R1 Probegefahren, Wahnsinn.......

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3 Antworten

Schwieriges Thema... Also: Die Spitzenleistung einer 600er ist natürlich deutlich geringer als die einer 1000er. Dafür kommt sie bei der 600er tedenziell noch "spitzer", d. h. bei noch höheren Drehzahlen und noch plötzlicher. Unter 10000 U/Min geht wenig, und das macht das Fahren nicht entspannter.

Aaaber: Man sagt der R1 eine 600er-artige Leistungsentfaltung nach. Also kein gleichmäßiger Druck von ganz unten (dafür sind Suzuki GSX-R 1000 und Honda Fireblade eher zuständig), sondern ein plötzlicher Tritt ins Kreuz bei 8000 U/Min.

Wenn du noch ein bisschen Zeit hast, probier doch mal eine Honda CBR 600 RR (vielleicht kriegst du ja sogar noch ein 2006er-Modell...) und eine Suzuki GSX-R 1000 aus.

(Was fährst du eigentlich im Moment?)

Ich denke es ist neben der Leistungsentfaltung ja auch eine Kostenfrage. Eine R6 ist ja doch um einiges günstiger als eine neue R1.

Mit einer R6 wirst du dich wenn du die richtige Power spüren willst immer in höheren Drehzahlen bewegen müssen. Mir würde das auf dauer keinen Spaß machen auf so einer "drehorgel" zu sitzen.

Wenn Du sowieso meist auf befahrenen Landstraßen unterwegs bist, wirst Du sowas wie 80% der Leistung abrufen. Das kannst Du mit weniger Drehzahlstreß als mit einer 600er. Allerdings musst Du immer schön besonnen bleiben. Fahr doch mal eine 600er, ist wohl der beste Tipp.

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