Muss man den 50.000km Test für BMW auf 500km eindampfen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Lieber Wolfi,

dieser Schuß geht nach hinten los. Das Getriebe der neuen Boxer BMW ist made in Japan !!!! Es wurde in Japan konstruiert, entwickelt und wird in Japan gebaut.

Dass sich BMW seit 1922 vergeblich bemüht ein halbwegs ordentliches GHetriebe zustande zu bringen, ist die Eine Sache, dass die Japaner daran auch scheitern ist ein Treppenwitz der Technikgeschichte. Es ist halt nicht so ganz einfach ein Getriebe für einen querlaufenden Boxer zu bauen.

Ich kann mich noch erinnern, vor 20 oder 25 Jahren ist bei einem Dauertest der Motor einer BMW 4 oder 5x geplatzt und wurde mit Wissen und Einverständnis der Zeitschriftenredaktion jedesmal heimlich ausgetauscht. Im Testbericht stand davon kein Wort.

Hoppla, Helmut, das war mir jetzt nicht bekannt.

Honda kann es doch auch, siehe Gold- und Silver-Wing. Trotzdem ist es erstaunlich, wie oft BMW mit groben Schäden aller Art scheitert, denke da an die K1300 mit zwei Motorplatzern, wobei der zweite wohl auf nicht penibler Reinigung vom ersten Platzer zurückzuführen war.

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@Nachbrenner

Übrigens scheint die Stuttgarter BMW Vertretung auch immer ihre Finger im Spiel zuhaben. Die stellte sich schon bei den Kupplungsbolzen an dieser BMW recht eigenartig an und dann geht ein Kugellager im Getriebe hops. Die haben auch den geplatzten Motor der K1300 in ihren Händen gehabt, der dann nochmal geplatzt ist. Schon recht eigenartig das Ganze.

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@Nachbrenner

Bei den BMW - Testmaschinen ist im Verlauf der Jahre so ziemlich alles kaputt gegangen, was sich gedreht hat. Gehört hat man davon immer verdächtig wenig. Aus Österreich kann man übrigens vernehmen, dass die KTMs - speziell die 1190er reihenweise platzen und die KTM - Serviceleute erstaunt sind wenn einer ihrer Motoren mit 30.000 km immer noch läuft - schließlich sind das ja auch Rennmaschinen.

Vielleicht befolgen die BMW - Leute heute immer noch den Rat, den sie mir selbst vor mehr als 35 Jahren gegeben haben. Holt nie eine Testmaschine von der Redaktion zurück, sondern "vergeßt" sie einfach dort, dann werden euere Testberichte wesentlich besser. Wir haben das befolgt und damals hat es gewirkt.

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Ich habe seit dem Dauertest von der Fireblade SC59 generell Zweifel, wie da mit den Motorrädern umgegangen wird, da traten (bei der Blade) Schäden auf, die in der Praxis später nie jemand hatte (z.B. Schäden am Zylinderkopf/Ventile) ... würde da nichts drauf geben. Um zu wissen, dass Wheelies bei kaltem Motor direkt aus dem Stand nach dem Anlassen dem Ventiltrieb schaden können brauche ich keine Tests, das kann ich mir auch so denken.

Immerhin gilt die Zeitschrift als BMW sehr zugetan und eine billige Honda führt diesen Test vor einer Harley an. Der Test ist für mich deshalb ein Test, weil bei ihm als einziger das Motorrad komplett zerlegt und vermessen wird. Diese Methode empfinde ich als aussagekräftig. Alles andere ist ein Fahrbericht. Viele Motorräder, vor allem japanische, überstehen diesen Test ohne besonderen Verschleiß und die sind um vieles preiswerter, als die BMWs, das gibt mir zu denken.

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@Nachbrenner

Na ja, ob es unbedingt hilft oder die Sache objektiver macht wenn man das Motorrad hinterher zerlegt wage ich zu bezweifeln. Ich kann ein Motorrad auch an einen antiautoritären Kindergarten ausleihen und hinterher auseinanderbauen, das eine sagt über das andere nichts aus.

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@fritzdacat

Welcher Test sagt dann was aus? Fakt ist, viele Motorräder überstehen diesen Test und nur wenige BMWs. Das hieße ja, die Tester hätten ein Interesse daran BMW zu schrotten und das kann ich mir deswegen nicht vorstellen, weil auch diese Panne im Hochgeschwindigkeitsbereich, wie die der K1300 war. Das hätte für den Tester jeweils übel ausgehen können. Ob die wegen einer schlechten BMW Bewertung ihr Leben aufs Spiel setzen?

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@Nachbrenner

Die Motorenentwickler sind ja nicht gestern auf einer weissen Wolke hier heruntergeschwebt gekommen. Die Motoren/Getriebe werden hunderttausende von Kilometern auf Prüfständen gequält und danach freigegeben, und dann kommt Motorradonline oder sonst wer und kriegt sie ruckzuck kaputt. Obwohl ich das Wort nicht wirklich leiden kann, hier passt es aber, das ganze hat ein "Geschmäckle". Aber wenn du es glaubst, dann glaub es halt.

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@fritzdacat
Das ist ja gerade der Punkt, keiner dieser Tests sagt etwas aus.

Aber es ist schon komisch: Die 50.000km Tests überstehen die meisten Marken recht gut, die Vergleichstests gewinnen immer die BMW. Immer hat man das Gefühl, die Tester reiten auf Kleinigkeiten rum, die kein normaler Fahrer nachvollziehen kann - um dann ihr Urteil pro BMW fällen zu können.

BMW baut gute Motorräder - ohne Frage. Bei motorrad sind sie auffallend "grundsätzlich" die Besten. Ich reite nicht auf dem Test rum, auch die Besten können mal Pech haben. Hier sind die Entwickler wieder gefragt, das zu untersuchen und ggf. zu verbessern.

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BMW - Bayrische Motorenwerke in Berlin --- Meint Ihr, das soll funktionieren? Sollte eingentlich "Berliner Motorenwerke" heißen, dann wären die Motorräder nicht so störanfällig. Allerdings wäre das BMW-Werk in Berlin noch nicht fertig zum produzieren ---- denke dabei an den Flughafen. ;-)) Bonny, aus dem Luftkurort Berlin

Hast recht Bonny,

was beim Schultheiss schon nicht funktionierte, er hätte seine Aufmerksamkeit besser dem Braumeister geschenkt, statt aufd Wadln vo de Madln zu schaugn, oder die Hertha, die den Hoeneß au net mögn hat, wie könnt das mit BMW nur klappen. Immerhin bekommens trotz ihrem „werkln“ einen schönen Lastenausgleich aus Minga ;-)

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