Neues Motorrad hatte bei Probefahrt einen defekt und ging einfach aus !

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6 Antworten

Na der Händler müsste mich erst mal verklagen wobei die Beweislast eindeutig bei ihm liegt und an Suzuki Deutschland würde ich sofort mal einen sachlichen Brief schreiben und Fragen was das soll. Die werden dem Händler gehörig den Marsch blasen, so eine Frechheit ist denen sicher nicht egal. Die Idee von chapp mit dem veröffentlichen des Namens von diesem Händler finde ich sehr gut, allerdings muss das rechtlich abgesichert sein sonst kriegst Du noch eine Klage wegen Geschäftsschädigung oder Verleumdung an den Hals. Bitte halte uns auf dem laufenden in dieser Sache, ist sicher für jeden hier relevant.

Vor Allem solltest du den Namen des Händlers veröffentlichen, damit in Zukunft jeder Motorradkäufer einen großen Bogen um diesen Halsabschneider machen kann. Außerdem solltest du dich sofort beim Suzuki Importeur beschwehren. Die sehen solche Faxen bei ihren Händlern nicht gerne. Prinzipiell haftet jeder Händler für technische Schäden, die während einer auch erkennbar als solche deklarierten, Probefahrt auftreten. Ausgenommen sind mutwillige Beschädigungen und eventuell noch grobe Fahrlässigkeit.

Es geht doch garnicht um einen Unfall. Das Motorrad hatte einen mechanischen oder elektrischen Defekt oder seine Tage. Wofür solltest du haften? Das Motorrad ist defekt und unterliegt der Gewährleistung, bestenfalls hat also der Händler einen GWL-Schaden mit seinem Importeur abzuwickeln. Du bist raus. Und SUZUKI ist bestimmt begeistert von solchen Händlern; die würde ich auch sofort über ein derartiges Vorgehen informieren. Andere Konzerne haben auch schnelle Zweiräder.

milchmann, milchmann....,

.....wat haste da wieder angestellt.....? Bist auf ´ner Probefahrt und die Maschine geht einfach so aus. Das, was du wohl auf jeden Fall falsch gemacht zu haben scheinst, ist, dass du dir diesen Händler ausgesucht hast. Das Nächste, was du falsch gemacht haben könntest, wäre, wenn du meine folgende Frage mit ja beantworten würdest. Meine Frage hierbei ist, ob du vor der Probefahrt irgendetwas unterschrieben hast, von dem du nicht weißt, was du da eigentlich unterschrieben hast. Kanntest du den Händler? Kannte der Händler dich? Hast du nichts Falsches vor Übernahme des Leihmotorrads zur vereinbarten Probefahrt unterschrieben, soll die der Händler gestohlen bleiben. Chapp hat es schon geschrieben. Das Risiko liegt beim Händler, wennn dir kein Vorsatz, ggf. keine Grobe Fahrlässigkeit unterstellt werden kann, die zu diesem Schaden geführt hat. Bleibe gelassen und warte erstmal ab, was nun passiert. Bekommst du eine schriftliche Zahlungsaufforderung, solltest du dann mit einer schriftlichen Abwehr reagieren. Aber das glaube ich nicht, dass da noch was nachkommt. Ich will mich hier nicht mit Szenarien abgeben wollen, die vielleicht unter Umständen eventuell gegebenenfalls sein könnten. Das kommt evtl. später. Also bleibe vorerst gelassen und warte einfach ab, was passiert. Ich denke, dass, wenn sich alles so abgespielt hat, wie du es berichtet hast, gar nichts passieren wird. Gruß Ebbi

Ich würde niemals eine Probefahrt unternehmen, ohne mich vorher über Versicherungsschutz informiert zu haben. Ein Arbeitskollege hat sich bei der Probefahrt einer RSV Mille abgelegt, das gab monatelangen Streit mit dem Händler, der den Schaden ebenfalls ersetzt haben wollte.

Vielleicht beruhigt dich dieser Link ein wenig: http://www.versicherung-und-verkehr.de/index.php/2.0.154;cmid;7;crid;52

hi..., danke für den Link, der schaftt Klarheit im klassischen Kasko- und Haftpflichtfall.

