Lohnt sich ein Einspruch?

8 Antworten

Rote Ampel überfahren in der Probezeit?

Bei einem Rotlichtverstoß handelt es sich um ein schwerwiegendes Vergehen, nicht nur in der Probezeit. Ein Bußgeld in Höhe von 90 Euro sowie ein Punkt in Flensburg sind hier die Konsequenz. Ging mit dem Überfahren der roten Ampel außerdem eine Gefährdung einher, steigt das Bußgeld auf 200 Euro. Hinzu kommen zwei Punkte sowie ein Fahrverbot von einem Monat.

Dies ist jedoch nur der Fall, wenn die Ampel kürzer als eine Sekunde rot war. In diesem Fall wird von einem einfachen Rotlichtverstoß gesprochen.

Stand die Anzeige bereits länger als eine Sekunde auf Rot und Sie sind trotzdem über die Kreuzung gefahren, geht es um einen qualifizierten Rotlichtverstoß, der ebenfalls mit 200 Euro, zwei Punkten und einem einmonatigen Fahrverbot bestraft wird.

Bei einer zusätzlichen Gefährdung müssen Kraftfahrer mit 320 Euro, zwei Punkten in Flensburg sowie ebenfalls einem Fahrverbot von einem Monat rechnen.

Diese Sanktionen gelten für erfahrene Autofahrer und Fahranfänger gleichermaßen.

In der Probezeit bringt das Überfahren einer roten Ampel zusätzlich eine Probezeitverlängerung von zwei auf vier Jahre sowie die Teilnahme an einem Aufbauseminar mit sich.

Es handelt sich dementsprechend immer um einen A-Verstoß.

So nun meine Frage: Meine Überlegung war, dagegen Einspruch zu erheben, aufgrund dessen, weil nach seiner Aussage, der Autofahrer vor ihm ihn ausgebremst hat. Macht das Sinn oder sind die Chancen gleich null?

Weil jemand bremst beschleunigt er so stark das er nicht mehr anhalten, bzw die rote Ampel übersieht?

Dann sollte er zusätzlich eigentlich noch ne MPU (Idiotentest) machen...

Na ja, von wegen Idiotentest.... geht's auch eine Nummer kleiner?

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Wenn es der Autofahrer vor ihm geschafft hat noch vor der Ampel zu stoppen, dann kann sich dein Sohn nur ausgebremst fühlen, wenn er viel zu dicht drauf war und es ohne Ausweichen zu einem Auffahrunfall gekommen wäre. Diese Form der Argumentation zieht also nicht.

Leider ist es mittlerweile fast üblich geworden noch bei Kirschgrün drüberzubrettern, schuld haben immer die anderen oder die Ampel ;-)

Ihr könnt es per Einspruch oder gar Anwalt versuchen, aber ich fürchte es kostet in jedem Fall und evtl. zzgl. Anwaltskosten.

Merkwürdig ist nur, dass dein Sohn vor 98 Tagen erst 16 war und nun seinen B Führerschein hat.

https://www.motorradfrage.net/frage/mofaschein-notwenig

Ich habe zwei Söhne

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@MotoPoto

Ok, ist nicht bös gemeint, aber hier tauchen öfters Fragesteller auf mit "Ungereimtheiten", die dann auch nicht aufgeklärt werden (können).

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Einen Beratungstermin bei einem Anwalt werde ich wahrscheinlich aber doch nochmal in Erwägung ziehen.

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Rotlichtfahrt ist Rotlichtfahrt. So lange er nicxht an der Ampel vorbei geschoben wurde ???

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Nein, ein Einspruch lohnt sich nicht. Rot ist rot. Es kommt nun darauf an, ob es ein qualifizierter Rotlichtverstoß war.

Wenns in der probezeit schon so losgeht, wärs besser zu fuß zu gehen.

Aber erst mist baurn, dann zum anwalt rennen und sich beschweren, ist lächerlich. Wer mist baut, hat dafür gerade zu stehen. Meine Meinung.

Ja ist ja völlig richtig. Mitleid ist hier eigentlich falsch. Aber wenn es um die eigenen Kinder geht, fällt es schwer.

