Motorrad verkaufen oder Ersatzmotor besorgen -lohnt es sich überhaupt noch?

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7 Antworten

Wenn Du ordentlich investiert hast werden die Verschleißteile wie Bremsscheiben, Kettenkit und Reifen noch gut sein.

Ich würde mir auch erst mal eine Meinung von jemanden einholen, der was von der Materie versteht. Nicht unbedingt von jemandem, der nur Ersatzteile einbauen kann (Vertragshändler).

Wenn der zu dem Ergebnis kommt, das sich die Reparatur lohnt dann hast Du ein Mopped das immer noch viel Spaß macht und kaum noch Wertverlust aufweist. Und die erste SV ist ganz klar die Schönste!

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Das musst letztendlich du selbst entscheiden.

Aus dem Satz:

Kann mich nicht entscheiden, ob ich das Ding - solange sie anspringt und
läuft - und das neuere Model mit ABS und Einspritzung kaufen soll
(~3000€) oder doch nochmal Geld in die Hand nehmen und weiterfahren?

Werde ich nicht wirklich schlau... was willst du uns damit sagen?

63000 km Laufleistung schafft ne (gepflegte) SV locker, ich "kenne" da eine, die deutlich mehr auf dem Buckel hat(te), wurde verkauft, deswegen kann ich nicht sagen, wie viel sie heute drauf hat. Warum sollte sich also eine Reparatur bei 63000 km nicht mehr lohnen?

Bring sie mal in eine gute Werkstatt, schildere das Problem, lass mal den Mechaniker eine Runde mit ihr fahren und lass dir dann von ihm sagen, was er denkt, was alles gemacht werden muss, was dich der Spaß kostet und entscheide dann, was du machen willst.


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Kommentar von DavHei
21.02.2016, 16:15

Hoppla, da ist ein Wort verschluckt worden.

Was ich mich halt frage: Entweder ich verkaufe meine SV jetzt, wo sie noch läuft und anspringt, lege etwas Geld dazu und hole mir für etwa 3000€ das neuere Model, welches u.a. ABS und Einspritzung hat. ODER ich besorge mir eben einen Austauschmotor und baue den ein.

Dass ich die Entscheidung alleine treffen muss ist mir klar. Ich kann halt eben die Wirtschaftlichkeit von sowas nicht abschätzen und da mir das Ding ans Herz gewachsen ist, ist es mit der Vernunft was schwer. Wollte einfach nur wissen was Ihr machen würdet um mir ein Bild machen zu können.

Aufjedenfall schonmal Danke für die Antwort!

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63tkm sind nicht gerade viel für ein Moped.An Deiner stelle würde ich es so machen wie Mankalita es vorgeschlagen hat.Was mit dem ATMotor ist weiß Du bestimmt auch nicht genau und der aus und Einbau wird auch kosten.

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Das ist eine schwere Entscheidung, die nur Du selber beantworten kannst. Grade das erste Motorrad wächst einem ans Herz und bleibt unvergessen. Wer das nicht versteht, der hat zwar mal ein Motorrad "bewegt" aber nie ein Motorrad "erlebt". Wenn dass mal weg muss, das tut dann richtig weh. Das kann ich zu 100% bestätigen. Ich habe wirkliches Mitleid.

Allerdings können wir Dir Tipps geben, die aber unterschiedlicher nicht sein können. Ich stehe auch wahrscheinlich kurz vor einer Entscheidung ob "Austauschmotor" oder Reparatur. Allerdings bin ich selber in der Lage beide Variationen auszuführen. Da es eine mehr oder weniger "Selbstbau-Chopper" ist, die ich sehr liebe, bleibt die bei mir. Nun zur "Entscheidungshilfe":

Die Hersteller bieten kein Austauschmotor wie beim Auto an. Daher sind es immer gebrauchte Motoren, von denen man nie weiß ob die wirklich "überholt" wurden, oder ob der Erwerb "ehrlich" ist.

Wenn ich einen Austauschmotor einbaue, dann kaufe ich ein baugleiches Motorrad, das ich vorher teste. Dann habe ich auch noch die anderen Ersatzteile. In Deinem Fall würde ich allerdings anders entscheiden (müssen, --- schnief). Zum Kauf kommen noch die Kosten de Umbaues dazu. Da es wahrscheinlich überwiegend um ein "Serienmotorrad" handelt, sollte die Vernunft siegen. Vermutlich wird das jetzt unwirtschaftlich. Es gibt Firmen, die kaufen solche Fahrzeuge (auch Unfallfahrzeuge) an. Vielleicht kannst Du da noch etwas Geld heraus holen. Sonst fahr die bist "Geht nicht mehr" (aber immer die Verkehrssicherheit beibehalten) und kaufe Dir nach der "Beisetzung" ein anderes "neues-gebrauchtes" Motorrad.

Wie aber geschrieben, sollte das nur eine kleine Hilfestellung sein, die Entscheidung liegt bei Dir. Gruß Bonny

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Moin David,

erst einmal weitere Informationen zu deinem Moped aus dem SV-Forum: http://www.svrider.de/Forum/viewtopic.php?f=5&t=99710#top

Ich weiß gar nicht so recht... wann hast du zum letzten Mal die Vergaser sychronisiert, den Luftfilter erneuert und die Zündkerzen gewechselt? Dass der Knubbel-Motor ernsthaft krank ist, mag ich nicht glauben.

Fahr doch mal zu Kurt Stöbe nach Würselen. Sein Schrauber kann sich doch unverbindlich den Motor anhören...

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Das könnte ein falsches ventilspiel sein. Mach dich mal schlau wie groß das sein darf und mess nach. Sollten die ventile schuld sein dann kann man das relativ problemlos selbst machen und kostet auch nicht die welt.

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Kommentar von DavHei
21.02.2016, 18:05

Ventilspiel habe ich schon kontrolliert und eingestellt, das sollte eigentlich nicht das Problem sein...

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Hey lohnt sich nicht, die wirtschaftslichkeitsgrenze ist überschritten.

Wenn man einen ganzen Schuppen voller Ersatzteile hat und alles selber schrauben kann, kann man die Maschine noch mal flott bekommen.

Aber grössere Reperaturen lohnen sich kaum noch. Besser die Maschine ausschlachten, allein an den Ersatzteilen kann man da noch eniige hunderter Rausholen.

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Kommentar von deralte
22.02.2016, 07:46

Wenn du der Überzeugung bist, dass die Wirtschaftlichkeitsgrenze überschritten ist, dann ist dir offensichtlich bekannt, welche Reparaturen ausgeführt werden müss(t)en. Gerne würde ich darüber mehr erfahren. Für deine Ausführungen vorab vielen Dank.

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