Roller fährt mehr km als die Strecke eigentlich lang ist?

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6 Antworten

Die Erklärung ist sehr einfach. Die E-Mafia lügt und betrügt auf Teufel komm raus um ihre Mißgeburten besser da stehen zu lassen. Ich erlebe ähnliches bei meinem E-Smart den ich seit 6 Wochen probeweise fahre. Ich fahre mit ihm täglich Strecken, die ich zum Teil seit 40 Jahren fahre. Der KM- Zähler übertreibt auch hier. Nicht um 25% aber um 13-15%.

Mit allen miesen Tricks versucht die Rot/Grüne Glaubensgemeinschaft uns diesen Schwachsinn auf Rädern schmackhaft zu machen. Mein nächstes Auto, das in ein paar Wochen fällig wird, ist wieder ein Diesel. So lange es kein Wasserstoffauto gibt, ist das der mit Abstand beste und umweltfreundlichste Antrieb.

Konfrontiere den Händler mit deiner Beobachtung. Der ist dafür zuständig ( Nachbesserung, ggf. Wandlung des Kaufvertrages).

Woher die große Tachoabweichung kommt? In welchem Staat wurde der Roller hergestellt?

GPS kann die Fahrzeugposition nur auf ca. 20m genau ermitteln. Solange man man nur geradeaus fährt, macht das nicht viel aus, aber bei kurvigen Strecken wird es dadurch ungenau. Ich würde davon ausgehen, dass die Tachoangabe in dem Fall genauer ist.

chapp 05.09.2017, 06:44

Nein, das stimmt sicher nicht. die Entfernungsermittlung durch das GPS ist sehr genau.

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Eine Streckenmessung während einer Fahrt mittels Solo GPS Gerät dürfte im  Ergebnis sehr fragwürdig sein.

Um es mal für Laien vereinfacht auszudrücken: Das GPS erfasst Punkte, die in mehr oder weniger gleichmäßigen zeitlichen Abständen aufgenommen werden. Bei Geraden eine feine Sache, in Kurven wird nur der direkte (kürzere) Abstand zwischen 2 Punkten "gemessen" bzw. nur errechnet. Das zeitliche Intervall deines GPS Gerätes kennen wir nicht, ebensowenig die Toleranzgrenzen, bis zu der das gerät Messdaten als "wahr" akzeptiert.

"Gemessen" auch deshalb, weil hier weitere Faktoren reinspielen, wie z.B. die Abschattung oder Echo. Findet eine Abschattung statt, dann findet entweder keine Datenaufnahme statt oder eine um mehrere hundert Meter falsche Position, was den Weg zw. den jeweiligen Punkten erheblich verfälscht.

Ähnlich bei den Echos, wie z.B. in der Stadt. Hier empfängt das Gerät Daten, die innerhalb einer gewissen Toleranz liegen und speichert diese als Punkt. Dass dieser Punkt aber nur eine Reflexion einer Häuserwand ist, kann das Gerät nicht wissen und so ist auch hier eine erhebliche Abweichung möglich.

Wenn dein Weg also einige Kurven, Wälder, Stadtbereich enthält, so ist eine größere Abweichung nicht ungewöhnlich.

Mache Dir mal die Mühe und messe die Strecke z.B. bei Google Earth manuell ab. Ich bin ziemlich sicher, dass zwar eine Abweichung vorhanden sein wird (Stichworte gesetzlich vorgeschriebene Tachovoreilung), die aber wesentlich näher an das Ergebnis von dem Kilometerzähler rankommt.

geoka 05.09.2017, 08:00

Wenn die Strecke dazu noch sehr hügelig ist, dann "misst" das GPS Gerät nur die horizontale Strecke in 2D, während der Roller die Strecke mit dem Kilometerzähler 3D erfasst.

Im übrigen ist eine "einmalige" Messung nur bedingt aussagefähig ;-)


 

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chapp 05.09.2017, 10:30

Lieber GEOKA, das stimmt so leider nicht. Das Navi bestimmt nur deinen gegenwärtigen Standort auf der Straße und das mit hoher Präzision. Die zurückgelegte Strecke koppelt das Navi aus der gespeicherten Datei. Diese ist auf wenige cm genau.

Das ganze funktioniert nach dem Prinzip der Vektorgraphik und ist hoch präzise. Die Angabe im Navi ist sowohl was die zurückgelegte Wegstrecke als auch die angezeigte Geschwindigkeit betrifft, wesentlich genauer als die meisten Tachos.

Wäre dem nicht so, wäre zB das "Autonome Fahren" und das ferngesteuerte Handling der Mülltonnenleerer reine Sience Fiction.

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geoka 05.09.2017, 11:19
@chapp

Ich fürchte, da muss ich Dir ein wenig widersprechen.

