren, da muss keine Absicht dahinter stecken. Und mit Dummheit hat es auch nichts zu tun, schliesslich ist an jedem KFZ ein Scheinwerfer, den man zum Helmaufsetzen etc. benutzen kann (wobei - wozu braucht man da Licht? geht wunderbar ohne!).

Meine Begegnungen mit dem Verein Grün-Weiss waren bisher sehr unterschiedlich. Einmal - nach einem schweren Unfall auf der A3, den ich durch das direkte Eingreifen des Schutzengels ohne einen Kratzer überstanden habe - hat mich Grün-Weiss sehr dumm angemacht: der Kerl hat an meine Scheibe geklopft, ich sass völlig benommen drin (und mich einfach nur gerade an der Tatsache erfreut, nicht den Vertikalexpress genommen zu haben), Zündung war aus...Knopf für den elektrischen Fensterheber gedrückt...2-3 Sekunden gebraucht um zu raffen, warum sich die Scheibe nicht bewegt... Zündung also wieder an, Scheibe runter... Da kam schon das Anblaffen "Stehen Sie unter Drogen oder wat? Sprechen Sie überhaupt Deutsch?!" - das Ganze auf Ruhrpott mit türkischem Akzent... Weiß nicht ob es denen so beigebracht wird, mit potentiell verletzten Unfallopfern so umzugehen...

Das Andere Mal waren meine bessere Hälfte und ich unterwegs von Polo in Jüchen nach Hause und mir ist auf der Autobahn der Tank in meiner Maschine leergelaufen... Bis ich mit der anderen Maschine dann zur Tankstelle und zurück war mit Reservekanister, verging sicherlich eine gute halbe Stunde... Und während ich geraaaade dabei war, Benzin in den Tank zu füllen, hielt eine grünweisse Kutsche neben uns an. "Schönen gutenAbend, alles klar bei Euch, können wir helfen?" Ich daraufhin von wegen - jo, jetzt schon, hab mich schon auf die Flens wegen "Liegenbleiben infolge des Kraftstoffmangels" gefreut... Völlig unerwartet Grinste der Polizist, reckte den Daumen nach oben und meinte "Na dann ist alles klar - fahrt vorsichtig und schönes Wochenende noch!" - und weg waren sie.

Also - es gibt solche und solche. Vielleicht ist der Grobian von der A3 sonst ein netter Kerl, der nur eine sehr stressige Schicht hatte und wo meine leichte Unbeholfenheit der sprichwörtliche Tropfen war... Vielleicht ist der nette Polizist aus Jüchen sonst ein A... Das weiß man halt nicht, weil man nun mal den Leuten nur vor den Kopf gucken kann.

Gruß

Dmitri

Mit den Uniformierten hatte ich in 45 Jahren Straßenverkehr geine wirklich bösen Begegnungen - im Gegensatz zu den Zivilen, die ich als inkompetente und zum Teil korrupte Bande kennengelernt habe. Eine besonders interessante Begegnung hatte ich als Beifahrer in einer Dose (vor ca 40 Jahren).

Mein Kumpel war bei der BePo und fuhr einen Mini. Wie bei uns damals nicht unüblich bretterte er mit reichlich 110 kmh durch die Stadt - Radarkontrolle !!!!!!!! Mir fiel sogar als Beifahrer das Herz in die Hose. Mein sportlicher Fahrer blieb ganz ruhig. Mit finsterer Mine ging ein Uniformierter auf uns zu (damals noch Stadtpolizei). Gelassen kurbelte mein Fahrer das Fenster herunter und reichte ihm seinen DIENSTFÜHRERSCHEIN !!!! Der Polizist legte die Hand an die Mütze und sagte: "Herr Kollege, fahren Sie in Zukunft etwas vorsichtiger. Gute Fahrt!" War der nicht nett?

Bei uns in Passau gab es in den 60ern eine lokale Berühmtheit (ist in der Zwischenzeit längst tot). Das war der Pressefotograf der Passauer Lokalzeitung. Er war dafür bekannt, daß er 24 Stunden am Tag überall auftauchte und das meistens deutlich angeheitert. Eines Nachts war ich gerade zu Fuß auf dem Heimweg - fahren war nicht mehr - zu wenig Blut in der Alkoholbahn, da sah ich unserern Starreporter wie er sich in sein Auto zwängte. Leider was die Parklücke sehr eng und er traf selbst nach mehrmaligem Rangieren die Straße nicht. Plötzlich tauchte einer unserer uniformierten Stadtpolizisten auf, trat zu ihm an die Fahrertür und forderte ihn auf, auszusteigen. Der arme Kerl begann mir schon leid zu tun. Anstatt den angetrunkenen Fahrer aber zu maßregeln und seinen Führerschein zu kassieren, setzte er sich ans Steuer, rangierte den Wagen aus der Parklücke, gab den Fahrersitz wieder frei und wünschte dem Besoffenen eine gute und unfallfreie Heimfahrt. War das nicht die Gute Alte Zeit?

