Kettenantriebe im Motor unvorteilhaft?

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5 Antworten

Steuerkette oder Ölpumpenantriebe durch Kette sind überhaupt nicht anfällig wenn man die Ölintervalle einhält. Auch Zahnräder und Wellenantriebe unterliegen einem Verschleiß, wenn nicht genügend Schmierung vorhanden ist.

Toterfisch 13.02.2010, 19:10

Auch mit Schmierung gibt es Verschleiß!

VG

Der Erbsenzähler

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Als erfahrener Schrauber und Kettengeschädigter aus grauer Urzeit der ersten Kettenmonster aus Japan, kann ich nur sagen, das die jetzt verbauten Kettenantriebe, egal ob Primärkette, Steuerkette, Ausgleichwellenkette, Anlasser oder Ölpumpekette einem recht hohen Standart entsprechen, so das ein Verschleiß nur auf unsachgemässe Behandlung wie falsche Handhabung beim Kettenspannen, oder schlechte Wartung zurück zu führen ist. Ich habe z.Zt einige XV1000 Motoren auf der Werkbank zerlegt, die zu 50% wegen überspannen der Steuerkette den frühen Heldentod gestorben sind. Bei früheren Fahrzeugen, wie der Kawa KZ750B, einem dicken Paralleltwin bei dem sich beim normalen Betrieb die Ausgleichwellenketten selbsttätig längten, so das der Motor sich schüttelte, und unfahrbar wurde. Das selbe Problem hatte ich dann genauso mit der TX500 von Yamaha, wie sich heraus stellte, waren diese Kettentriebe einfach noch nicht standfest genug ausgelegt Einzig die Steuerkette, die als Duplexkette ausgelegt war, machte keinen Streß. Das eine Steuerkette beim einem Motorrad normalem Verschleiß unterliegt, ist zwangsläufig klar. Aber wenn man zeitig nach der Steuerkettenspannung schaut, lässt sich der Verschleiß erheblich minimieren. Aber wer schau schon nach der Steuerkette, wenn sie keinen Krach macht ?!? Auch die Zahnradantriebe der einzelnen Komponenten ist nicht immer ganz verschleißfrei, hat auch den Nachteil, das er wesentlich mehr Kraft bedarft, als der Antrieb einer Kette.

Servus! In der Praxis ist eine im Ölbad laufende Kette das Optimum.

Natürlich längt sich eine Kette, und bringt dadurch minimale Abweichungen der Steuerzeiten ein, welches bei Königswellen, Stirnräder, Stoßstangen nicht der Fall ist. Aber alle diese Konstruktionsvarianten halten meist solang wie der Motor.

Muss zwar sagen, dass bei den Ducatis die Zahnriemen ruck zuck gewechselt sind, aber bei PKW Motoren kann der Zahnriemenwechsel aufgrund der wiederkehrenden Intervalle ein aufwändiges und teures Projekt werden.

Die Sekundärkette auf meiner Yamaha FZS 1000 hat jetzt nach 37000 km noch eine ordentliche Lebensdauer zu erwarten.

Beste Grüße, Reinhold

Ich hatte noch nie ein Problem mit dem Kettenantrieb der Ölpumpe, eher mit dem Verschleiss der Flügelräder, und somit spricht von meiner Seite nichts gegen den Kettenantrieb.

BellaMacchina 13.02.2010, 19:50

Nur noch eine kurze Frage: Sind die Flügelräder aus Blech/Metall oder Kunststoff? Gruß

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Das kommt auf die Belastung und den Verschleiß dieses Antriebes an.

Wenn das Ding 200 Jahre halten soll, während der Rest vom Moped schon weggegammelt ist, war der Aufwand wohl etwas übertrieben.

VG

Rainer

BellaMacchina 13.02.2010, 19:49

Stimmt auch wieder.. Gruß

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