 

Das Navi bestimmt nur deinen gegenwärtigen Standort auf der Straße...

jein, es errechnet einen Standpunkt

und das mit hoher Präzision

Nein nicht zwingend und eher zufällig, obwohl seit dem 02. Mai 2000 (Golfkrieg) die Signalgenauigkeit (ab da ohne aktivierten SA, Selective Availability) erheblich besser wurde. Auch wird kein differentielles GPS beim Navi genutzt, ebenso wenig WAAS oder EGNOS, was die Genauigkeit auf bis zu 3m verbessern könnte. Könnte, wenn nicht weitere Umweltfaktoren wie Abschattungen das Signal erheblich verschlechtern.

Eine einzelne Messung kann annähernd richtig sein, wird aber sehr sehr häufig um etliche Meter oder gar mehrere hundert Meter daneben liegen. Bei Mehrfachmessung gibt es eine Streuung bei den DOP-Werten (Dilution of Precision), insbesondere prinzipbedingt bei der Höhenmessung, soweit diese zur Entfernungsberechnung herangezogen wird.

So könnte bei einer Mehrfachmessung von 100 Punkten 50% der gemessenen Punkte innerhalb eines Radius von 10m liegen, was rel. genau wäre, der Rest liegt deutlich daneben. Beim Navi hingegen wird nur ein einziger Punkt gemessen/errechnet und dieser kann demnach annähernd richtig oder völlig falsch liegen. Der natürliche Offset ist dabei noch nicht berücksichtigt, dürfte aber bei kurz aufeinanderfolgenden Messungen keine bedeutende Rolle spielen.

In einem ungünstigen Fall mit zwei jeweils 100m falsch gemessenen Signalen kann es also zu einer erheblichen Streckenabweichung kommen. Dies kann man u.a. auch beim normalen Navi erkennen, wenn die Geschwindigkeitsanzeige plötzlich z.B. um 10-15km/h zufällig ändert. Dies ist z.B. in Autobahnkreiseln häufig der Fall.

Da wir aber nicht die Streckenverhältnisse kennen, was Kurven, Abschattungen etc. angeht, muss man eine hohe Abweichung annehmen.

Wenn die Strecke nur geradeaus geht, gebe ich Dir recht, dann wird die Genauigkeit erheblich besser sein.

Wäre dem nicht so, wäre zB das "Autonome Fahren" und das ferngesteuerte Handling der Mülltonnenleerer reine Sience Fiction.

Würden sich diese Systeme ausschließlich auf GPS (wie beim Navi) beziehen ohne DGPS, WAAS, EGNOS, Kreiselkompasse, Kameras, Datenbanken etc. würde der Müllwagen manchmal noch nicht mal den richtigen Wohnblock finden.

 

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geoka 05.09.2017, 12:46
@geoka

http://www.kowoma.de/gps/Genauigkeit.htm

Ist eine gutes Doku und Nachschlagewerk, auch für mich der schon lange nichts mehr mit dem Thema aktiv zu tun hatte.

Ganz am Ende befindet sich ein Kommentar zur Genauigkeitsangabe bei Garmin.

 

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chapp 05.09.2017, 12:47
@geoka

Sorry, du liegst falsch! Die Software des Navis geht nach den eingespeicherten Koordinaten auf wenige cm genau und zwar nicht zufällig sondern IMMER. Das Vermessungsraster ist unter einem Meter. Die Software rückt den Standort automatisch auf die Straße. Bei breiteren Straßen kann es sogar die Straßenseite auswählen (je nach Fahrtrichtung). Die Strecke zwischen den Messpunkten wird NICHT vom GPS bestimmt sondern von der Vektorgraphik und  im Navi auf höchstens 1 m genau BERECHNET. Das GPS bestimmt lediglich die beiden Anfangs - und Endpunkte.

Wir haben mit dem NI und Vermessungspunkten (ich habe mal Architektur und Vermessungstechnik studiert) die auf den halben cm genau stimmen, die Angaben mit dem Navi verglichen. Die Abweichung lag ausnahmslos unter 50 cm.

Wenn du mit dem Navi einen geographischen Punkt mit verbundenen Augen einmißt und suchst ihn Stunden später wieder, dann findest du ihn mit einer Abweichung von unter 50 cm wieder.

Wenn du auf der Autobahn eine weite, lange Kurve fährst, dann zeigt das Navi nicht die Sehne an, sondern misst sehr genau den ganzen Bogen aus. Auch das haben wir bereits getestet. Bei kleinen, engen Kurven tut es das sowieso.

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geoka 05.09.2017, 16:01
@chapp

Nicht die Koordinate wird auf die Karte angepasst, sondern die Karte an die Koordinate. Aus der Bewegungsrichtung wird auch die Straßenseite gewählt, würdest du in D auf der rechten Spur rückwärts fahren, würde auf der Karte die andere Straßenseite  ausgewählt werden.