moppedden125 06.12.2011, 09:29

Zu erstem "Beitrag": tja - selten pinkelt ein Kollege einem andren ans Bein, ist ja nicht nur bei der Polizei so, kann man ja auch ganz gut unter Ärzten beobachten. Es menschelt halt überall.

Zu zweitem: sag ich lieber nicht viel, nur das: Alkohol am Steuer ist und bleibt für mich "versuchter Mord", manchmal bleibts leider nicht beim Versuch...

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19ht47 06.12.2011, 11:20
@moppedden125

zur Geschwindigkeit:

Hier handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit. Ordnungswidrigkeiten können aber müssen nicht verfolgt werden.

zum Alkohol:

Alkoholfahrten sind Vergehen, die von Beamten verfolgt werden müssen. Insbesondere unterliegen Polizeibeamte dem Strafverfolgungszwang. Der Polizeibeamte hat also wahrsheinlich seine Pflicht vernachlässigt und den Autofahrer evtl. begünstigt.

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moppedden125 06.12.2011, 11:23
@19ht47

Der Polizeibeamte hat also wahrsheinlich seine Pflicht vernachlässigt und den Autofahrer evtl. begünstigt.

Lass "wahrscheinlich" und "evtl." weg - dann passts.

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chapp 06.12.2011, 12:20
@19ht47

Glaub es mir ruhig. Ich war dabei und es war so. Allerdings war das 1968 und die Polizei war Stadtpolizei und damals gingen alle Uhren etwas anders. Man hat sich über solche Dinge amüsiert und der Polizist ist in unserer Achtung gestiegen. Er lebt übrigens auch längst nicht mehr.

Wenn ich am Steuer diese Ordnungswidrigkeit begangen hätte, hätte er wohl nicht so freundlich darüber hinweggesehen.

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Afbian 06.12.2011, 12:39

Die Zeiten sind wohl vorbei, ja!

Aber ne nette Geschichte.

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Ich hatte letztes Jahr ein nettes Erlebnis bei einer der üblichen Motorradkontrollen in der Rhön. Die Polizei hat jeden motorisierten Zweiradfahrer heraus gewunken und zuerst die Papiere und dann die Maschine kontrolliert. An diesem Wochenende wurde die Aktion vom TÜV ünterstützt ,damit die Fahrzeuge gleich von einem Sachverständigen begutachtet werden konnten. Ich wurde also von einem Polizisten aufgefordert die Papiere und den Führerschein vorzulegen, da kommt der TÜV-Mann gerade vorbei, mit dem ich beruflich viel zu tun habe und fragt mich ob ich Probleme hätte. Ich sagte ihm nein, denn du hast das Motorrad doch erst vor vier Wochen bei der HU überprüft. Daraufhin fragt der Polizist ob wir Kollegen wären, der TÜV-Mann sagte na ja in gewisser Weise schon. Der Polizist schaut zu mir und gibt mir die Papiere zurück ohne einen Blick darauf geworfen zu haben und wünscht mir eine unfallfreie Fahrt. Gruß hojo.

Wurde kürzlich mit der CBF angehalten (Routinekontrolle, haben alle Mopeds rausgefischt), dachte mir nichts böses, gab denen meine Papiere, sie schauten noch ein bisschen, Reifenprofil OK, Auspuff war hörbar leise...... nach ca. 2 Minuten kam der eine Polizist mit meinem Führerschein zurück.... taaaab da dab dab (hier müsst euch jetzt die Musik von Stahlnetz vorstellen ;-) ) ... ich hätte ja nur einen A1-Führerschein und gar keinen A-unbeschränkt....

