Kombipflicht?

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Das Ergebnis basiert auf 35 Abstimmungen

Nein, bin gegen Kombipflicht 77%
unentschieden, jeder soll tragen was er denkt 14%
Ja, bin für Kombipflicht 8%
Ja, für Kombipflicht, aber erst ab FS Klasse A 0%

33 Antworten

unentschieden, jeder soll tragen was er denkt

Das bleibt doch wohl hoffentlich jedem selbst überlassen. Früher hatte ich ne Kombi, und fühlte mich ehrlich wohl darin, aber mit dem Alter wird es zunehmend schwerer, was passendes für "lange dicke Biker" zu finden :-) Jetzt mit Latztex ("nicht Latex!! ") Hose und längerer Jacke von ich mit innenliegenden Protektoren ausreichend geschützt. Da meine Fahrweise eher annähernd Normal ist, denke ich, das diese Bekleidung durchaus adäquat ist.

Nein, bin gegen Kombipflicht

Nur weil etwas gut ist (Kombi zu tragen) möchte ich nicht dazu gezwungen werden, und es ist auch nicht die Funktion eines Staates, die eigenen Bürger mit politisch korrekten "hätte sollte müsste"- Vorschriften zu pisacken. Tiere im Zoo sind sicher, ich möchte aber nicht in einem Käfig leben.

unentschieden, jeder soll tragen was er denkt

Ich trage manchmal Kombi und manchmal eben nicht. Kommt ganz darauf an, wohin ich fahre, wie lange die Tour ist und wie das Wetter ist. Ich bin der Meinung, diese Entscheidung sollte jeder individuell für sich selbst fällen dürfen!

Nein, bin gegen Kombipflicht

Also meiner Meinung nach sollten wir alle mit Schutzkleidung fahren.... (Aber ich glaube jeder ist schonmal in jeans zur Eisdiele gefahren, inkl. Mir)

Ich stimme my666 voll zu, Deutschland und seine Vorschriften....

Ich könnte es nur verstehen, wenn die Krankenkassen die Pflicht wollen!!

Aber alle anderen sollte es nicht interessieren und man sollte jedem das Recht lassen, selber zu entscheiden, wie Blutig man von der Straße gekratzt werden will.....(sehr makaber aber so ist es nunmal)

Das größte Problem wird wohl sein, wieviele Paragraphen man ins Gesetz einbauen muss, die eine KOMBI charakterisieren:

Was ist eine Kombi? Muss es ein verbundener Zweiteiler sein? Müssen Hose und Jacke von der gleichen Marke sein und als Kombi verkauft werden? Muss es eine Klassifzierung geben mit einem Siegel? Wenn ja, kann ich meine alte 2000€ kombi wegschmeißen weil mir das Siegel fehlt?

Um nur einige Fragen in den Raum zu werfen....

ALSO VON MIR EIN GANZ KLARES NEIN!!!

unentschieden, jeder soll tragen was er denkt

Der Gesezgeber reglementiert ohnehin schon fast alles hier in Deutschland und entmündigt den Bürger immer mehr, ich finde das reicht.

Ich bin gegen jede unnötige Vorschrift die Sanktionen nach sich zieht, auch wenn sie mitunter Leben retten kann so wie die unselige Gurtenpflicht.

Womöglich gibt es dann noch Punkte in Flensburg und im Wiederholungsfall wird gar eine MPU fällig oder gleich ein Fahrverbot verhängt.

Ich trage, wie Du weist, fast immer ordentliche Schutzkleidung, aber freiwillig und selbstbestimmt.

triplewolf 28.06.2011, 23:16

Irgendwie habe ich nciht richtig aufgepasst, müsste eigentlich "Grün" wählen, sorry.

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Nein, bin gegen Kombipflicht

SCHWACHSINNIG!!! Dann dürften Frauen auch nicht mehr mit Röcken Autofahren!!!

Ist doch jedem selber überlassen, was er für Kleidung auf seinem Motorrad trägt!!!

