motorradführerschein - nach crash mulmiges gefühl bei kurven, kreis, geschwindigkeit überwinden

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17 Antworten

Finde ich toll, wie Du das machst, natree! Ich glaube, den besten Tipp hast Dir schon selbst gegeben und auch vollzogen! Gerade wieder aufs Moped und fahren, fahren, fahren. Möglicherweise sitzt Du noch etwas verkrampft auf der Maschine?? Ich empfehle Dir, möglichst viele kleine Lockerungsübungen während des Fahrens zu machen. Wenn Du geradeaus fährst, rechten und linken Fuss ausstrecken und kreisen lassen. Auch mal vom Gas weg und das Handgelenk bewegen. Schultern kreisen lassen. Das mag wohl etwas eigenartig aussehen, aber wenn Du steif auf dem Motorrad sitzt, dann wirst Du eher Fehler machen, als wenn Du ganz locker drauf sitzt. Ich wünsche Dir viel Erfolg! Lass uns wissen, wenn Du die Prüfung bestanden hast!

Hallo,

kann dir zwar keine wirklichen Tipps geben, habe aber ähnliche Probleme. Bisher zwar ohne Unfall,aber auch schon ein paar Mal umgekippt. Bin noch 44 Jahre, weiblich und mache auch gerade den Führerschein. Fahrschulmaschine ist ´ne 125er. Geradeaus fahren ist auch nicht weiter schlimm, durfte auch schon mal 70 km/h fahren. Hat Spaß gemacht, war aber total angespannt. Mein Problem ist das Kreise fahren, mit Gas und Kupplung spielen, würge die Maschine immer wieder ab. Hab einen kleinen Vorteil, dass ich mit meinen Freund heimlich üben kann. Dabei bin ich aber letzte Woche gleich 2 x umgekippt. Bremshebel kaputt, Blinkerglas kaputt. Außer blauen Flecken ist mir nichts passiert. Aber ich hab inzwischen richtig Bammel, wieder zu üben. War ganz erleichert, dass die Fahrstunde gestern ausgefallen ist ;-)

Auch wenn es sich blöd anhört: man darf sich jetzt nicht in etwas reinsteigern (muss ich gerade sagen :-))) Also, Kopf hoch! Du schaffst das schon! Melde dich doch mal bei mir! Auf alle Fälle ist es immer beruhigend, dass man mit den Ängsten nicht alleine ist.

viele Grüße aus Hannover

hallo leute

seit gestern darf ich fahren :-)

war ein langer weg, viele std. im juni mit meiner, die ganzen sonderfahrten. kam mit dem lehrer nicht mehr klar, er machte mir druck, es ging nichts mehr. er sagte den prüfungstermin ab. ich war drauf und dran hinzuschmeißen, legte 2 wochen pause ein, wechselte den lehrer, der das schlimmste befürchtete, aber alles klappte, noch 3 übungsstd. (feinschliff) und gestern war es dann endlich so weit, die prüfungsfahrt hat so viel spaß gemacht, hab teilweise sogar vergessen das ich prüfung fahre. :-)

bin so happy

Herzlichen Glückwunsch !!! Ich habe meinen Führerschein auch erst seit dem 1.April und fahre auch noch immer unsicher!

Liebe Grüße Anja

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hallo natree, ich habe auch voriges jahr erst mit 55j.den motorrad führeschein gemacht. habe aber ein jahr eine 125er gefahren und geübt. trotzdem habe ich auch noch probleme mit den kurven und man hat mir auch ein sicherheitsträning vorgeschlagen,werde dieses jahr machen,denn ich fahre jetzt eine 650er. bewunder dich,die angst geht sicher noch ganz weg, bis zur prüfung. viel glück ,liebe grüsse jutta40

