Nächste woche erste Fahrstunde :(

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Angst muß man beim Motorradfahren nicht haben, nur einen gesunden Respekt vor den möglichen Konsequenzen.

Wenn Du Dir bewußt machst, daß Du Dir gerade wegen Deiner mangelnden Erfahrung vor der allerersten Fahrstunde so viele Sorgen machst, dann ist das der erste Schritt zur Wandlung von Angst in Vorsicht - und gerade als Motorradfahrer sollte man extrem vorsichtig fahren. Dein Fahrlehrer wird mit Dir anfänglich Grundfahrübungen machen, bei denen Du das Fahrschulmotorrad und dessen Eigenheiten kennenlernst - und vor allem die Grundlagen der Bedienung dieser Dir noch fremden Maschine. Hast Du das grundlegende Verständnis für das Motorrad entwickelt, dann geht der Rest der Fahrausbildung gut weiter - glaub mir, viele hier haben bei der ersten Fahrstunde in freier Wildbahn Blut und Wasser geschwitzt. Das gehört dazu.

Solange Du nicht zu den Kandidaten gehörst, die direkt nach Erwerb des Führerscheins meinen, jetzt über die Fahrkünste eines Valentino R. zu verfügen, wirst Du auch nach einer erfolgreichen Motorrad-Prüfung in deinem eigenen Tempo weiterlernen - vielleicht ab und an unterstützt von Profis (Fahrsicherheitstraining usw.). Dazu gehört auch das ständige Gedankenspiel "what-if" (was, wenn das Auto rechts in der Einfahrt jetzt losfährt? was, wenn in der Kurve da vorne gleich Dreck auf der Straße ist?) - dadurch setzt man sich ständig mit seinem eigenen Verhalten und Situationen auseinander - und mit dem möglichen Umgang mit unangenehmen Überraschungen.

Echte Angst, die auch nach den ersten Fahrstunden anhält, wäre aber ein Grund, das Thema "Motorradführerschein" noch einmal zu hinterfragen - denn Angst kann paralysieren und dadurch so sehr handlungsunfähig machen, daß in einer Art Schockstarre keinerlei rationale Handlung (wie z.B. Bremsen) mehr durchgeführt wird. Das halte ich aber für extrem unwahrscheinlich - Bonny hat es ja schon gut beschrieben; wenn man sich Schockbilder anschaut soll ja gerade der Puls hochgehen, und Bilder von friedlich umherfahrenden Motorrädern sind sicherlich nicht gerade Quotenbringer...

Kurz: lass Dich nicht verunsichern und freu Dich auf eines der schönsten Hobbys der Welt!

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Wow - sehr gut beschrieben, Kompliment.

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Ganz einfach: Gehe es realistisch an. Die Presse lebt davon immer die negativen Seiten zu veröffentlichen. Sieh Dir (besser nicht) die Fotos von Autounfällen, Flugzeugabstürzen, Bahnunglücken und Busunfälle an. Die sind teilweise noch brutaler. Verreist Du deshalb nicht? Bei Motorradunfällen ist sehr oft der Motorradfahrer selber schuld. Zu hohe Geschwindigkeit (besonders in Kurven), riskante Überholmanöver usw. Besonders bei Überschätzung der eigenen Risiken der noch unerfahrenen Fahrern mit Motorräder mit hohen PS-Zahlen. Natürlich gibt es auch Unfälle, an denen der Motorradfahrer nicht Schuld ist, dass betrifft aber meist den älteren erfahrenden Fahrern. Angst solltest Du nicht haben, aber Respekt. Ich fahre über 40 Jahre Motorrad, früher meist sehr leichtsinnig und habe sehr wenige Unfälle gehabt. Meist "Wegrutscher" auf nasser Fahrbahn. Seit 20 Jahren keinen mehr, abgesehen von dem Unfall im letzten Jahr auf der Ölspur in einer Kurve (Autobahneinfahrt). Das war auch der bisher schwerste Unfall. Früher wäre es nicht so schlimm gewesen, aber "alte" Knochen brechen leichter. Schwere Unfälle hatte ich nur in der Wohnung beim Heimwerken. Sollte ich dann das Werken und Renovieren lassen? Also nicht daran denken. Meist hast Du es selber in der Hand. Fahre vorsichtig und vor allen Dingen vorausschauend. Es gibt Freizeitbeschäftigungen, die sind viel gefährlicher. Gruß Bonny

Du findest Bilder zu allen Themen des Lebens, die Angst machen können. Natürlich musst du vorsichtig sein, egal womit im Straßenverkehr. Das Fahren mit einem Motorrad macht so viel Spaß, dass ist das wert...