Klar ist es sehr Ratsam Schutzkleidung auf dem Motorrad zu tragen!

Ich selber fühle mich unwohl, wenn ich mal "kurz" auf meinem Bock hocke, ohne meine Schutzkleidung an meinem Körper. Sei es Leder oder Textil, das spielt bei mir dann keine Rolle. Hauptsache Schutzkleidung.

LG Vidi

unentschieden, jeder soll tragen was er denkt

Bei dem was ich bei dem heißem Wetter in den letzten zwei Tagen an Schwachmaaten,T- Shirt,kurze Hose und Turnschuhe mit Schnürsenkel gesehen habe,kommt bei mir schon die Frage auf,anständige Mopedkleidung zur Pflicht zu machen.Für mich sind das keine Mopedfahrer,denn sie haben nichts verstanden und irgendwo gibt es auch noch so etwas wie Selbstverantwortung.Nur wenn sie sich schreddern,sollten sie bei unpassender Kleidung mit zur Kasse gezogen werden,vieleicht verstehen sie dann,warum anständige Mopedkleidung sinnvoll ist.Vater Staat sollte allerdings jedem einzelnen diese Selbstverantwortung nicht abnehmen,wir sind doch mündige Bürger,auch wenn einige wenige,weit davon entfernt sind.

Dante 29.06.2011, 20:18

Was geht es eigentlich dich an, was andere beim Motorradfahren anhaben? Dir kann es ja egal sein, er gefährdet damit ja niemanden.

Und jetzt bitte keine Argumente, daß du bei ev. Verletzungen mitzahlen musst, denn dann müsstest dich auch bei jedem Raucher, Fallschirmspringer, Dicken, Skitourengeher, Skifahrer, usw. aufregen.

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Kaheiro 29.06.2011, 20:39
@Dante

Deine Meinung,meine nicht,so einfach ist das.

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Dante 29.06.2011, 21:14
@Kaheiro

Die Frage was es dich eigentlich angeht und warum du dir anmaßt darüber zu urteilen, wer ein Motorradfahrer ist und wer nicht, hast damit aber nicht beantwortet.

Eigentlich auch egal, bist ja nicht der Einzige der meint er muß auch für andere mitdenken. :-)

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Kaheiro 30.06.2011, 17:24
@Dante

Als Mopedfahrer muß ich immer für andere mitdenken.

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Ja, bin für Kombipflicht

Es gab irgendwann letztens ein Gerichtsurteil: ein Motorradfahrer, der unschuldig an einem Unfall beteiligt war, hat versuchtr, Schmerzensgeld einzuklagen. Die gegnerische Versicherugn hat sich geweigert, mit der Begründung, er hätte fahrlässig gehandelt (keine Schutzkleidung an, nur Helm). Das Gericht hat der Versicherung recht gegeben. Insofern - ja, es gibt bereits indirekt eine Kombipflicht und das ist gut so.

Gäbe es eine deutlichere Schutzkleidungspflicht, würden wir auch nicht so häufig in der Presse über schwer verunglückte Motorradfahrer lesen.

Und hier mal was für Unbelehrbare: http://www.drivecompany.cc/news/?p=35

Nein, bin gegen Kombipflicht

Genauso wie ich eigentlich gegen die Gurtenpflicht (obwohl ich grundsätzlich immer angegurtet fahre), gegen Helmpflicht am Fahrrad (wobei meine Kinder sehr wohl Helm tragen müssen), gegen Rauchverbote in Gaststätten (soll doch der Wirt entscheiden, welches Publikum er haben will), und gegen sehr viele andere Verbote bin.

Und Kostja: dein Argument hinkt etwas. Wie my666 bereits u.a. erwähnt hat, kostet das Rauchen mit Sicherheit erstens dem Steuerzahler wesentlich mehr als verunfallte, nicht vernünftig gekleidete Motorradfahrer und dem Raucher selber meist auch noch ein Teil seines Lebens. Tja - und das sag ich als Raucherin und als jemand, der nicht in Kombi fährt.