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@MotoPoto

Das kann ich sicherlich verstehen - dennoch kommt es gerade bei solchen Sachen besser, aufrichtig zu sein. Ein persönliches Beispiel: Mein Cousin hatte streit mit seiner Freundin, während er bei Ihr war. Ergebnis war, dass er gehen sollte. So stieg er alkoholisiert in sein Auto, und fuhr aus der Hofeinfahrt der freundin geradeaus auf einen Parkplatz. In dem Moment, kam natürlich die Polizei durch, und kontrollierte Ihn.

Ergebnis der Kontrolle: 2,1 Promille. Die Angelegenheit ging vor gericht, er hat sich keinen Anwalt genommen, ist vor Gericht zur Sache gestanden, und so ist er einem Fahrerlaubnisentzug entgangen. Fahrverbot hatte er trotzdem - klar muss ja bestraft werden, hätte aber viel schlimmer kommen können. Dass er keinen Anwalt genommen hat, wurde ihm Positiv angerechnet, weil er zur Tat gestanden hat.

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Mir grault es vor jeder Fahrstunde (Motorrad Führerschein Klasse A2)?

Hallo ihr Lieben,

also zu meiner Geschichte: ich habe diesen Sommer meinen Motorrad Führerschein spontan angefangen. Habe auch schon fehlerfrei die Theorie bestanden. Alles schön und gut aber die eigentliche Herausforderung ist ja die Praxis. Vor 3 Wochen hatte ich meine erste Fahrstunde. Zuvor saß ich nur als Sozia einige Male hinten drauf. Von der ersten Fahrstunde auf einem Platz mit den Hütchen und Übungen war ich begeistert und es hat alles gut geklappt und super viel Spaß gemacht. Die zweite Fahrstunde (immer Doppelstunde) ging's dann in den Straßenverkehr. Ich war noch etwas langsam und ins kalte Wasser geschmissen aber ansonsten habe ich mich gut und sicher gefühlt. Bis wir in die kleinen rechts vor links und Einbahnstraßen gefahren sind. Da ist mir einfach alles zu viel und mit jeder Kritik wurde ich unruhiger und schlechter. Als Autofahrerin fühle ich mich dort wohl und mir unterlaufen nicht diese ganzen Fehler wie Verkehrschilder übersehen, Vorfahrt übersehen und falsch einordnen. Eigentlich fande ich mich in der zweiten Fahrstunde noch nicht so schlecht aber die Kritik des Fahrlehers, vor allem weil er nie etwas positives sagt und oft eine wechselhaftige Laune hat vermittelt mir ein Gefühl als würde ich gar nichts können. Mittlerweile habe ich schon einige Pflichtstunden absolviert und auch schon Autobahnfahrten gemacht, die gut klappen. Leider hat es mich letztens auf dem Übungsplatz hingelegt weil ich beim Schrittgeschwindigkeits Slalom den Lenker zu stark eingeschlagen und das Motorrad abgewürgt habe und heute in der Einbahnstraße ist das irgendwie wieder passiert. Ziemlich demotivierend. Seit der dritten Fahrstunde ist es als würde ein Fluch auf mir liegen. Heute saß ich das fünfte mal auf dem Motorrad und die letzten Fahrstunde gurken wir eigentlich nur in diesen kleinen Straßen und Gassen rum mit rechts vor links und Einbahnstraße. Da liegen meine Schwierigkeiten ich übersehe öfters mal etwas oder ordne mich dort falsch ein und dadurch unterlaufen mir Fehler. Ich weiß einfach nicht was ich tun soll außer weiterfahren versuchen mich zu verbessern und alles über mich ergehen zu lassen. Mittlerweile grault es mir auch vor jeder Fahrstunde und ich habe den Spaß am Fahren irgendwie verloren weil ich jedes Mal so ein schlechtes Gefühl habe und mir vorkomme als ob ich immer alles falsch mache. Wie gesagt ansonsten die großen Straßen, schalten, Anfahren und Autobahn funktioniert alles gut nur diese kleinen miesen Straßen machen mich verrückt. Ich bin aber anscheinend gut genug dass mein Fahrlehrer telefonieren kann während ich fahre. Habt ihr vielleicht Tipps für mich ? Fühl mich einfach nur noch schlecht und freu mich ganz und gar nicht mehr auf eine Fahrstunde. Mein Fahrlehrer will übrigens dass ich im Oktober noch die Prüfung mache. Leider habe ich so gar keine Einschätzung wie gut oder auch schlecht ich bin.

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