Können uns Bikern Radarfallen nicht egal sein ?

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Ich habe mich bei einer Kontrolle im Überholverbot bei der ich beobachtet wurde, damit herausgeredet, dass ich nicht mehr weiß ob ich oder ein anderer Fahre mit dem Bike unterwegs war. Das Verfahren (65,- Euro) wurde darauf eingestellt. Ein paar Wochen später bekam ich einen Schreiben der zuständigen KFZ-Zulassungsstelle das ich aufgrund dieses Vorfalls für zunächst 1 Jahr, jetzt ein Fahrtenbuch schreiben muss. Beim nächsten Mal zahle ich.

Haben "Radarfallen" eigentlich irgendwelche Sonderrechte?

Kürzlich stand in einem Nachbardorf ein "Messwagen" des Landkreises - vulgo Radarfalle.

In diesem zivilen Fahrzeug, irgendein kleiner, weisser Kombi, sassen ein ziviler Mann - offensichtlich Mitarbeiter des Landkreises oder eines Subunternehmers - und daneben eine uniformierte Polizistin als "Zeugin".

Dieser Wagen parkte allerdings auf der falschen Strassenseite, also gegen die vorgeschriebene Fahrtrichtung, was ja laut StVO ausdrücklich verboten ist - siehe § 12 Abs. 4 StVO - und Verstösse dagegen werden üblicherweise mit einem Verwarngeld von 15 Euronen geahndet.

Habe solche "Messfahrzeuge" eigentlich irgendwelche Sonderrechte, die sie von der Beachtung der StVO befreien?

Was würde eigentlich passieren, wenn man diese Pappenheimer einfach mal anzeigte?

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