Dante 29.06.2011, 19:01

Volkswirtschaftlich gesehen rechnet es sich für den Staat mit den Rauchern, da sie früher sterben und Steuern für die Zigaretten zahlen. Besser kann für den Staat ja nicht laufen als daß z.B. ein Raucher kurz nach der Pensionierung stirbt.

Bin nebenbei auch Raucher

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moppedden125 30.06.2011, 06:06
@Dante

Tja Dante, dann kann es auch nicht "besser" für den Staat laufen, wenn sich die Mopedfahrer nach der Reihe "darennen" - also wozu Helmpflicht? ;-)

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Dante 30.06.2011, 06:56
@moppedden125

@moppedden

Die Helmpflich darum, weil Kopfverletzungen recht teuer werden können und nicht jeder gleich über den Jordan geht :-)

Die Studie vom Rauchen wurde effektiv in England durchgeführt und dies war das Ergebnis.

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deralte 29.06.2011, 19:38

Einspruch, liebe Maria. Rauchen hat direkt(!) Nichts mit einer Schutzbekleidungspflicht zu tun. Wenn man so argumentiert, dann kann man damit jede Diskussion im Keime ersticken (Totschlagargument). Marcus hat so verfahren. Das ist einfach, billig und führt zu Nichts. :-)

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moppedden125 30.06.2011, 06:09
@deralte

Ja Kostja, hast recht mit Totschlagargument. Und trotzdem meine Meinung, denn wie bescheuert sind wir Raucher - und das nur, weil uns der Staat nicht schützt?

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disabler 30.06.2011, 01:29

Wenn ich mich recht entsinne, verhält es bei der Gurtpflicht etwas anders. Es ist nicht (oder nicht nur) die Pflicht des Fahrgastes, sich anzuschnallen. Du bist als Fahrer/in verpflichtet dafür zu sorgen dass die Fahrgäste angeschnallt sind.

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Nein, bin gegen Kombipflicht

Ich bin zwar immer für Sicherheit und somit für die Kombi aber „Pflichten“ gibt es zu genüge und es sollte jeder selber entscheiden können.

LG Kiki

Nein, bin gegen Kombipflicht

Es gibt genug Reglementierungen bei uns.

Niemand würde für die "kurze Strecke zum Bäcker" eine Kombi anziehen...

Ich trage immer Motorradjacke-, Handschuhe und Helm. Oft aber "nur" Jeans, weil ich nur durch die (südostbayerische Klein-) Stadt zur Arbeit fahre.

Jede Tour nut komplett geschützt.

Wenn Versicherungen das mal als Grund für Abzüge bei Schmerzensgeld usw. ausbauen, wird jeder individuell öfter mehr Schutz tragen - oder nicht. Es gibt genug Headcap- Fahrer, da enthalte ich mich auch meiner Meinung.

disabler 29.06.2011, 15:56

Niemand würde für die "kurze Strecke zum Bäcker" eine Kombi anziehen...

Hmmm... Das klingt ja so ungefähr wie "niemand braucht bei einem Quickie zu verhüten". Ist dieselbe Logik.

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Spider 29.06.2011, 20:18
@catwoman4

Lol - die beiden Themen miteinander zu verbinden, dazu fehlt mir wahrscheinlich / tatsächlich die Logik (grins).

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Nein, bin gegen Kombipflicht

Nur für die Optik habe ich grün gedrückt,sonst wäre nur ein Erdbeerkuchen zu sehen(Habe jetzt genug davon)Im übrigen ist selbst die Helmpflicht grenzwertig-jeder ist seines Glückes Schmied.Dass die Soziale Gemeinschaft für einige Schwachmaten nicht zuviel bezahlen muß,rechtfertigt aber die Helmpflicht sowie die Sicherheitsgurtpflicht.Nur sind damit die Folgen gemindert,aber nicht das Problem gelöst-um da ran zu drehen, wird die MPU vor der Führerscheinerteilung Pflicht.Ich werd´s nicht mehr erleben...;-)

catwoman4 28.06.2011, 23:43

Waaas, jetzt magst du schon keinen Erdbeerkuchen mehr?????? Hmmmmm, mit Sahne. Ich bin eher für Vanillepudding mit Erdbeeren.LG