Ich bin 46 Jahre alt und versuche zur Zeit den Motorradführerschein zu machen. Die erste Doppelstunde hat auch gut geklappt. Bei der 2. bin ich dann leicht gestürzt und habe einige blaue Flecken an den Beinen davon getragen, bin dann aber sofort wieder aufs Motorrad gestiegen und weiter gefahren. Dann waren 2 Wochen Pause dazwischen, wieder Fahrstd. ich hatte Angst, konnte nicht fahren......mist....weiss nicht was ich machen soll

Hallo natree, ich kann Deine Situation voll nach vollziehen und rate Dir halte durch. Meinen A-Schein habe mit dem gleichen Alter wie Du jetzt gemacht. Zweite praktische Fahrstunde, an einer Kreuzung mit etwas feuchter Strasse und beim links abbiegen lag ich auf der Seite. Ich wusste im ersten Moment nicht wie mir geschah, da war mein Fahrlehrer schon da und trieb mich an gleich wieder aufs Motorrad zu steigen und in die nächste Werkstatt, damit die Scheibe und der linke Blinker für die Prüfung am nächsten Tag wieder repariert werden konnte. QAb diesem Sturz hatte ich in Kurven bei trockener und besonders bei nasser Strasse einfach schiß. Das blieb über die gesamte Führerscheinzeit und auch danach. Ich wollte das Motorradfahren schon aufgeben. Ein Freund riet mir darauf ein Sicherheitstraining zu machen und den Trainer auf mein Problem anzusprechen. Es hat mich einige Überwindung gekostet diesen Schritt zu machen, Heute bin ich froh das ich es gemacht habe. Durch das Training und dadurch das der Trainer direkt auf mein Problem eingegangen ist fahre ich heute mit großem Spass Motorrad. Ich habe auch heute noch Tage dabei an denen ich vor Kurven manchmal wie ein Anfänger fahre, aber ich setze mich dann nicht unter Druck und meist geht es dann wieder. Auch andere Fahrer haben nicht immer die beste Form auf dem Motorrad. Gruß hojo.

Du fährst wieder - damit bist du auf dem besten Weg der Heilung. Wenn die Angst, die du JETZT noch spürst, deine Sinne schärft für die Zukunft ist das so O.K. Angst die zu Fehlern verleitet ist gefährlich. Da habe ich aber bei dir keine Bedenken. Zumal du auch noch deinen Fahrlehrer an der Seite hast. Lerne mit Respekt und Verstand dein Hobby zu beherschen und habe dann bald auch keine Angst mehr. Gruß René

Hi natree,

ich hatte in meiner ersten Fahrstunde (vor ca. 6 wochen, mit 33j) die Maschine auf die Seite gelegt - man zieht in einer Kurve auf dem Übungsplatz nun mal NICHT die Handbremse! Nein, nein, nein! Dann fallen nämlich ca. 180 Kilo auf die Seite, und ich kann mit meinen 71.5kg Kampfgewicht inklusive Helm nicht viel entgegensetzen... Der Fahrlehrer hat da aber keinen Akt daraus gemacht, Maschine aufgerichtet, mich draufgesetzt, und fahren, fahren, fahren. Ja, ich habe immer noch Respekt vor Kurven und muss mich schon ein wenig überwinden, sie auf der Landstrasse mit 70 oder schneller zu nehmen, aber - Prüfung bestanden (gestern :D) und morgen ist die erste kleine Tour :)

Also: fahren, Angst überwinden. Aus Fehlern lernt man - wenn Du für dich weisst, was Du falsch gemacht hast, und wie solche Stürze zu vermeiden sind, ist doch alles bestens. Und noch etwas: wer keine Angst hat, ist einfach nur dumm (und lebt nicht lange, gerade auf einem Motorrad).

Angst ist falsch,Respekt ist besser.

