PREMIUMREIFEN-ist da wirklich ein so großer Unterschied zu NORMALEN Reifen?

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Hi Romana

Ich persönlich bin bei jedem Wetter und immer ziemlich flott unterwegs und möchte keinerlei Risiko bei den Reifen eingehen, auf meinen Hausstrecken im Schwarzwald sind bei den extremen Schräglagen optimaler Gripp und beste Bremsperformance überlebenswichtig.

Daher fahre ich immer die neuesten Testsieger zur Probe und überprüfe ob sie für mich und mein Moped passen, letztes Jahr kam der Nachfolger meines geliebten Michelin Pilot Power 2CT der Pilot Power 3 raus der mit dem Bridgestone S20 gleichauf Testsieger wurde, sofort montiert und getestet.

Der Reifen war 800 Km perfekt und ich begeistert, dann auf einer meiner Hausstrecken mit extrem schlechtem Belag bei tiefen Temperaturen eine wirklich schnelle Runde gedreht und schon hatte der Hinterreifen an beiden Flanken ein ausgeprägtes Sägezahnprofil, offensichtlich ist der meiner Performance bzw. der meiner Speedy nicht gewachsen, ein no go !

Habe sofort auf den Bridgestone S 20 umgewechselt und seither bin ich wirklich begeistert und absolut zufrieden mit der Bereifung, beides super Premiumeifen und Testsieger, aber nur einer davon für mich geeignet.

Was ich damit sagen will, Premium hin oder her, ohne ausreichendem selbstdurchgeführtem Test sagt das grundsätzlich mal gar nichts aus, ist wie beim Motoröl, einer schwört auf dies und der andere auf das, was allerdings immer stimmt, die Premiumreifen sind wesentlich teurer !

Du bringst die Sache genau auf den Punkt. Wo beginnt "Premium" und wo endet er? Die Bezeichnungen "Premium" und "Profiqualität" sind nicht geschützt. Neuerdings taucht auch noch der Begriff "Industriequalität" auf. Im Marketing wird etwas als "Premiumsegment" bezeichnet, was gegenüber anderen Produkten/Dienstleistungen herausstechen soll. Sei es auch nur die "Premiumpreisklasse". Was sticht bei einem Reifen heraus? Premium bei Nässe, Premium bei der Haltbarkeit, Premium beim Grip? Alles Premium. Fälschlicherweise wird vieles als "Premium" bezeichnet, was irgendwo einen Punkt hat, der besser sein soll als bei den Mitbietern. Gute Testergebnisse (egal wie die zustande gekommen sind), oder der Bekanntheitsgrad wird oft als "Premium" bezeichnet. Ich wette, wenn BMW einen eigenen Reifen herstellt der noch "grottenschlecht" ist weil es der erste Versuch ist, wird der in der deutschen Presse als "Premiumreifen" gelobt. Dein Händler wird Dir den Reifen als "Premium" bezeichnet haben, weil er sicher gute Testergebnisse geliefert hat. Sollte ich einen Reifen erfinden, der wirklich gut ist, wird Dein Händler den nicht als "Premium" bezeichnen, solange der noch unbekannt ist. Premium und Profiqualität sind für mich "Schall und Rauch". Da lese ich lieber Testergebnisse und Erfahrungsberichte um mir ein eigenes Urteil zu bilden. Das hast Du aber sicher auch richtig erkannt. Gruß Bonny

Für den Alltagsgebrauch genügen auch die "normalen" Reifen. Du mußt schon ordentlich hinlangen, wenn du den Unterschied zu einem sogenannten "Premiumreifen" feststellen willst. Mit einer starken Maschine und einer kräftigen Gashand würde ich aber keine Experimente machen und nicht am Reifen sparen.

