Müssen die bissigen Kommentare zu den 125er Motorrädern eigentlich sein ?

Das Ergebnis basiert auf 5 Abstimmungen

Ich befürworte rein sachliche Antworten und Kommentare 80%
Die Art der Antworten und Kommentare Ist mir egal 20%

8 Antworten

Ich habe mir die Mühe mal gemacht und in 125er Foren gestöbert. Überwiegend wird dort halbwegs vernünftig geschrieben, gefragt und geantwortet.

Daher drängt sich mir der Verdacht auf, dass hier häufig "Schrott" anlandet, der selbst in 125er Foren unerwünscht ist und ich betrachte mf.net nicht als Auffanglager für geistig "unerfahrene", die es ja überall geben soll, so hörte ich zumindest ;-)

Ich mache es nicht am Hubraum fest, sondern an vernünftiger und verständlicher Fragestellung. Dann bin auch auch gerne gewillt, vernünftige Antworten zu geben. Kommt allerdings schon als Input unvollständiger, illegaler Schrott rein, dann antworte ich entweder gar nicht oder es gebt ja nach meiner Tageslaune einen launigen Kommentar, siehe 2. Absatz.

Was mir noch einfällt: Damals ist nicht heute, heute geht es halt meist ab 500ccm los (Fragen zu Motorrädern von damals ist wieder eine andere Kiste, das sind meist gestandene Leute) und wenn ich manche dieser "Kids" fahren sehe, wird mir schlecht.

Einerseits wegen der modischen, aber völlig ungeeigneten Kleidung und andererseits wegen des Fahrstiles, der an irgendwelche Rennspiele ohne Regeln erinnert.

2
Ich befürworte rein sachliche Antworten und Kommentare

Ich sehe das ganze so, das man einfach keine Lust hat, jemanden zu antworten, der eine Frage ohne Satzzeichen, gestörter Rechtschreibung und mit fast keinen Daten hier stellt, und bei den 125er Fahrern tritt dieses Phänomen prozentual gesehen wohl am häufigsten auf - denn diejenigen die Fragen mit guter Rechtschreibung stellen würden, lösen Ihre Probleme oft eh selber, und fragen hier gar nicht. Darum wird verallgemeinert, und bei allen 125er Fragen wird eine solche "unnötige" Antwort geschrieben.

Ich bin der Meinung, jemanden der einigermaßen auf seine Rechtschreibung achtet, und das Problem einigermaßen gut schildert, sollte auch bei einer 125er oder sogar einer 50er geholfen werden, solange es sich um eine halbwegs annehmbare Frage handelt, und nicht um Schrott wie "Welchen Auspuff ist gut für YZF 125" oder "Kann man 600er für 125er Führerschein drosseln?!", denn das hier ist eine Frageplattform, und keine Vermittlungs-Hotline.

Nur von den Rollerfragen bin ich kein Freund, da ein Roller in meinen Augen kein Motorrad im eigentlichen Sinne mehr darstellt, und auch Aspekte wie Technik, Fahrverhalten, und Bedienung Unterschiedlich sind.


Ich befürworte rein sachliche Antworten und Kommentare

Hallo Chopperfan

Mei, es gibt nicht nur seit der Westside Story ein "Jugend Problem", es ist normal und war in meiner Jugend (junger 68er) auch normal. Ich hatte mit 10 schon ölige Finger, was mit dem Vorbrenner (Avatar) zu tun hatte Der mahnende Zeigefinger hat damals wie heute nur genervt und als ein Motorradfreund meinen Vater bekniete, mir den Erwerb der Kawa Mach III zu verbieten, war ich natürlich sauer. (ja ihr Teenager, volljährig war damals erst mit 21)

Es ist mir gelungen, dieses Fahrzeug trotzdem ab und an zu fahren und von der damaligen Qualität der Japsen hat mich letztlich meine CB 250 K1 "überzeugt" und mein Gehalt sagte irgendwan stop.

Dann kam die Wende in Form der CZ 175, noch ohne Getrentschmierung und nach der Germanisierung war es ein absolut problemfreier Zweitakter. Natürlich war auch hier Jugend forscht angesagt, z.B. nit Experimenten mit der Benzin/ Öl Mischung, die mich letztlich weiter brachten und die CB könnte ich heute noch im Schlaf richten.

Ganz klar sehnte ich mich nach was flotterem, doch bei Touren von mehr als 1000km/ Tag, war ich mit der Lütten weiter gekommen als viele Große und das hat mich doch letztendlich zufrieden gestellt.

Eine Jugendzeit wie die meine, ist heute kaum mehr möglich. Ein Papa oft nicht mehr vorhanden, Versicherung und Polizei mit damals nicht zu vergleichen. Das Werkstatt Netz damals fast nicht vorhanden und Geschwindigkeitsbeschränkung nur Innerorts.

Meine Fahrausbildung hatte ich mit 10 auf nem Truppenübungsplatz, nicht in der Fahrschule. Für den Kleinkraftrad Schein genügte eine schriftliche Prüfung und der Einser beinhaltete eine Fahrstunde, eine zweite nahm ich freiwillig und da ließ ich es extra krachen und malte mit der Vorderad Bremse schwarze Striche.

Es gaben auch viele den Löffel ab, den eine PS Beschränkung gab es nicht und Straßen wie heute auch nicht.

Mir sind meine "Experimente" noch in guter Erinnerung und darum hat die Jugend bei mir Welpenschutz. Natürlich kann man nicht alle Kinder retten und so bekomme ich ach mal recht doofe Rückmeldungen. Nun, der Mensch hat einen Namen und meine Arbeit mit Jugendlichen birgt auch die Erkenntnis, nicht alle sind doof und haben an jeder Hand fünf linke Daumen. Ich bleibe bei meiner Linie.

Grüßle

Was möchtest Du wissen?