Prüft ihr bei Motorradkauf die Kompression?

3 Antworten

Mir reicht bisher auch der Fahreindruck. Zumindest, wenn ich die "normale" Leistungsentfaltung einigermaßen kenne.

Bei modernen Motorrädern ist ein Kompressionstest auf die Schnelle so gut wie unmöglich, Tank abbauen, Airbox abmontieren und dann noch versuchen die Kerzenstecker abzuziehen, viel Spass dabei. Wenn mir bei der Probefahrt irgend etwas suspekt erscheint, dann Hände weg oder gleich beim Händler überprüfen lassen, falls es unbedingt dieses Modell sein muss.

Wenn es eine uralte Möhre ist, macht es sicherlich Sinn, sich die Kompressionsdaten anzuschauen. Zumindest erkennt man auch als Laie, ob auf allen Zylindern eine möglichst (gleich) hohe Kompression vorhanden ist. Allerdings weiß man als Laie nicht, wie hoch die Kompression bei der gegebenen Laufleistung bestenfalls/mindestens sein müsste. Als anhaltspunkt ist die Messung aber bestimmt zu gebrauchen. Allerdings macht sich ein zu niedriger Kompressionsdruck auch während der Fahrt bemerkbar (z. B. unrunder Lauf, schlechter Durchzug). Nur muss man dann erst mal dahinter kommen, dass es daran liegt. Von daher würde ich die Messung wahrscheinlich erst machen, wenn ich irgendwelche Ungereimtheiten festgestellt habe. Aber dann würde ich das Motorrad in dem Zustand wohl eh nicht mehr kaufen.

Was möchtest Du wissen?