Ich schaute mir den Führerschein an (2009 ausgestellt, mein alter grauer Führerschein mit dem Terroristenfahndungsphoto war nicht mehr zu lesen gewesen) ... tatsächlich, nur A1 (hatte mir das Ding nie angekuckt!) .... habe dann erklärt, dass ich einen Führerschein Klasse 1 und 3 hätte umschreiben lassen und dass das wohl ein Fehler unterlaufen wäre (hat sich dann später tatsächlich als Irrtum vom Landratsamt herausgestellt)... gab noch ein bisschen Diskussion aber alles im Rahmen und absolut freundlich .... zu guter letzt haben sie mir aber geglaubt (! es war zu spät am Abend um die Sache telefonisch klären zu können) und mich fahren lassen, fand das wirklich in Ordnung...... jetzt habe ich einen neuen Führerschein, nachdem ich 6 Wochen mit einer Bescheinigung auf DIN A4-Papier rumgefahren bin....

moppedden125 06.12.2011, 11:35

lach - ich glaub du bist der einzige Mensch auf der Welt, der einen umgeschriebenen Führerschein abholt und nicht drauf schaut :-))

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fritzdacat 06.12.2011, 12:14
@moppedden125

:-) kann schon sein, ich hab das auch so an Ort und Stelle gesagt "Sie, ich hab mir das Ding noch nie angekuckt".... .... haben mich ganz faszniert angeschaut ;-)

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Ich sag nichts schlechtes mehr über die Polizei, seit die mich mal nachts aus dem Auto geholt haben, wo ich nicht nur zu schnell unterwegs war (mit 72 im Ort geblitzt), sondern auch noch zumindest riechbar aus der Kneipe kam. Ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn ich hätte blasen müssen. Musste ich nicht, und das rechne ich ihnen ganz persönlich hoch an. Ist vielleicht auch Menschenkenntnis: seitdem bin ich zurückhaltender mit dem Alkoholgenuss...

Naja, einer geht dann doch noch: sie waren am "Knöllchen verteilen" und wir hatten eine kurze Diskussion darüber, ob ich da stehen bleiben darf. "5 Meter, und zwar ab Kreuzungspunkt, nicht Bordsteinkante" schien ihnen nicht geläufig gewesen zu sein, jedenfalls sah ich sie später nochmal mit großen Schritten nachmessen :) Das war aber wohl auch die "Kommunalpolizei", bzw. Ordnungsamt.

Auch bei der Exekutive gibt's sicher solche und solche. Die mit denen ich es bislang zu tun hatte, wissen glaub ich ziemlich genau, was sie tun und was nicht. In Deinem Fall würd ich mal auf Gedankenlosigkeit tippen.

In Berlin sind die Polizisten meist sehr verständnisvoll. Ich habe selten Probleme mit denen gehabt. Selbst wenn ich angehalten wurde weil ich wieder mal zu schnell war, oder etwas anderes angestellt hatte. Aber als die "schlimmsten Polizisten" sind die Motorradpolizisten verschrienen. Unnahbar, arrogant und völlig "spaßfrei". Mit denen sollte man nie "diskutieren". Sicherlich gehöre ich zu den sehr wenigen, die diese "Senatsrocker" gezeigt haben, dass hinter der Uniform auch Menschen stecken.

Ich hatte das hier schon mal geschrieben, aber der Link funktioniert nicht. Daher noch mal diese sehr lustige Geschichte zu meinem "Nachteil":

• Ich war am Nachmittag auf dem Weg zur "Spinnerbrücke". Ausnahmsweise bin ich nicht zu schnell gefahren und habe mich auch sonst an die Verkehrsvorschriften gehalten. In Zehlendorf bin ich auf einer dreispurigen Straße mit knapp über 50 Km/h in der Mittelspur gemütlich gefahren. Normalerweise sehe ich immer in den Rückspiegel, aber diesmal nicht. Komisch kam mir nur vor, dass mich seit einiger Zeit kein Auto mehr überholte. Als ich in den Rückspiegel sah, bemerkte ich eine Gruppe von Polizeimotorrädern in Zweierreihen dicht hinter mir. Die blieben auch eine Weile hinter mir. "Bonny führte eine Gruppe von Polizeimotorrädern an". Als diese bemerkten, dass ich sie gesehen hatte, ging die Gruppe auseinander. Die ersten Beiden überholten mich rechts bzw. links und setzten sich direkt vor mir. Dann die nächsten beiden, die sich neben mich setzten. Darauf noch zwei, die auch neben mir dicht in einer Reihe fuhren. Der Rest von vier Polizeimotorrädern schloss dicht auf und ich war total "eingekesselt". Keiner sah zu mir herüber oder machte eine Geste zum anhalten. Die Köpfe ohne Mine nur geradeaus.