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Nein, bin gegen Kombipflicht

Ist "Kombi" nicht eine Abkürzung von "Kombination"? Ich habe jahrelang nur Kombis gefahren: Hose aus Stoff, Jacke aus Leder -- Hose aus Leder, Hemd aus Stoff --- also alle mögliche Kombinationen. Sogar mal als "Gag" -- Dunkler Anzug und Krawatte. ;-)))

Nun mal im Ernst: Ich habe grade eine sehr schmerzliche Erfahrung mit falscher Kleidung gemacht. Nur auf einer Ölspur mit ca. 60 Km/h ausgerutscht und "lang geschlittert". Kleidung: Lederhose, Hemd und Lederweste -- eben Choppermäßig. Über die Verletzungen möchte ich mich nicht mehr auslassen, aber die meisten Verletzungen hätten vermieden werden können. Zum Glück hatte ich die Lederhose an. Wäre es die Haut gewesen ........ Alles was nicht durch Leder geschützt war, sieht so ähnlich aus wie der Arm (Rücken, Hüften usw.).

Mit Sicherheit fahre ich nicht mehr so "Choppermäßig". Nur noch in Leder, aber Jacke und Hose getrennt. Vermutlich auch noch "uncool", nämlich mit Protektoren.

Aber eine Vorschrift wäre "das Letzte". Würde mich aber nicht wundern wenn unsere "Regierung" wieder alles was die nicht verstehen oder begreifen in Vorschriften verpacken. Deshalb haben wir ja so viele Vorschriften. Gruß Bonny

Ja, bin für Kombipflicht

Ich bin nicht erstaunt, dass es "Grünwähler" oder "Unentschlossene" gibt. Denn ich vermute, diese "Wähler" haben noch nie einen saftigen Sturz mit Jeans und Shirt erlebt, noch kennen diese Wähler eine Person, die so etwas erleben "durfte". Ich kenne solch eine Person: Meine Frau, die sich 1988 (gerade 21) mit Jeans hingelegt hat. Das Ergebis hatte ich vor kurzem beschrieben: Ulrikes linkes Bein war nur noch halb vorhanden, und zwar war die gesamte linke Seite des Beines "abrasiert". Dazu war die Großzehe abgerissen, und der Fuß in der Mitte gespalten. (Der gesamte Oberkörper, Arme und Kopf waren unversehrt. Sie trug vernünftige Schutzkleidung) Ulrike lag dann 10 Monate in der Uni Kiel, fast die gesamte Zeit auf der Intensivstation. X Operationen. Die Ärzte hatten es geschafft, aus diesem "Etwas" wieder ein Bein zu "zaubern" und das sie halbwegs benutzen kann. Nach der Klinik 6 Monate Reha. Könnt ihr Euch vorstellen, wie die gesamte Muskulatur "aussieht", wenn man 10 Monate lang praktisch nur gelegen hat? Davon war nicht mehr viel übrig.

Seit dem Unfall kein Tag ohne Schmerztabletten. Kein Tanzen. Kein Schaltgetriebe im Auto. Kein "shoppen" und mal eben "Ballerinas" einkaufen. Ihre Lehre als Industriekauffrau konnte sie in die Tonne treten ,nach der "Auszeit".

Und wenn Ihr jetzt denkt "Sch... Schicksal, aber mich betrifft es nicht", dann irrt Ihr. Wisst Ihr, was es kostet, 10 Monate auf der Intensivstation zu liegen? Wisst Ihr, wieviel die Op`s gekostet haben (ca. 10 Stück)? Wisst Ihr, was die Reha gekostet hat? Wisst Ihr, wer das bezahlt hat? Die gesetzliche Krankenkasse.

