Liegt das alleine an den Reifen?

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6 Antworten

Reifen können viel ausmachen - ebenso wenn das Öl in der Gabel fehlt.

Bei meiner XJ 600 S war definitiv zu wenig Öl in der Gabel, Simmerring ebenfalls defekt -> beides wurde von einer Werkstatt nach dem Kauf behoben. Trotz der gleichen Bereifung hatte ich ein völlig anderes Motorrad unter mir.

Laufleistung der Bonneville? Laufleistung der Honda? Wann wurden die Stoßdämpfer bzw. das Gabelöl zuletzt überprüft bzw. im Falle vom Gabelöl gewechselt?

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Kommentar von nagelpilzotto
03.10.2016, 15:52

Nach wieviel Jahren sollte das Gabelöl gewechselt werden? Die Honda hat 25.000km hinter sich und ist vom Baujahr 2009. Die Bonneville hat gerade mal 6.000km und ist vom Baujahr 2015. 

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Nein, im Gegenteil: mit der Straßenbereifung dürfte das Fahrgefühl besser sein als mit grobstolligen Enduro-reifen. Es könnte ursächlich an den Federbeinen liegen. Du kannst mal schauen, ob eine weichere Einstellung der Federung beim Hinterrad der Transalp möglich ist, Liborio.

Was mir noch einfällt, ist die Frage nach dem Gabelöl. Ist das irgendwann getauscht worden oder wurde die Gabel noch nie ausgebaut? Der Schwerpunkt liegt hinten, aber eine ungenügend einfedernde Gabel wirkt sich auch negativ aus.

Das Fahrwerk der Transalp sollte an sich prädestiniert für lange Strecken sein. Normalerweise müsste sie Bodenunebenheiten wegstecken, als wäre es ein Klacks. Wäre interessant zu wissen, ob der "Freundliche" meine Ansicht teilt. Schätze, da lässt sich etwas verbessern bei deiner Maschine.

Viele Grüße JJ

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Kenne mich mit diesen Tourenreifen nicht so aus, aber es gibt einfach Holzreifen, bei denen man jedes Steinchen spürt (Prinzessin auf der Erbse), und Reifen, die mehr federn und Unebenheiten eher wegstecken, liegt auch etwas am Luftdruck und ob warmgefahren oder noch kalt. Auf jeden Fall ist  das Phänomen, das du schilderst, völlig normal.

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Allein schon aufgrund der unterschiedlich langen Federwege dürfte die Alp mehr Komfort bieten, andererseits ist die Grundkonstruktion ja auch schon einige Jahre älter als die Bonnie und spricht vielleicht nicht so sensibel an. Sprich das sog. "Losbrechmoment" beim Einfedern könnte deutlich höher sein.

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Kommentar von Jayjay12
02.10.2016, 20:49

Das "Losbrechmoment" klingt echt gut. Man ist versucht, rasch zum Küchenfenster zu marschieren, den Kopf in den Wind zu halten, um dann gehörig abzugöbeln...;-)

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Also, ich bin mir ziemlich sicher, dass es nicht nur an den Reifen sondern auch am Fahrwek liegt. Zum einen wie das Fahrwerk eingestellt ist bzw. welche Einstellmöglichkeiten überhaupt vorhanden sind und zum anderen auch an der Qualität des Fahrwerks.

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Kommentar von nagelpilzotto
02.10.2016, 17:47

Bei der Transalp kann man das hintere Fahrwerk einstellen soweit ich weis. 

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Die Fahreigenswchaften sind von vielen Faktoren abhängig.

Ein etwas holprigeres Gefühl bei kleinsten Unebenheiten kommt meist wirklich von den Reifen, da die Federung bei solchen Hubbelchen noch nicht anspringt (Masseträgheit, ungefederte Massen) .

Kann es sein, daß die Reifenflanken einfach etwas steifer sind ? Der Effekt ist z.b. bei neueren BMW PKWs deutlich spürbar, wegen der Runfaltreifen.

Laufen beide Moppeds auf Schlauchlosreifen ?

Also  das Abrollgefühl wird auf jeden Fall viel von den Reifenflanken bestimmt.

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Kommentar von nagelpilzotto
02.10.2016, 17:46

Bin die Kawasaki W800 zur Probe gefahren und da war es sehr holprig im Vergleich zu meinen Maschinen. Lag höchstwahrscheinlich an den grobstolligen Reifen. 

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