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Ich wette, wenn du vorsichtig weiterfährst, lassen die Befürchtungen immer weiter nach. Es lohnt sich, das durchzustehen,der Spaß kommt garantiert wieder!

danke für die vielen antworten kann mich gar nicht entscheiden, welche die hilfreiste antwort ist.

morgen hab ich wieder fahrstunde, auf meiner eigenen maschine. (bild)

ich lass mich nicht unterkriegen, hoffe bis ende monat meine prüfung machen zu können/dürfen.

hab mir vorgenommen, auf den verkehrsübungsplatz zu gehen und zu fahren, die fahrstunden sind mir zu wenig, brauch auch zeit für mich, einfach nur üben ohne anweisungen.

die erste fahrstunde mit meiner war nicht so doll wie ich es mir erhofft hatte

dafür war gestern die zweite um so besser, wir haben ne kleine überlandfahrt gemacht, bundesstraße, pendelte mich so bei 80 km/h ein, fühlte mich mit der zeit auch recht wohl mit der geschwindigkeit. dann ließ er mich nen berg hoch und wieder runter, mit vielen kurven, auch sehr engen kurven. war gemein und gigantisch gleichzeitig. bei der rückfahrt auf der bundesstraße kam ich dann schon knapp an die 100 km/h ran.

er meinte am ende, ich sei richtig gut gefahren, wüsste es aber noch nicht *grins

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Respekt! Hier hat der größte Teil sein Moped irgentwann schon mal weggeschmissen,Du hast es gleich zu Anfang gemacht,jetzt kann es nur noch besser werden.Das mulmige Gefühl wirst Du nur durch fahren los,dabei sammelst Du Erfahrungen und die Angst ersetze durch Respekt und vorrausschauendes fahren,dann wird das schon werden.

Klasse natree, mach weiter. Glaubst Du denn, wir sind als Meister auf die Straße gekommen? Und lass Dich niemals von den Heizern reizen, fahre Deinen Reifen und übe weiter. In jedem Frühjahr üben wir doch fast alle!

Nicht unterkriegen lassen. du bist auf dem richtigen Weg. Ich hab meinen A auch erst mit 43 gemacht und was soll ich dir sagen, ich bin in der praktischen Prüfung beim Slalomfahren in Schrittgeschwindigkeit durchgefallen.

Du machst das genau richtig!

Lass Dich nicht abschrecken, fahr vorsichtig weiter und sei darauf gefasst, dass Du in vergleichbarer Situation wie bei dem Crash immer mal wieder etwas Schiss bekommst und dann (hoffentlich) noch etwas vorsichtiger fährst.

Es gibt Biker, die schon gestürzt sind und solche, die das noch vor sich haben - Du bist also vielen Bikern mit mehr Fahr-Erfahrung in diesem Punkt schon mal voraus!

Hallo natree,

Hut ab, dass Du Dich sofort wieder drauf gesetzt hast. Nur so geht es! Immer und immer wieder fahren. Sich nicht selber unter Druck setzen, sich auch nicht von Anderen unter Druck setzen lassen. ich weiß wovon ich spreche. Habe selber mit Anfang 40 den Führerschein gemacht und habe in der Prüfung frontal einen zaun geküsst. Auch jetzt liebe ich ab und zu die verschiedenen Straßenbeläge. Aber ich setze mich drauf und fahre. Lass Dir Zeit. Durchs Fahren kommt die Routine und somit die Sicherheit. Du hast noch einen Fahrlehrer, der Dir noch viele gute Tipps geben kann und Dir hilft. Du bist auf einem guten Weg.

Dass du dich überhaupt wieder draufgesetzt hast, zeigt ja schon dass du dich so leicht nicht unterkriegen lässt. Respekt.

Die Angst vor Kurven und höherer Geschwindigkeit kriegst du nur durch Fahren Fahren Fahren weg.

Ich hatte meinen ersten Sturz auch während einer Fahrstunde.

Bin beim Kreisfahren mit dem Hauptständer im Gullideckel hängengeblieben.

Das ist mittlerweile 28 Jahre her und ich kann dir sagen, Gullideckel jucken mich nicht die Bohne.

Ja das kenne ich auch.

Wenn ich schlechte Erfahrung mit irgend was gemacht habe, dann habe ich auch vor diesem etwas angst, und fange damit langsam wieder an.

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