Wenn Jemand von euch damals in der Barmer war, hat diese Kosten mitgetragen. Das nennt man "Solidarprinzip". So funktioniert jede(!) Versicherung. Aber es wird ja gerne gejammert, wenn der Beitrag steigt. "Sch... Versicherung", nicht wahr?

Seht Euch den Link von Disabler an. Vielleicht wird dadurch manchen von Euch etwas bewusst.

Noge, wenn ich gläubig wäre, würde ich jetzt schon für Dich beten. Aber Dir wird es natürlich nicht passieren. Und den sechs, die Noges Antwort mit "Daumen hoch" bewertet haben ,natürlich auch nicht.

Am 6. Juli wird meine Ulrike 44. Dann ist es genau 23 Jahre her. Sie wollte "nur mal schnell" zu `ner Feundin...

Der "Alte" grüsst Euch fassungslos.

my666 29.06.2011, 06:55

Weißt Du was durch Rauchen und Sonnenbaden verursachter Krebs die Kassen jährlich kostet? Verbieten wir also den Rauchern das Rauchen und schreiben nur noch langärmelige Kleidung vor! Radfahrer bekommen Helmpflicht und Fensterputzen dürfen nur noch professionelle Fensterputzer...

Fassungslos über Deine Argumentation Pro-Kombipflicht grüßt my666

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deralte 29.06.2011, 19:46
@my666

Mit Totschlagargumenten kann man jede Diskussion im Keime ersticken. Das ist eine Sackgasse.

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Pasima 29.06.2011, 07:02

Moinsen, ich verstehe Deine Argumentation mehr als gut und unterstreiche sie auch. Nicht aus mich persönlich betreffender Erfahrung, aber aus meinem Berufsleben als ich in der Unfallchirugie Praktikum hab machen dürfen. Meine Frage richtete sich allerdings nicht um den Sinn von Schutzbekleidung, ich denke dessen ist sich jeder bewußt. Mir geht es nur darum ob Ihr den Motorradfahrern genug Eigenverantwortung zutraut das sie selber entscheiden eine Kombi zu tragen oder auch hier der Gesetztgeber "mal wieder" einschreiten muß.

Übrigends kenne ich mindestens 2 der von Dir kritisierten "Grünwählern" real, habe sie des öfteren mit Moped angetroffen. Und das jedesmal mit kompletter Kombi, ohne Kompromisse. Die Beiden scheinen das Vertrauen in die Vernunft der Motorradfahrer "noch" nicht verloren zu haben :-) lg, Pasima

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triplewolf 29.06.2011, 09:27

@ der alte

Über Deine Einstellung bin ich auch nicht erstaunt, kein bisschen !

fassungslos kopfschüttel

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disabler 29.06.2011, 10:30
@triplewolf

Ein Freund von meinem Vater hat sich vor ca. 15-16 Jahren mit dem Motorrad auf die Nase gelegt. Bei der Unfallbeschreibung ist zwar Vieles nicht koscher, aber Fakt ist, dass das Kinnstück vom Integralhelm komplett abgeschliffen wurde am Asphalt (ich will gar nicht wissen, wie sein Unterkiefer ausgesehen hätte wenn er einen Jethelm getragen hätte...), und die Kniescheibe war komplett weg (angeblich mit richtiger Schutzkleidung, kann ich mir aber nicht vorstellen, am Knie sitzt immerhin der dickste Protektor). Er konnte 1.5 Jahre lang nicht richtig laufen, inzwischen auch ohne Stock - nach OPs und nachdem dafür gesorgt wurde, dass er am Flughafen bei der Sicherheitskontrolle Papiere mitführen muss die das Metall in seinem Knie erklären.

Der Staat bzw. der Gesetzgeber ist nun mal in der Pflicht, seine Bürger zu schützen. Das bedeutet, auch die Unbelehrbaren.

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Iceman 29.06.2011, 12:03
@disabler

"Der Staat bzw. der Gesetzgeber ist nun mal in der Pflicht, seine Bürger zu schützen. Das bedeutet, auch die Unbelehrbaren." Wo steht denn das? Dann müsste das Rauchen komplett verboten werden, das Mopedfahren sowieso, das Pilzesammeln, das Fensterputzen, vor allem der Alkohol, ...