Die Strecke zwischen den Messpunkten wird NICHT vom GPS bestimmt sondern von der Vektorgraphik

Falsch, woher soll die Vektorgraphik wissen was sie gerade anzeigen/messen soll, wenn diese nicht vorher georeferenziert würde?

haben mit dem NI und Vermessungspunkten (ich habe mal Architektur und Vermessungstechnik studiert) die auf den halben cm genau stimmen, die Angaben mit dem Navi verglichen. Die Abweichung lag ausnahmslos unter 50 cm.

Klar bei mehrminütiger statischer Messung, wo eine Punktwolke im Mittel gemessen werden kann. Diese Zeit reicht aber während der Fahrt eben nicht aus. Hier hat das Navi keine Zeit einen Mittelwert zu bilden und auch keine optimalen Empfangsbedingungen wie es üblicherweise bei GPS Vermessung der Fall sein soll.

Wenn du mit dem Navi einen geographischen Punkt mit verbundenen Augen einmißt und suchst ihn Stunden später wieder, dann findest du ihn mit einer Abweichung von unter 50 cm wieder

Bei guten Empfangsbedingungen kein Wunder und auch hier hat das Navi genug Zeit um sich auf einen bestimmten Punkt einzuspielen. Bei 70km/h liegen aber schon nach einer Sekunde etliche wieder etliche Meter dazwischen und 1Messung/1Sekunde ist das Messintervall der meisten Navis.

...sondern misst sehr genau den ganzen Bogen aus....

Bei langezogenen Kurven hast du recht, wobei der Bogen in viele Teilsegmente unterteilt wird und der Fehler dadurch vernachlässigbar wird. Flitze ich jedoch innerhalb einer Sekunde um die 90° Straßenecke, dann misst das Navi die Luftlinie und nicht den Bogen.

 

 

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chapp 05.09.2017, 17:12
@geoka

Mir wird das langweilig. Du hast recht und ich habe meine Ruhe. : )))

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geoka 05.09.2017, 18:16
@chapp

Mögen sich die Mitleser ihre eigene Meinung bilden.

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blackhaya 05.09.2017, 19:51
@geoka

Bei 19 Kilometer spielt der Messfehler bei GPS keine Rolle.

Die  rohdaten vom GPS werden von der Software automatisch interpoliert. Statt einer Zickzack-Linie wird dann eine gerade strecke gemessen.

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geoka 05.09.2017, 21:16
@blackhaya

aha, sehr interessant... da schreib ich besser mal nix zu und beiß mir auf die Zunge.

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Bonny2 05.09.2017, 22:29
@geoka

Ach, Blackylein. Über Andere meckern und selber nur Müll schreiben. Ich glaube, Du machst es absichtlich Dich ständig gegen das Wissen anderer zu stellen. Was hast Du davon? Ist das krankhaft? Dann gehe doch mal zum Arzt. Bonny

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blackhaya 05.09.2017, 22:44
@Bonny2

in diesem Post habe ich nicht gemeckert.

Nur bei 19 Kilometer spielt eine mögliche Abweichung von 20 Metern wirklich keine Rolle mehr.

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geoka 06.09.2017, 07:06
@blackhaya

die mögliche Abweichung kann erheblich mehr als nur 20m sein und erst recht über eine Distanz von 19km.

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blackhaya 07.09.2017, 01:09
@geoka

Nö, die Abweichungen die heben sich gegenseitig auf. Bei einigen Messungen wird zuviel angezigt, bei anderen messungen zu wenig.

In de rSumme gleicht sich das dann aus.

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geoka 07.09.2017, 07:45
@blackhaya

Das wäre zu schön um wahr zu sein, dann bräuchten sich endlich alle Vermesser keine Sorgen mehr zu machen. Jede Messung würde einwandfrei und immer passen.

 

Träum weiter!

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Mit zunehmender Entfernung wird mehr Leistung verbraucht. Dadurch wird der Akku leichter. Weniger Gewicht bedeutet weniger Energieverbrauch. Dadurch erhöht sich die Laufleistung. Der Hersteller nimmt den Durchschnitt der Reichweiten. ;-) Gruß Bonny

geoka 05.09.2017, 11:21

Stimmt. Wenn ich eine Torte auf dem Motorrad esse, wird das Gewicht der Torte kontinuierlich weniger und das Bike muss weniger schleppen ;-)

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blackhaya 05.09.2017, 19:53

Reine Quatsch-Antwort.

Um sachdienliche Antwort wird gebeten.

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Bonny2 05.09.2017, 20:13
@blackhaya

Bist Du wieder neidisch weil Dir so eine Antwort nicht eingefallen ist? --- Dazu braucht man etwas Intelligenz, nicht was Du meinst zu haben. Was ist denn Deine "sachdienliche Antwort"? Nur wieder dummes Geschwätz. Wann werden wir endlich von Dir befreit? Bonny

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Wahrscheinlich ist das so, damit du von der Reichweite des Rollers beeindruckt bist und ihn weiterempfiehlst.

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