Reifenplatzer am Bridgestone BattleWIng

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Fahre den BW 501/502 nun schon knapp 8000 km und keine besonderen Vorkommnisse.

Der vordere ist fällig wegen min. Profil, der hintere ist ohne Befund und taugt für weitere KM.

Würde mich in jedem Fall mit dem Hersteller in Verbindung setzen,

da ist Klärungsbedarf: Was, Warum und Wie das passieren kann.

Brigdestone sollte da ein ganz eigenes Interesse habe den Fall zu klären.

Ok, wie gewünscht hier einige Hintergrundinfo. Ich war auf dem Rückweg aus den Alpen über Chamonix, Genf und hatte im Schwarzwald genächtigt. Am nächsten Morgen, trockene Strasse, Sonnenschein auf der Bundesstrasse nach Offenburg hinter einem LKW plötzlich ein Knall wie aus einer Pistole geschossen. Meine Varadero war beladen mit Koffer, Topcase und Tankrucksack. Im ersten Moment merkte ich gar nichts. Das Motorrad lief weiter gerade aus. Als ich jedoch in eine Spurrille der Bundesstrasse kam, verhielt sich die Varadero sehr schwammig. Ich fuhr rechts raus, wollte absteigen und konnte den Seitenständer nicht mehr ausklappen, da ja der hintere Reifen schon platt war. Ich gurkte dann schlingernder Weise in eine seitliche Grundstückeinfahrt um einen Höhenunterschied zu erzeugen und konnte dann den Seitenständer ausklappen. Am Hinterreifen fand ich dann nach einigen Rangiervorgängen ein Krater förmiges Loch in der Mitte der Lauffläche. Krater Außendurchmesser so groß wie ein 10 Cent Stück, das Loch im Reifen etwa den Durchmesser eines Streichholzes. Aus der Erfahrung von Schotterfahrten wusste ich dass man mit reduziertem Luftdruck weiter fahren kann. Ich tastete mich dann mit etwa 20km/h in die nächste Ortschaft und gelangte durch Nachfrage an einer Tankstelle zu einem Motorradhändler in der Bahnhofstrasse. Der hatte natürlich keinen BattelWing da. Daher fahre ich jetzt einen neuen Satz Metzeler Tourance. 300 Euro leichter setzte ich meine Tour über Strasbourg und die Vogesen 3h später fort.

Öltemperatur schätzen?

Seit Jahren habe ich eine „Öltemperaturanzeige“ im Öleinfüllstutzen. Diese nehme ich natürlich nicht zum Messen, sondern nur als „Indikator“. Der wird ja ständig von dem Öl umspült. Auch sind die Unterschiede nach dem Temperaturausgleich im Gehäuse nicht so gravierend dass da total andere Werte angezeigt werden. Das Thermometer soll lediglich die ungefähre Betriebstemperatur anzeigen. Besonders bei kalten Tagen und heißen Tagen im Stau. Das hat es zuverlässig gemacht. Natürlich ist das nicht mit Messen an verschiedenen Messpunkten im Messlabor zu vergleichen. Soll es auch nicht.

Letzte Woche habe ich ein Ölablassstopfen mit Temperaturfühler eingebaut und die Werte verglichen. Die waren bei laufendem Motor ungefähr gleich. Beim Ausmachen des warmen Motors geht die Temperatur vom Einfüllstopfen im Verhältnis zur Ablassschraube natürlich schneller zurück. Ist ja auch logisch, brauche ich nicht zu erklären.

Warum wird das Thermometer im Einfüllstopfen oft belächelt? Das soll doch nur ungefähr die augenblickliche Temperatur „schätzen“. Und das macht das „Ding“ eigentlich ganz gut. Wie ist Eure Erfahrung? Einigermaßen aussagekräftig ist natürlich der Vergleich von beiden Messpunkten im Parallelbetrieb. Gruß Bonny

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Hoher Ölverbrauch nach Ölwechsel

Guten Abend, Seitdem ich den Ölwechsel (mit Original Suzuki Ölfilterwechsel) durchgeführt habe, habe ich 1. einen immens hohen Ölverbrauch, 2. klappts nicht mehr so ganz mit der Drehzahl (dazu später). Erstmal das Öl: Ich bin am Wochenende weggefahren und habe vorher Öl aufgefüllt, bis knapp unter dem max. Füllstand, nach dem Wochenende war nur noch etwas mehr als unterer Markierung drin. Messort und Lage waren dieselbe(deshalb schliesse ich Ölablesefehler aus). Gefahren bin ich 550 km. Ich bin dieselbe Strecke früher öfter gefahren mit dem alten Öl, und da musste ich etwa alle 3-4 mal Öl nachfüllen. Das neue Öl ist ein hochwertiges Castrol Power-1 Grand Prix für 4 Taktmotoren für 16 Euro, also normalerweise sollte das doch gut sein.