Dein Satz gilt eher nur bei Angriffen von außen, also brauchen wir ein funktionierendes Militär.

Ansonsten ist jedes Stück Freiheit verteidigungswert.

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disabler 29.06.2011, 12:59
@Iceman

@Iceman: es ist z.B. durch viele Vorschriften geregelt, wie die Innenausstattung von Deinem eigenen Haus beschaffen sein muss (nicht zuletzt z.B. Geländer bei Treppen, Statikberechnungen etc.). Auch das ist eine Funktion des Gesetzgebers.

Und das mit "nur Angriffe von außen" ist Quatsch. Der Staat bzw. der Gesetzgeber ist keine militärische Organisation.

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Iceman 29.06.2011, 13:51
@disabler

"Und das mit "nur Angriffe von außen" ist Quatsch. Der Staat bzw. der Gesetzgeber ist keine militärische Organisation."

Lies meinen Satz dazu bitte nochmals. Das, was du mir da in den Mund legst, ist natürlich Quatsch.

Und zu dem anderen: es gibt keine "Pflicht" des Staates, seine Bürgen vor "allem" zu schützen. Das geht gar nicht. Wo fängt man an, wo hört man auf?

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my666 29.06.2011, 14:47
@disabler

Nur weil es viele Vorschriften gibt heißt das noch lange nicht, dass das auch richtig so ist!!! Und speziell was das eigen Haus und die eigene Person angeht, sollte sich der Staat sehr gut überlegen, wie weit er gehen darf. Irgendwann brennt sonst auch Deutschland wieder...

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deralte 29.06.2011, 19:47
@triplewolf

Das ist doch Positiv für Dich! Dann kannst Du meine Antworten doch generell unter "gequirlte Sch..." ablegen.

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Iceman 29.06.2011, 20:44
@deralte

Meinst du mich? Wenn ja, dann nein. Du gibst doch immer gute Antworten. Nur diesmal hast du mir das Wort im Mund rumgedreht und das dann (zu Recht) als Quatsch bezeichnet. Ich habe nie gesagt, dass der Gesetzgeber eine militärische Organisation ist (das wäre absoluter Blödsinn!). Steh dazu... ;-))

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deralte 30.06.2011, 10:13
@Iceman

Nein, ich meinte nicht Dich, sonder Triplewolf. Diese "Kommentarbäume" können manchmal Verwirrung stiften. War nicht meine Absicht. :-)

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Iceman 30.06.2011, 10:44
@deralte

Tja, die Kommentarbäume sehen aus wie ein Stau auf der Autobahn. Alle fahren irgendwie versetzt, es gibt Lückenspringer und wenn einer hupt, weiß man nicht, wer gemeint ist.

Aber alles ist o. k. :-))

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Nein, bin gegen Kombipflicht

Jeder sollte selbst bestimmen was er trägt, aber dann auch mit allen Konsequenzen, ohne die Allgemeinheit damit zu belasten. Gruß hojo.

Nein, bin gegen Kombipflicht

Ich finde es gibt genügend Möglichkeiten sich sicher anziehen. Das sollte nicht bestimmt werden, was ich nun auf meinem Motorrad anziehe.

unentschieden, jeder soll tragen was er denkt

Oh nein, nicht noch eine Regelmentierung. Ich weiss, dass du es nur fiktiv meinst, aber bei unseren Regierungen weiss man ja nieeeeeee.

Fast jeder Bereich unseres Lebens wird durch Gebote, Verordnungen oder Gesetze geregelt. Ist ja grausam. Wo ist die Mündigkeit des Bürgers? Nur im Blabla der Politiker. Jeder soll für sich entscheiden und ist für sich selber verantwortlich. Dementsprechend soll man loszuckeln. Wer Unfälle gehabt hat, weiß was ordentliche Klamotten bedeuten. Manchmal macht eben erst Schaden klug. LG

Pasima 28.06.2011, 23:52

was bitte ist denn "mündigkeit des Bürgers"??? Wir dürfen ja nicht mal mehr rauchen wo wir wollen... Bzw ich als Wirt darf in meinen eigenen 4 Wänden das Rauchen nicht mehr erlauben wie ich das wollte....