Tausend Dinge gehen ein dabei durch den Kopf. Was habe ich nun wieder falsch gemacht, wollen die mein Bike untersuchen usw.? Zugegeben, ich wurde immer nervöser. Kein Autofahrer überholte uns und die Fußgänger sahen uns nach. Muss man sich mal bildlich vorstellen. Eine Gruppe von grün-weißen Polizeimotorrädern und in der Mitte fährt eine Chopper mit hohem Lenker mit einem Fahrer in Lederhose, schwarze "Bomberjacke" und dunkler Sonnenbrille, der keine Chance hat "abzuhauen". Was die "Zuschauer" gedacht haben, kann ich nur ahnen.

Die Fahrt ging ca. 2 Km. Als wir an einem "McDonald Drive-In" vorbei kamen, sah der eine zu mir rüber, grinste und die Gruppe fuhr zu dem "Drive-In". Als ich an der "Spinnerbrücke" ankam, erzählte ich natürlich meine "Begegnung der besonderen Art". Schallendes Gelächter und etliche "Spitzen", weil ich es war, den man endlich mal richtig reingelegt hatte.

Wenn ich könnte würde ich jeden von denen mindestens 1.000 Punkte geben. "Jungs", habt Ihr Klasse gemacht. Ein dickes Lob von mir. Gruß Bonny

Mogges 09.08.2012, 00:40

:D :D :D

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Gute Erfahrungen mit der Rennleitung kenne ich nicht,nur teurere und damit ich die nicht so schnell vergessen,schenken die mir auch immer noch ein paar Punkte zum sammeln.Wenn die mein grünes Moped sehen,fangen die Eurozeichen in deren Augen an zu blinken und schon habe ich die Brüder am Auspuff kleben.Besonders böse werden die,wenn sie nicht mitkommen und ihr Filmchen deswegen in die Tonne hauen können,dabei kann ich doch nix dafür,wenn so nen 6ser BMW nix unter de Haube hat.

Afbian 06.12.2011, 21:34

Endlich mal ein kompletter ANTI :-))

Ich dachte sowas gibts hier nicht.

Ja, die giftgrünen Kawas sehen ja auch schon "zu schnell" aus ;-)

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Als ich vor vielen Jahren mal einen alten Mercedes fuhr, der zu der Zeit in Hamburg auch noch als Streifenwagen unterwegs war und diesen, weil mir das originale Mausgrau nicht gefiel, tannengrün und weiss gespritzt hatte, da hatte ich reichlich "Begegnungen" mit Mitgliedern der Trachtengruppe, die das natürlich gar nicht witzig fanden.

Da musste ich mir die wildesten Behauptungen anhören, dass und warum das angeblich verboten war und hatte deshalb immer je ein Exemplar der StVZO und der StVO an Bord, um die Fakten klären zu können.

privater Streifenwagen - (Erfahrungen, Polizei, Erfahrungsberichte) ... und noch einmal - (Erfahrungen, Polizei, Erfahrungsberichte)

Die Story passt nicht ganz hier hin, weil es weder auf dem Motorrad oder dem Moped passiert ist, aber lustig war es dennoch: Ich stand im dunkeln mit dem Fahrrad an der Ampel, als ein Streifenwagen neben mir anhielt. Der Beifahrer öffnete das Fenster und sagte: "Sie haben kein Licht an ihrem Rad !" Ich antwortete: "Doch ich habe ein Licht am Rad" und zeigte auf meine Lampe und den Dynamo. Daraufhin der Polizist: "Warum schalten sie ihr Licht dann nicht ein ?" Ich antwortete: "Weil ich gerade an der Ampel stehe" ! Daraufhin der Polizist: "Das ist kein Grund, ohne Licht zu fahren !" Woraufhin ich konterte: "Ich fahre nicht, sondern stehe an der Ampel und Dynamos funktionieren nur, wenn man pedaliert". Sofort wurde die Fensterscheibe wieder geschlossen und der Streifenwagen fuhr weiter!

Afbian 06.12.2011, 21:29

Erst denken - dann reden, würde ich dazu sagen :-))

Nette Geschichte.

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Wenn du deine Mühle als "Kleinkraftrad bezeichnet hast, dann hast du die Ordnungshüter wohl verwirrt. Du fährst ein Moped oder ein Mofa. Kleinkrafträder haben mehr als 50 ccm und haben KfZ Brief und KfZ Schein und eine Zulassung.

Afbian 22.02.2017, 11:05

Die Definition von Kleinkraftrad hat sich über die Jahrzehnte sicher geändert, aber zur Zeit ist es ein Hubraum von bis zu 50 ccm, der das Kleinkraftrad einschränkt.

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Jede Begegnung mit der Rennleitung, bei der man nichts bezahlen muss, ist eine gute Begegnung. Also was soll's - so eine kleine Unüberlegtheit des Beamten ist nicht mal der Erwähnung wert.