Nun zum Drehzahlproblem, welches direkt nach dem Ölwechsel auftrat: Die Maschine läuft bis 6000/min noch normal, dann bleibt sie etwa 3-4 Sekunden auf dieser Drehzahl stehen, danach gehts nur zäh aufwärts, Max.drehzahl (11500) wird auch nicht mehr ganz erreicht, sondern nur knappe 10000. Ich habe folgende Bauteile erneuert / ausgetauscht (auf Verdacht): Luftfilter, Zündkerzen, Vergaser gereinigt, Benzinfilter(war sauber), Kette(verschlissen). Bisher keinen Erfolg. Ist es vielleicht möglich, dass es am Öl oder Ölfilter liegt? Hat schon mal jemand ähnliche Erfahrung(en) gemacht? Vielen Dank im voraus und sorry für den langen Text.

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Ist ein Reifen für euch auch eine Kopfsache?

Ich fahre seit vielen Jahren ausschließlich Metzeler. Enduro3, Enduro4(gibt's leider nicht mehr), Tourance.

An meiner ersten Transe hatte ich einen Pirelli aufgezogen und prompt lag ich nach 10 km auf der Fr....:-( nix passiert Moped auf die Räder und weiter gings.

Das ich offensichtlich dem neuen Reifen keine Zeit gegeben habe um ihn einzufahren ist mir schon bewusst. Daraufhin hab ich sofort neue Reifen montieren lassen. Bridgestone Trial Wing. Mit dem hatte ich das Gefühl das der ständig am wegschmieren ist. Ich hab mich damit nicht wohl gefühlt, aber trotzdem fertiggefahren.

Dann bin ich zu Metzeler gewechselt, und der Gummi wars dann. Der funktioniert für mich ganz wunderprächtig, auch bei Nässe denk ich nicht darüber nach.

Nach einer Reifenpanne in Italien musste ich mal wechseln, beim Händler war nur ein Pirelli da, also kam der drauf.

Ich hab mich gefühlt als ob ich das erste mal am Moped sitze. Ich war so verunsichert das ich im Schleichgang nach Hause getuckert bin.

Alles nur Kopfsache?

lg Romana

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Alleine eine Motorradtour über den Balkan

Hallo zusammen

Ich habe mich entschlossen, den Sommerurlaub in die Türkei per Motorrad anzutreten. Ins Auge ist mir eine KTM Super Duke 990 zu einem unschlagbaren Preis gestoßen.

Erfahrung habe ich insgesamt 2 Jahre je mit einer ZXR 400 und einer GSX-R 600 K3 sammeln können.

Die Hinfahrt gestaltet sich wie folgt: Schweiz - Anconca - 700km Patras - Piräus - 200 Kos - Bodrum Bodrum - Denizli - 250 km

Die Fahrt wird nur tagsüber stattfinden und in 3-4 Tagen sollte ich am Ankunftsort sein. Ich denke, dass ist nicht überaus ambitiös.

Rückfahrt gestaltet sich da aber schon ein wenig anspruchsvoller. Von Denizli sind es 600 km bis Istanbul und von dort aus möchte ich über den Balkan zurück in die Schweiz. Tageweisen Stopps in ausgewählten Städten. In den Sinn kamen mir dabei Skopje, Sarajevo, Split und Zagreb. 1 Woche plane ich dafür ab Istanbul ein mit dem Ziel Schweiz.

Dabei treten folgende Fragen auf:

1) Es gibt sicher geeignetere Motorräder als die genannte KTM. Ich bin recht hart im nehmen und auch nicht der grösste. Dennoch, ohne grosse Fahrpraxis im voraus gesammelt haben zu können (1000km geschätzt), sollte ich bedingt durch längere Abstinenz generell die Finger von der KTM halten?

2) Falls nein, ist es zu gefährlich bzgl. Straßenzustand und Unfallgefahr mit der KTM? Vor allem in der Türkei und die die Strecken um Bulgarien und Mazedonien sind immer für Überraschungen gut...

2) Wird 1 Woche ausreichend sein den Balkan zu durchqueren inkl. Zwischenstopps für kurze Sightseeing Trips?

3) Besondere Sicherheitsvorkehrungen die getroffen werden sollten, wenn man alleine durch den Balkan unterwegs sind?

Für sonstige Kritik bin ich gerne offen. Es sind bisher vage Pläne, Fahren möchte ich aber definitiv mit dem Motorrad nur möchte ich auch nichts in meinem "jugendlichen" Leichtsinn - bin 25 - etwas überstürzen. Freunde und Familie lehnen das prinzipiell ab, aber ich war schon öfters alleine unterwegs auch in weniger touristisch erschlossenen Ländern. Bisher ging alles gut und entgegen etwaigen Warnungen war es definitiv wert.

Danke!

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