Welcher ist der beste Reifen für F650GS, 365 Tage, 95% Straße, lebe in Spanien-> 90% trocken

Bei 23.000 km muß ich zum 3.Mal den Hinterreifen wechseln, dabei habe ich noch immer den Original-Vorderreifen mit 2,6mm drauf (3,5 Jahre). Ich fahre Bridgestone Trail Wing, der Vorderreifen ist ok, der Hinterreifen läßt jedoch zu wünschen übrig, er fährt sich schnell ab, und obwohl noch genügend Profil drauf ist, wird er ungenau in Kurvenfahrten, will sagen er hat keinen Grip und man hat das Gefühl er rutscht weg. Ich lebe in Andalusien und fahre 365 Tage im Jahr, also auch bei Regen, jedoch regnet es äußerst selten. Ich fahre eigentlich nur Straße und manchmal (sehr selten) über Land- und Wiesenwege. Ich habe gutes vom Metzeler Tourance gehört und gelesen, jemand anders schwört auf den Pirelli Scorpion 90 MT (nicht MT80), andere reden vom Continental TKC80. Sollte ich, obwohl der Vorderreifen noch genügend Profil hat, den Vorderreifen gleich mitwechseln?Was antwortet Ihr mir? Welche persönliche Erfahrung habt Ihr gemacht. Vielen Dank im voraus für Eure Antworten,

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Motorradreifen dreht sich nicht ?

Hallo, habe folgendes Problem, vil. könnt ihr mir ja weiterhelfen.

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Beim Ausbau ist eine Beilagscheibe runtergeflogen , ich hab aber nicht genau gesehen von welchem Teil der Achse.

Nach dem zusammenbau, mit ,,gefühlvollen ,, anziehen der Mutter dreht sich der Reifen nicht mehr, er ist fest. Wenn ich die Mutter nur leicht anziehe, dann dreht er sich. Das kann ja auch nicht richtig sein oder?

Jetzt denk ich mir hald dass ich die Beilagscheibe falsch positioniert habe und deshalb das Problem entstanden ist.

Also meine Reihenfolge der Montage. Von der linken Seite ( Ritzel)

Plastikkappe, Mutter mit Splint , BEILAGSCHEIBE, dann Abstandhalter( viereckiges Metallstück) , Schwinge, Reifen , Bremssattel , Schwinge rechts, Abstandhalter, Achsstange mit Mutter auf der. Seite .

Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen ob es am zu Festen anziehen der Mutter liegt oder an der Beilagscheibe .

Falls es hier keiner weiß, muss ich hald in der Motorradwerkstatt nachfragen, aber diese Blamage wollte ich eigentlich vermeiden 😂

Und nein ich habe keinen Drehmomentschlüssel und auch keine andere z900 zum vergleichen ( ausser in der Werkstatt bzw Händler )

Danke im voraus und liebe Grüße

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Hinterrad blockiert trotz Kupplung auf der Rennstrecke?

Ich war am Sonntag mal wieder auf dem Spreewaldring, um ein paar Turns zu fahren. Zwar waren meine Knieschleifer nicht auffindbar und auch die sauschnelle Soziusabdeckung fehlte, aber egal ;) Jedenfalls ist es nach 3 Turns à 15 Minuten passiert: Vor der 180°-Kehre blockierte das Hinterrad. Bei harter Fahrweise ist das bei meiner FZ6 normal, dachte ich auch da. Als aber der Einlenkpunkt immer näher kam drehte sich das Rad noch immer nicht (davor aus ca. 170 km/h 2 Gänge runter, gleichzeitig vorne hart gebremst) weswegen ich die Kupplung zog. Leider hatte das keinen Effekt, der Hinterreifen quietschte, rutschte und ich beschloss einen Ausflug in den Sand zu machen. Nix passiert, nicht umgekippt, aber: Was kann passiert sein? Ich stand nicht auf der Hinterradbremse. Was mir auch aufgefallen ist: Nach ein paar heißen Runden lande ich zwischen den höheren Gängen auch mal im Leerlauf. Kann das Hinterradblockieren etwas mit der Kupplung zu tun haben? Überdreht war der Motor nach dem runtersteppen auf jeden Fall nicht. Danke und greetz!

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