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catwoman4 28.06.2011, 23:58
@Pasima

Robby, schreibe ich doch! Eben nur im BLablabla der Politiker. Die meinen ja eben wir/das Volk werden noch nicht genügend gegängelt. Wir sind noch zuuuuuu unabhängig. Wir sind noch nicht ganz der gläserne Mensch. Deshalb "mündig" (Auslegung der Politiker) :-)

Manno, sei doch froh, dass du noch draußen rauchen darfst und keine Öko- oder Umwelt- oder Luftverpestungsteuer zahlen musst binschonwech ;-P

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disabler 29.06.2011, 10:34
@Pasima

@Pasima: sobald Deine Gaststätte "öffentlich" ist (also keine geschlossene Gesellschaft), verliert sie die Qualität Deiner "eigenen 4 Wände" - und Du bist verpflichtet, die Gesundheit Deiner Gäste zu schützen. Nicht nur die der Raucher (dennn es ist ja deren eigene Entscheidung zu rauchen) sondern gerade die der Nichtraucher. Mal nebenbei auch die Deiner etwaigen Angestellten.

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Iceman 29.06.2011, 11:58
@disabler

Das ist schon richtig. Trotzdem wäre es weitaus einfacher gegangen. Jedem Gastwirt freistellen, ob er Rauchen erlaubt oder nicht. Und nur eine Pflicht der Kennzeichnung außen. Der Markt hätte alles weitere geregelt. Aber so etwas ist für Deutsche Politiker/Beamte schlicht zu "einfach", die mögen es kompliziert, mit eigenem Gesetz. Grausam.

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disabler 29.06.2011, 14:23
@Iceman

@Iceman: Dieses "der Markt regelt alles" hat dazu geführt dass man bis vor sehr wenigen Jahren in KEIN Lokal gehen konnte ohne die Gesundheit zu gefährden. Funktioniert also wohl doch nicht.

In Ländern wie Schweden oder Irland oder UK funktioniert das mit dem Rauchverbot übrigens ohne Probleme. Und Umfragen in der Bevölkerung bescheinigen auch positiven Anklang. Nur hierzulande meint jeder zweite palavern zu müssen, dass seine persönliche Freiheit, sich und andere einem erhöhten Krebsrisiko auszusetzen, in höchster Gefahr wäre durch ein Rauchverbot in Lokalen...

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Iceman 29.06.2011, 16:19
@disabler

"@Iceman: Dieses "der Markt regelt alles" hat dazu geführt dass man bis vor sehr wenigen Jahren in KEIN Lokal gehen konnte ohne die Gesundheit zu gefährden. Funktioniert also wohl doch nicht."

Sorry, aber der Einwand tut überhaupt nichts zur Sache. Ich schrieb davon, dass jeder Wirt sich entscheiden müsste und dies außen kenntlich machen müsste. So mancher Nichtraucher-Wirt hätte dann eben ein Nichtraucher-Lokal gemacht. Die Gäste hätten sich schon vor der Tür entscheiden können. Wenn es dort ständig zu voll gewegsen wäre, hätten es weitere Wirte getan. Bis es zu viele gewesen wären. U. s. w. Der Markt hätte das sehr wohl geregelt. Man braucht nicht für jeden Pups ein Gesetz. Vor einigen Jahren haben hier die Techn. Hochschule KA und das Forschungszentrum KA zum KIT (Karlsruher Institut für Technologie)fusioniert (Konkurrenz zum MIT aus USA). Nur für diese Fusion zweier staatlicher Einrichtungen wurde extra ein Gesetz verfasst mit tausenden von Seiten. In der Industrie ist sowas undenkbar, selbst bei Großkonzernen nicht. Ich weiß, wie es beim Staat zugeht, arbeite hpts für ihn, gottseidank ohne dort angestellt zu sein.

