reifenpanne...

2 Antworten

Liebe Freunde. Anscheinend habt ihr alle heimlich mit euerem Leben abgeschlossen. In schlauchlose Reifen dürfen auf keinen Fall Schläuche eingezogen werden. das ist nicht nur verboten, sondern auch lebensgefährlich. Schlauchlose Reifen wurden nicht aus Jux und Langeweile oder aus Sparsamkeit entwickelt, sondern weil bei hohen Raddrehzahlen und großer Walkarbeit der Schlauch am Mantel scheuert und beide sich gegenseitig bis zur Selbstzerstörung aufheizen. Außerdem läßt sich ein Schlauchreifen niemals wirklich genau auswuchten und verändert durch Walkarbeit und Fliehkräfte seine Schwerpunktlage ständig. Er kann sich im Mantel sogar zu einer Spirale drehen bis er abreißt. Bei Moped und Mofa, Traktor und LKW(wobei auch z:B. Busse fast nur noch schlauchlos fahren) ist ein Schlauchreifen noch vertretbar, in einem schnellen Bike ist er Selbstmord auf Raten.

Noch eine Ergänzung: Bei starker Beschleunigung können sich, besonders bei zu niedrigen Reifendruck, Karkassen auf der Felge verdrehen. Bei einem schlauchlosen Reifen macht das nichts aus, die einem Schlauch reißt das Ventil aus dem dem Schlauch, die Luft entweicht schlagartig .....

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@chapp

Hi Chapp! du hast uns allen hier vor wenigen Tagen erklärt das du 1976 bereits mit 250 km/h durch die Gegend gefahren bist. Nun Auch Giacomo Agostini & Co. erreichten bei den Rennen, Ende 60 Anfang 70, Geschwindigkeiten weit über 250. Damals gab es noch keine schlauchlosen Reifen für Motorräder. Wie war das mit dem walken dann damals? Schau dir mal diese Seite an: www.vf750c.de/html/reifen.html

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@gspepi

Da steht übrigens devinitiv, wenn der Felgenquerschnitt passt, das Schlauchlose auch mit Schlauch gefahren werden können. LG

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@gspepi

Ich sage nicht, dass es keine Schlauchreifen für schnelle Maschinen gibt, sondern, dass man in ansich schlauchlosen Reifen keine Schläuche einbauen darf, weil sie dafür nicht geeignet sind. Das hängt mit dem Felgen - und Karkassenquerschnitt und der Innenoberfläche zusammen. Außerdem waren die Rennmaschinen zu Ago's Zeiten lahme Krücken gegen ein Superbike Bj 08 und die relativ harten und dünnen Reifen von damals haben wesentlich weniger gewalkt und sich deswegen bei weitem nicht so aufgeheizt. Nebenbei bemerkt, zu Ago's Zeiten waren wegen der Schläuche Reifenschäden während des Rennens mit oft katastrophalen Unfällen an der Tagesordnung. Übrigens, meine BIMOTA SB2 , die mit einem scharfen GS 750 Motor locker 250 kmh erreicht hat, hatte Gußfelgen und schlauchlose Reifen. Mit Schauchreifen hätte ich mich in solche Bereiche nicht gewagt.

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Verboten ist es, soweit ich weiß, nicht. Mein Reifenhändler hätte es bei 94 PS gemacht (Loch geflickt, Schlauch rein, fertig) und mir versichert, da könne nichts passieren. Mir selber war allerdings wohler damit, einen neuen Reifen zu kaufen.

Erfahrung mit "geflickten" Morradreifen?

Es gibt ja bei Schlauchlosreifen die Flick-Methode, das Loch mit einer dicken Ahle zu erweitern und dann einen dünnen Schlauch mit Kleber hineinzudrücken.

Bei PKW-Reifen ist das ein Standardverfahren, das auch die Werkstätten anwenden, aber bei Bikes soll das angeblich zu gefährlich sein, obwohl es genau solches Flickzeug auch bei Tante Louise zu kaufen gibt.

Hochgeschwindigkeitsreifen sollten sicher nur im Notfall geflickt werden, um noch (langsam) nach Hause zu kommen, aber bei einer Tourenmaschine müsste das doch auch dauerhaft funktionieren oder?

Hat irgendjemand damit schon Erfahrungen sammeln können/müssen?

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