Kaskoschäden sind die eine Sache. Wer sich ablegt, wie dein Kollege, hat i.d.R. fahrlässig gehandelt. Das kann zu Komplikationen mit dem Händler führen. Wenn die Leihmaschine während einer Probefahrt, wie im vorliegendem Fall von Milchmann, rein technisch ohne fahrlässiges oder vorsätzliches Zutun verreckt, ist das eine andere. Hierbei geht es um Betriebsschäden, für die generell kein Mieter/Ausleiher haftet.

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Was die Meisten nicht wissen (Leider). Bei einer Probefahrt bist Du im Falle eines Unfalls nicht versichert. Auch Deine private Haftpflicht-Versicherung übernimmt nicht den Schaden. Ein seriöser Händler bietet Dir eine Tagesversicherung an. Damit bist Du im Falle eines Unfalls versichert. Geht an dem Motorrad etwas kaputt, ohne dass Du grob Fahrlässig oder mit Vorsatz daran beteiligt bist, geht dass zu Lasten des Verkäufers. Es nennt sich „unternehmerisches Risiko“. Hast Du etwas unterschrieben, dass Du in jedem Fall für Schäden haftbar gemacht wirst? Sicher nicht (währe auch rechtswidrig). Er muss Dir erst einmal grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz vorwerfen. Selbst ein Bedienfehler ist nicht grob Fahrlässig. Lass es auf Dich zukommen. Einen Anwalt kannst Du einschalten, wenn er Forderungen stellt. Einst wäre bei mir Sicher: Dort würde ich nie ein Motorrad kaufen, wäre mir zu unseriös. Gruß Bonny2

Zitat:"Bei einer Probefahrt bist Du im Falle eines Unfalls nicht versichert." Hi Bonny2, ich denke, du sprichst hier von der Kaskoversicherung. Nicht von der Haftpflichtversicherung. Das muss klar sein. Wenn eine Leihmaschine genommen wird, egal wofür, unterschreibt man i.d.R. die Leihbedingungen. Und darin wird man immer auf die Haftung im Schadenfall durch Eigenverschulden hingewiesen. Also..., wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ich fahre nie ohne Vollkasko mit Leihkrädern. Eine Selbstbeteiligung wird i.d.R. angeboten und wird per Unterschrift auf dem Leihvertrag bestätigt. Wird kein schriftlicher Leihvertrag per Unterschrift geschlossen, sondern das Fzg. zur Probefahrt ohne Weiteres abgegeben, hat der Händler die Arschkarte gezogen. Wenn bei dir nichts zu holen ist oder wenn du einfach nicht bezahlen möchtest. Solche Fälle landen meistens vor Gericht. Bei Betriebsschäden, wie im vorliegendem Fall, liegt das Risiko natürlich in vollem Umfang beim Händler oder Vermieter. Gruß Ebbi

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@Ebbi50

Doch, ich spreche von der, wie in der Antwort erwähnt, privaten Haftpflicht. Dort sind Fahrzeuge nicht versichert. Ich hatte mir von einem Freund das Motorrad geliehen. Eine Ölspur und ca. 1000.-DM Schaden an dem Motorrad. Meine private Haftpflicht-Versicherung hat sich darauf berufen, dass für Fahrzeuge keine Haftung übernommen werde.

In dem Fall hier geht es nicht um eine Leihmaschine im üblichen Sinne einer Anmietung. Dort muss man immer eine Versicherung abschließen (Vollkasko, sonst haftet man für die Schäden am Motorrad). Es war ein Verleihen im Sinne einer Verkaufsverhandlung. Natürlich haftet der Verkäufer für Schäden am Motorrad, wenn die nicht durch grober Fahrlässig- oder Böswilligkeit entstanden sind. Gemeint war, dass es keinen Schutz gegenüber Dritter (Unfallgegner) gibt. Dafür wird der Händler nicht herangezogen. Daher ist auf einer Tagesversicherung zu bestehen. Beim Kauf meines Bikes hat der Händler die Kosten nicht übernommen. Die Meisten machen es aber. Ist ja nicht so teuer. Ich denke, Du hast meine Antwort nur überflogen. Lies die noch mal durch und Du wirst feststellen, dass wir ziemlich das Gleiche meinen. Gruß Bonny2

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