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Pasima 29.06.2011, 17:31
@Iceman

@Iceman & disabler: Es wäre auch für die Wirte schon wesentlich einfacher, hätte der Gesetzgeber ein bundeseinheitliches Gesetz diesbezüglich erlassen als jedes Bundesland sein eigenes Süppchen kochen zu lassen... Wäre vielleicht mal ein Thema für Forum: Rauchende Mopedfahrer vs Nichtrauchende Mopedfahrer, ob die Nichtraucher auch E10 tanken?? *g

Ich bin nebenbei bemerkt selber Nichtraucher, wenn auch noch nicht sehr lange :-)

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disabler 29.06.2011, 17:58
@Iceman

@Iceman: es war bis zu den Nichtraucherschutzgesetzen, die (@Pasima) bescheuert konstruiert sind (warum nicht einfach "Rauchen in Gaststätten etc. verboten"? Warum tausend Ausnahmen, wo kein Mensch durchblickt? Ist fast wie bei der Feinstaubplakettenpflicht... Fahr mal durchs Ruhrgebiet... Alle paar km fängt eine Umweltzone an oder endet, statt infach eine große zu machen...), den Wirten freigestellt, so ein "Nichtraucherlokal"-Schild an die Tür zu hängen. Ich habe in meinen 19 Jahren in Deutschland nicht EIN Lokal mit so einem Schild gesehen.

Das Thema "Rauchverbot" ist aber komplett off-Topic hier :D

Zum Thema Kombipflicht: ein Kumpel von mir meinte mal - als wir bei Dunkelheit durch ein Wohngebiet fuhren und er vor jeder Einmündung fast auf Schrittgeschwindigkeit runtergebremst hat - auf die Frage "was treibst Du?": "- Viele Radfahrer fahren selbst bei Nacht ohne Licht." Mein Einwand "Ja und? Sind dann doch selber schuld wenn was passiert!" wurde mit einem "Auf Dummheit steht in Deutschland noch nicht die Todesstrafe!" quittiert - durchaus gerechtfertigt.

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Nein, bin gegen Kombipflicht

Lieber Pasima, ich bin gegen jede weitere Vorschrift, wir haben doch schon jetzt soviele, um die sich keine Sau kümmert. Und die Behörden kümmern sich einen Schei.. um die Vorschriften oder kennst Du eine Frau, die schon bestraft wurde für das Handy am Ohr während sie die Kinder zum Kindergarten bringt! LG und bis bald 1200RT

moppedden125 29.06.2011, 13:17

Ich kenn jetzt zwar keine Frau, die bestraft wurde für das Handy am Ohr während sie die Kinder zum Kindergarten bringt, aber einige andere (Männer und Frauen), welche bereits dafür bestraft wurden (zw. 40 und 60 Euro). Möglicherweise war sogar eine Frau (oder ein Mann) dabei, der nur sein Kind zum Kindergarten gebracht hat - weiß ich jetzt nicht.

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Nein, bin gegen Kombipflicht

Die Helmpflicht ist ja schon lästig genug und nun willst Du uns auch noch mit Kombi, vielleicht auch noch Handschuhen und Stiefeln beglücken?

NIE!!!

Zwar trage ich hier fast immer die ganze Ausrüstung, aber warum muss das nun gleich wieder eine Pflicht mit Bussgeldandrohung werden?

Pasima 29.06.2011, 14:39

Ich fürchte Du hast meine Frage nicht ganz verstanden... ICH möchte hier NIEMANDEN beglücken... Ich habe nach Eurer Meinung gefragt, nicht mehr und nicht weniger...

lg Pasima

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Nein, bin gegen Kombipflicht

Irgendwann reicht es, wer anders denkt, den verstehe ich nicht, wir sind doch keine Marionetten?! Soll jeder machen und tragen was Sie/Er denkt.

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