Recht auf Motorrad

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Es ist möglich, aber nicht zwingend, dass dir eine Nutzungsausfallentschädigung zusteht, ggf. lediglich die sog. "Vorhaltekosten" ( http://www.nutzungsausfallschaden.de/nutzungsausfalltabellen/nutzungsausfalltabellemotorraeder/index.html ). Voraussetzung hierfür ist, dass ein Nutzungsinteresse besteht und zwar im rechtlichen Sinne, nicht dass dir aufgrund des Mopedentzuges die Zunge heraushängt...

Wenn dein RA von einer Dauer von 2 Monaten ausgeht, kann es nur daran liegen, dass die Haftungsfrage nicht zu 100% geklärt ist. Für mich bedeutet es, dass in deiner Schadenschilderung vom 20.07. etwas Relevantes fehlt. Wenn der gegnerischen Versicherung alle Unterlagen vorliegen und die Haftungsfrage zu 100% geklärt ist, sollte es keine 48 Stunden dauern, bis eine Reparaturkostenübernahmeerklärung ausgestellt ist . Das ist mein Erfahrungswert. Ich bin aber auch nicht so langatmig wie ein Rechtanwalt.

Die Haftungsfrage ist geklärt :-/ das weiß ich. Keine Ahnung was die da noch machen.

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...Und noch einmal vielen Dank, Selim. :-)

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Also ich hatte vor etlichen Jahren genau einen Tag vor Weihnachten einen Unfall, und da gab es das Problem, das vor dem 14. Januar mein Fahrzeug wegen der Feiertage und dem Jahreswechsel erst fertig gestellt werden konnte. Für die Dauer habe ich einen Leihwagen bekommen. Da es was das Motorrad angeht keine einheitliche Regelung gibt, und auch Leihmotorräder nicht überall verfügbar sind, sind die VErsicherungen dazu über gegangen zumindest ein Leihauto der unteren Tarifkategorie als Ersatz zu akzeptieren. Wenn Du kein Fahrzeug brauchst, steht Dir Ausfallgeld zu, das allerdings glaube ich nur bis zu einer gewissen anzahl von Tagen bezahlt wird. Da stehtst Du dich ggf besser, wenn Du ein Auto für die "Gesamtinstandsetzungszeit" nutzt. Aber wg. der langen Instandsetzungszeit, sollte das Dein Anwalt für Dich klären!

Unfall Versicherung willBekleidung übersendet haben

Hallo Com,

nun kommt wieder etwas Bewegung in meine Unfallsache, nachdem die Versicherung nun 3 Tage vor der Klage unsererseits stand. Die Versicherung ersetzt (logischerweise) die Bekleidung iHv 1600€ (100%). Nun möchte die Versicherung aber, dass ich die Kleidung an sie übersende. Habe zwar morgen sowieso Termin beim Anwalt, aber wollte schonmal vor-fühlen. Habe im Internet nichts gefunden, und laut meiner Rechtsauffassung wird mir ja nur mein Schaden ersetzt, sprich die Versicherung erwirbt ja gar kein Eigentum an der Kombi. Danach ist es ja meine Sache, was ich mit der Kombi mache.

Finde leider auch nichts bei Tante Gockel. Weiß jemand sicher wie da üblicherweise verfahren wird? Wäre recht doof, wenn ich mich nun auch noch nach einer neuen Kombi umsehen dürfte (auch was die finanzielle Planung angeht -.-)

LzG

Max

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Wildunfall - Teilschuld?

Hallo zusammen,

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Situation: Meine Freundin ist vorgefahren und hat am Straßenrand ein Eichhörnchen entdeckt und hat stark runter gebremst. Ich habe kurzzeitig nicht aufgepasst und daher zu spät gebremst. Ergebnis: minimaler Schaden am Motorrad meiner Freundin (stabile Alukoffer ;-) ) großer Schaden bei mir (Frontverkleidung durch das Auffahren und Seitenverkleidung durchs umkippen).

Beide haben wir nur eine Teilkasko. Wäre es also möglich, dass unsere Haftpflicht jeweils einen Anteil des Schadens des Anderen trägt?

Soweit ich weiß, darf man für Kleintiere keine Vollbremsung hinlegen. Also hätten wir beide eine Teilschuld.

Geht sowas oder stellt sich die Versicherung grundsätzlich quer? Zur Info. Die Polizei wurde nicht gerufen (wir kennen uns ja).

Könnt ihr weiterhelfen?

Gruß, RF600

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Unfall - und was jetzt?

Hatte heute morgen einen kleinen Unfall mit meinem 50er Roller. Bin nach der Nachtschicht von einem Auto auf die linke Spur gedrängt, auf ein parkendes Auto (Gegenseite) geschleudert worden und dann einige Meter auf dem Asphalt weitergerutscht. Der Unfallverursacher hat mich gleich ins KH gefahren (ich Trottel war so daneben, daß ich nicht dran dachte, sofort die Polizei zu holen). Personalien aufgenommen, ab ins KH, verarzten, röntgen, Termin für Kernspin machen lassen und wieder heim; dann zur Polzei, den Unfall aufnehmen lassen. Diagnose: Prellung rechte Schulter, Prellung rechter Innenknöchel, Distorsion rechtes Knie, Schürf- u. Schnittwunden. Die Ärzte haben mich zur Kernspin eingeladen, weil evtl. mehr bei mir kaputt sein kann. Hab den Grünen den Unfallhergang geschildert, aber als ich als "Beschuldigter" benannt wurde(?), hab ich jede weitere Angaben verweigert, den Strafantrag unter Vorbehalt gegen den Verursacher gestellt und bin heim. Roller ist wahrscheinlich kaputt; hab ihn an dem Parkplatz an der Straße stehen lassen und seit dem nicht mehr gesehen. Was soll ich jetzt weiter machen? Soll ich mir einen Anwalt nehmen? Welche Versicherungen muß ich informieren? Wo kann ich evtl. entstehende Ansprüche geltend machen? Wer bezahlt den ganzen Scheiß? Wär nett, wenn Ihr mir helfen könntet :-/

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