Muss immer der Staatsanwalt kommen, wenn es bei einem Renntraining einen Toten gegeben hat?

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5 Antworten

Fragen gibt's... da ist ein Mensch auf nicht natürliche Weise ums Leben gekommen. Wer denn sonst außer Staatsanwaltchaft und Polizei soll denn unabhängig den Hergang klären? Der Rennstreckenbetreiber? Da hat doch ganz andere Interessen.Da hängen doch, von der persönlichen Tragik ganz abgesehen, nebenbei auch noch enorme finanzielle Dinge dran, insbesondere für die Hinterbliebenen. Aber die haben sicher Verständnis, wenn du erst mal dein Training beendest und vielleicht wichtige Unfallspuren kaputtfährst. Boh ey, ich platze gleich.

Ja. wie schon geschrieben.

Es ist auch so, das man als Rennfahrer sich damit ganz klar auseinander setzten muss. Sonst wird das nichts. Es ist ein Sport bei dem man sich ernsthaft und dauerhaft verletzen kann. Oder auch sein Leben lassen kann.

Gut, man kann auch vom Stuhl fallen, an Krebs erkranken usw. Aber man muss auch diese "Renn"-Situation verarbeiten.

Hat man das dann für sich gemacht (Ich schon in sehr jungen Jahren) kann man auch damit umgehen. - Leicht ist das nie!

Das bei einem Unfall mit Todesfolge immer die Staatsanwaltschaft kommt - das ist Deutschland und das ist gut so.

Nur so können die Sicherheitsvorschriften auf der Rennstrecke dem hohen Level gerecht werden. Letzendlich ist es ja auch eine Hilfe für den Streckenbertreiber, den Ausrichter, den Rennfahrern.... Wenn sich nacher herausstellt, dass es zwar ein bedauerlicher Unfall war, aber eben auch "nur" ein Rennunfall.

Mein Hausarzt ist auch Rennarzt. Und auch er steckt nicht jedes Rennwochenende einfach so weg.....

Ich glaube, irgendwo ist es eherein psychologisches Problem. Leiche in den Sack und weg und weiterfahren, als ob nix passiert wäre, wäre natürlich einfacher. Aber wenn da plötzlich welche rumschleichen und Fotos machen, Fragen stellen etc. ist das natürlich etwas anderes. Aber sie's mal so: Es könnte ja sein, dass jemand anderes daran irgendwie beteiligt war. Dann wäre das möglicherweise auch ein Versicherungsfall, wodurch den Angehörigen finanziell vielleicht etwas aus der Patsche geholfen wäre.

Da schleicht dann auch keiner rum.... Bei Renntrainigs ist die Veranstaltung aus! Bei Sprintrennen hat immer die Bergung der Verletzten vorng und dann wird die Strecke geräumt.

Der Verletzte wird ins MEdicalcenter gebracht und in der REgel von dort ins Unfallkarnkenhaus gefahren.

Die schlimme Nachricht kommt dann meist später. Die Protokollierung des Unfalles geschiet auch unter in Anspruchnahme der Viedeoaufzeichungen der Race-Kontrolle

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Es liegt ein Unfall mit Todesfolge vor, damit ist die Polizei immer vor Ort und gibt dies entsprechend weiter. Und die warten sicher nicht bis das Training vorbei ist... ;-)

Egal wo und wie es zu einem Totesfall kommt,die Statsanwaltschaft wird immer eingeschaltet.

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