Kind in den aktiven Motorsport bringen

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3 Antworten

Ich denke dass man nicht für sein kind entscheiden sollte was es tun soll. Allerdings muss man schon denkanstösse geben, also das kind mal an allerlei dingen schnuppern lassn und dann sehen wo es am meisten spass hat. Da ist so ein ADAC Schnupperkurs sicherlich gut geeignet, da es sich um einen seriösen anbieter handelt. Wichtig ist, dass dein kind macht was es will und nicht einfach macht was du willst.

Obwohl ich Motorräder und den Sport mit ihnen sehr liebe und als ehemaliger Zubehörgroßhändler jeden neuen "Infizierten" mit lautem Beifall begrüße, hätte ich als Vater erhebliche Bauchschmerzen, mein Kind schon in sehr frühen Jahren zum Motorsport zu verführen.

In einem Alter, in dem der Junge selbst noch nicht bewußt entscheiden kann - will ich das oder will ich das nicht oder will das nur mein Vater.

Als Vater würde ich wohl in späteren Jahren, wenn der Kerl auf einer richtigen Rennmaschine sitzt und um die Rennstrecken tobt, in der Box sitzen, nervös auf den Fingernägeln kauen und jedesmal Purzelbäume schlagen wenn er wieder lebend oder gar gesund von der Maschine steigt. Ich kenne mehrere Väter und Mütter, die den Tag verflucht haben, an dem sie in ihrem Sohn dieses Virus gepflanzt haben.

Lass dir da von unserer Christine einen Rat geben. Die ist da kompetenter. Ich selbst habe leider keine Kinder, aber ich habe da schon üble Dramen erlebt.

Moin Adrian91, bevor ich mich Deiner Frage zuwende, heisse ich Dich bei MF herzlich willkommen! Du bist neues Mitglied seit dem Tag der Fragestellung, nicht wahr?! Okay soweit, zu Dir jetzt:

Hmm, Deine Kommentare, Standpunkte, Meinungen zu wurscht welchem Thema bei MF sind ebenso i.O. wie die von uns allen....sofern wir uns im Rahmen der Richtlinien (siehe unter...grins) bewegen. Comment folgt ;)

Du bist sicher "jüngeren Baujahrs" als z.B. welche von den anderen RatgeberInnen (by the way: Mankalita ist ne BIKERIN,,, und zwar ne Besondere unter 'der Rubrik motorradfahrender Frauen'....darf man(n) das so sagen, Mankalita...korrigier mich ggf....lach) und mir selbst...was die Comments zu Deiner Frage anbelangt. Spiessig sind die wenigsten von uns...auch wenn wir alle hier bei Deiner Frage ähnlich denken, Adrian. Was philay und genannte Bikerin mit "M" - sowie andere mehr - äussern, kann ich zu 100 Prozent bestätigen! Hab' selbst auch keine Kids....bin dafür seit ca. 25 Jahren als ne Art Sozialpädagoge und Fachmann bei der Entwicklung von Kids, Jugendlichen & jungen Erwachsenen in vielen Lebenslagen ein achtsamer Begleiter...mache auch Fehler --> wer lernen will, sollte auch Fehler machen dürfen...solange niemand dabei "verunfallen tut" oder mit dem Leben bezahlen muss...ist das menschlich absolut wünschenswert und okay....kann man nicht oft genug betonen!!! Im Normalfall geht sehr viel in Richtung grossem Erfolg und nachhaltiger Verbesserung der Lebenssituation dieser jungen Leute. Ihnen ist oft gemeinsam, gar keine Eltern zu haben....Verletzungen davongetragen zu haben...die jede/-n von uns aus dem Stand raus problemfrei aus dem Mopedsattel katapultieren würden...ohne witz.

Also: Sei ein wacher und empathischer papa...zugleich ein guter freund deines sohnes (deiner kinder() ... achte immer (auch in dir drin) darauf, WAS das kind möchte...aber...aus sich raus möchte, aus der eigenen Persönlichkeit.....NIE ABER: weil Kind es Papa, Mama, dem Lehrer, der Erzieherin im Kiga oder wem sonst recht machen will. Ist sehr wichtig....auch für andere Belange. nachsatz: kinder müssen sich auch reiben können an grenzen! Du hast als Vater keine Pflicht, Deinem Kind jeden Wunsch zu erfüllen. Hast Du nicht. Aber wenn das Kind spürt, dass Du es ernst nimmst mit seinen Ideen, Phantasien, Wünschen, Äusserungen usw.----> wird Kind ein ehrliches vertrauensvolles Gefühl zu Dir entwickeln...glaubs mir. So, und jetzt mach das Beste draus...Philay verdient Dein Kompliment....Klasse, was er geäussert hat...DH 3-mal!! VG jayjay ;-))

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