Abgesehen davon: ich kann meine Klamotten auch in dunkelster Nacht anziehen, dafür braucht's wirklich keine Funzel...

:-)

Afbian 06.12.2011, 21:22

Das war nun wirklich auch nicht mein Problem. Ich wollte nicht totgefahren werden.

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Ich hatte bisher nur Kontakt mit freundlichen, netten und sachlichen Polizisten. Und das noch nicht oft....

Hatte lediglich mit Roller und Auto paar nette Erlebnisse. Da hier aber Motorrad-Forum, passts nicht ;-)

moppedden125 06.12.2011, 09:11

Aja - könnt ihr euch an meinen Thread im Forum erinnern, wo es um die Strafe beim Versetzt fahren ging? (Hier nochmal der Link: http://www.motorradfrage.net/forum/thread/4661/versetzt-fahren---sprich-links-fahren-in-oesterreich/1) Die Causa ist nach wie vor nicht abgeschlossen, Gerichtstermin steht noch an. Aber: ich lerne grad für Motorrad-Führerschein (nur aus Spaß, irgendwann mach ich den wahrscheinlich) und bin auf folgende (offizielle) Führerscheinfrage gestoßen:

Was sollten Sie beim Fahren in einer Motorrad-Gruppe beachten?

Richtige Antworten:

Ich fahre leicht versetzt zur Spur des Vordermannes mit entsprechendem Sicherheitsabstand

Innerhalb der Gruppe verzichte ich auf Überholmanöver

Bin echt gespannt auf den Ausgang dieses Verfahrens ;-)

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19ht47 06.12.2011, 11:27
@moppedden125

ja, ja, in Österreich wird die StVO ein bisschen anders ausgelegt, als in Deutschland. Da heißt es auch, bei gelb sofort anhalten oder . . . nicht gesehen werden.

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moppedden125 06.12.2011, 11:44
@19ht47

Gelb heißt halt - richtig, doch bei uns blinkt vorher die Ampel grün. Bei euch schaltet ja die Ampel von grün auf gelb, die Gelbphase ist dann etwas länger als bei uns (ich wohne im Grenzgebiet, ist für mich jedesmal eine Überwindung, bei gelb noch in die Kreuzung einzufahren scherz). Das mit dem nicht gesehen werden, ist so eine Sache: derzeit werden nach und nach Kameras montiert, die das Einfahren bei Rot oder Gelb bildlich festhalten.

Aber wo hier beim Versetztfahren was anders ausgelegt werden kann, weiß ich jetzt nicht genau - entweder es ist erlaubt oder es darf in Fahrschulen nicht so gelehrt bzw. von den Fahrerclubs nicht empfohlen werden. Auch bei euch gilt meines Wissens das Rechtsfahrgebot. Oder gibt es bei euch in der STVO einen Paragraphen, der für Motorradfahrer in der Gruppe da eine Ausnahme vorsieht?

Wie erwähnt, das Verfahren läuft jetzt schon ziemlich lange, also scheint es sich hier tatsächlich um eine gewisse Rechtsunsicherheit handeln.

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Floyd 06.12.2011, 12:23
@moppedden125

Das ist aber nicht nur in Österreich so ! Wenn ich nach "Rechtsfahrgebot Motorrad" googele, gab es hier auch einige Fälle. Wir fahren natürlich in der Gruppe auch versetzt und ich selber fahre speziell in der Stadt lieber etwas links in meiner Fahrbahn, da mich schon mal ein Dosenfahrer beim aus parken umgenietet hat. Aber laut §2 Absatz 2 ( STVO ) ist möglichst weit rechts zu fahren ! Die Fahrschulen lehren etwa mittig zu fahren . Tja........?

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moppedden125 06.12.2011, 12:39
@Floyd

Ich würde jetzt mal behaupten, dass das Rechtsfahrgebot ausschließlich für Autofahrer ausgerichtet ist. Oder wer von euch fährt eine Kurve am rechten Fahrbahnrand? ;-))

Auch bei Kreuzungen stell ich mich links am Fahrstreifen, wenn ich z.B. hinter einem Lastwagen stehe, um u.a. in seinem Rückspiegel "sichtbar" zu sein. Oder auch beim Fahren hinter Kastenwagen fahr ich eher links, Grund wie oben (jaja - ihr andren überholt den einfach, aber da fehlen meinem Möppelchen oft die Muckis).

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Floyd 06.12.2011, 12:47
@moppedden125

Der Paragraph sieht keine Ausnahme für Motorradfahrer. Leider !

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