Gescheitert!???

Hallo zusammen! Vor einiger Zeit hab ich euch vor meiner ersten Ausfahrt bei der Fahrschule um Tipps gebeten, weil ich da ziemlich aufgeregt war. Ich hab auch alles so umgesetzt, wie ihr mir geraten habt-hab meine Fahrlehrerin gleich um ein kurzes Gespräch gebeten, um die paar Unsicherheiten zu besprechen (sie hat bis zu diesem Zeitpunkt kaum mit mir gesprochen und so getan, als wäre eh alles klar-obwohl sie wußte, dass ich vorher noch nie auf einem Bike gesessen bin!). Jedenfalls hat sie meine Unsicherheit wortwörtlich mit dem Satz: "na, dann sei halt nicht unsicher!" abgetan! Als sie dann beim "warmfahren" auf dem Platz noch anfing, zu zicken ("heute ist es so heiß!") und mir voll Angst machte, indem sie sagte, das würde ich gleich "da draußen" bei 100km/h nie schaffen, hab ich die Nerven geschmissen und wollte nimmer rausfahren. Ich wollte sogar aufhören! Unsere Disskussion hat aber ihr Chef gesehen und als ich wieder zurückkam, war sie freundlich und hat mich motiviert, weiterzumachen. Obwohl damit zwei (bezahlte!) Stunden ungenutzt vergangen sind, hab ich mich entschlossen, weiterzumachen, denn ich will ja einfach nur biken! Diese Woche war´s endlich soweit: Freiland! Und was soll ich sagen! :-) Ich hab so gespürt, das es richtig für mich ist-als hätt ich nie was anderes gemacht. Die Lehrerin war, wie erwartet, wieder nicht zufrieden, weil´s nur 90 km/h waren, weil ich anfangs zu langsam beschleunigt hab, usw...Ständig hat sie mich rechts rangewunken und mir das alles aufgezählt und dabei gemeckert, dass ich "keine Geschwindigkeit zusammenbring!" Trotzdem-wenn ich dann weiterfuhr, hatte ich dieses Glücksgefühl! Unbeschreiblich! :DDDD Bei der Nachbesprecheung an diesem Tag hat sie sich nicht mit mir über diesen großen Schritt gefreut, sondern hat mir den Plan vorgelegt und gemeckert, dass noch viel zu viele Hakerl fehlen! Das hat mich echt frustriert! Trotzdem bin ich am nächsten Tag motiviert wieder zur Fahrstunde und war voller Überzeugung, dass die geplanten 6 Stunden bis zur Prüfung noch ausreichen, alles zu erlernen. (Extra 2 Stunden hat man dann noch am Prüfungstag in der Kleingruppe!). Sie war aber nicht meiner Meinung und hat gesagt, ich solle die Prüfung um nochmal 14 Tage verschieben und mir noch Stunden eintragen lassen! Da hat´s mir dann gereicht! Ich hab mit dem Fahrschulbesitzer geredet, dass es eigentlich so sein sollte, dass der Lehrer den Schüler motiviert und nicht umgekehrt! Ich wollte aber dann nur noch raus, weil ich dacht: das funktioniert hier nicht-ich hatte mit ihr 6 Stunden und trotzdem hab ich nur bei der Freilandfahrt was gelernt und da-so hab ich das Gefühl, bin ich selbst draufgekommen, weil sie nix erklärt, sondern nur gemeckert hat! Mein Plan ist nun, dass ich mir nächste Woche eine 125er zulege, damit ich ein bissl Erfahrung sammle und im September zur Prüfung gehe! Mir fehlt nur noch eine Stunde im Verkehr und diese zwei Perfektionsstunden. Wer hat Tipps für eine 125er? Danke im Voraus und liebe Grüße! :-)

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