Macht ihr auch Probefahrten mit neuen Motorräder um sie mal auszuprobieren?

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6 Antworten

Zunächst was zur bullet die du gefahren bist. Ich finde das es ein schönes motorrad ist, für mich leider zu hoch. Der einzylinder mit seinen vibrationen hat was besonderes. Mir macht sowas nix aus, im gegenteil, da merkt man noch das man was zwischen den beinen hat. Meine frau hat sich eine royal enfield classic gekauft. Die leistung reicht vollkommen aus. Wenn ich mir eine kaufen würde, dann eine alte interceptor.

Zum eigentlichen: ich bin bisher nur motorräder probe gefahren wenn auch wirklich kaufinteresse bestand. Das war bei den gebrauchten so wie auch beim kauf meiner harley, da ich die verschiedenen harley sportster modelle mal fahren wollte um den unterschied herauszufinden. Letztenendes ist es dann die geworden mit der ich am wenigsten gerechnet habe. Die probefahrt mit der neuen africa-twin hat mir auch die augen geöffnet - definitiv nix für mich. Meine neue ural war ich auch mal kurz gefahren, wollte ja immerhin ma wissen wie die sich im vergleich zu meiner alten fährt, bevor ich sie kaufe.

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Kommentar von nagelpilzotto
23.05.2017, 17:38

Im Grunde ganommen hat mir die Royal Enfield Bullet 500ccm ja auch gut gefallen. Aber es gibt ein paar Kleinigkeiten die mich gestört haben.

  • Wenn ich mit dem Fuß schalte, dann weiss man nie, wann man in den 5 Gang angekommen ist. Zumindest fehlt mir das Gefühl bei dem Motorrad dazu, im Vergleich zu meiner Triumph Bonnville.
  • Wenn ich den Blinker setze, sehe ich nicht ob er blinkt. Es gibt zwar eine Anzeige am Tacho, aber das grün ist so leicht beleuchtet, daß man tagsüber nichts sieht. Erst als ich unter einer Brücke durchgefahren bin bemerkte ich daß der Tacho beleuchtet ist und man hat den Blinker dann  gesehen, Daher weis sich nie ob ich den Blinker schon ausgeschaltet habe oder nicht. Die grüne Signalleuchte ist bei meiner Bonnville tadellos tagsüber zu sehen. 
  • 27PS sind einfach viel zu wenig, wenn man 67PS von der Bonneville gewöhnt ist. Gut, man kann damit gemütlich fahren, das ist aber auch alles. 
  • Sie hat leider keinTageskilometerzähler. Ich nutze das bei meiner Bonneville, um die Tankreserve zu kontrollieren. Mir ist mittlerweile bekannt, daß ich ab 200km die nächste Tankstelle ansteuern muß. 
  • Die Maschine virbriert vor allem bei niedriger Geschwindigkeit also bis 50km/h besonders stark so daß man kaum was im Rückspiegel erkennen kann, da die Spiegel total vibrieren. 
  • Mehr habe ich dann nicht mehr getestet, da die Maschine für mich ein "no go" ist. 
  • Insgesamt aber ein optisch schönes Motorrad. 
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Salue

Du musst da schon den Unterschied sehen. Die Triumph ist eine neue Konstruktion, die ein Retro-Design hat. Die Royal Enfield ist effektiv ein Motorrad aus den 1930er Jahren, welches man nur soweit angepasst hat, als es die Vorschriften verlangen (z.B. eine Einspritzung).

Da liegt dann auch der Reiz dieses Engländers aus Indien. Diesem Reiz kann man verfallen oder auch nicht.

Ich selber habe die Extremvarianten gewählt.

Das erste Foto zeigt meine Royal Enfield aus dem Jahr 1967.  Der Agrardiesel mit 435 ccm ist direkteingespritzt, hat weder Vorglühung noch Anlasser oder Ausgleichswelle und verwöhnt mit der üppigen Leistung von 10 PS bei 3600/min.  

Das zweite Foto zeigt meine Enfield Diesel in der Werksversion mit den 325 ccm Diesel, die immerhin 6.7 PS auf die Kurbelwelle hämmert.

Die 500er EFI Benziner läuft da im Vergleich dazu ruhig wie eine Turbine.

Das extreme Nageln dieser Versionen ist Balsam auf meine Seele.

Aber eben, für solche Maschinen muss man wohl die entsprechende Einstellung mitbringen.

Viel Spass auf zwei Rädern

Tellensohn  

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Kommentar von nagelpilzotto
06.06.2017, 14:03

Deine Machinen gefallen mir optisch sehr. Zum Cruisen genau richtig, aber wer auch mal gas geben will, dem fehlt es da an Power. Unter 50PS will ich daher nichts haben. 

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Die Royal Enfield ist ein Indischer Nachbau der original Englischen RE. Sie wurde gegenüber dem ohnehin schon antiken Modell noch weiter verschlimmbessert. Wenn RE, dann ein Original aber sicher nicht diese Schrottkiste. Sicher habe ich hin und wieder ein neues Modell probe gefahren. Jetzt schon länger nicht mehr, weil ich den Erwerb eines Motorrades aus meiner Agenda gestrichen habe. So wie es aussieht werde ich mir kein Motorrad mehr kaufen, also sind auch Probefahrten überflüssig.

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Kommentar von haudegen
23.05.2017, 17:21

So nicht ganz richtig. Royal enfield hat eine produktionsstätte in indien hochgezogen um dort die bullet zu bauen. Der markt in england stagnierte, während der indische immer mehr bullets haben wollte. Von daher kann nicht die rede von nachbau sein

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Da die meisten interessanten Motorräder gefühlt für mich zu klein sind, ein zu spitzen Kniewinkel haben, nicht mein Interesse erregen, zu teuer sind oder eh nicht gibt, fahre ich aktuell keine Modelle zur Probe.

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"Macht ihr auch Probefahrten mit neuen Motorrädern um sie mal auszuprobieren?"

Nein. Mein Zweirad ist inkakt und soll nicht gewechselt werden. Ebenfalls gehe ich Händlern nicht mit Probefahrten, die nur aus Langeweile stattfinden, auf den Sack.

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Kommentar von nagelpilzotto
23.05.2017, 12:32

Immerhin, aus der Probefahrt mit der Triumph Bonnville im Septermber 2015 wurde mein zweites Motorrad. Um ehrlich zu sein würde mir noch ein drittes sehr gut gefallen, aber bislang habe ich kein passendes gefunden. 

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Das einzige Moped welches ich Probe gefahren hatte,war meine 10ner gewesen,die anderen hatte ich so gekauft.

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