Kettenantriebe im Motor unvorteilhaft?

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Steuerkette oder Ölpumpenantriebe durch Kette sind überhaupt nicht anfällig wenn man die Ölintervalle einhält. Auch Zahnräder und Wellenantriebe unterliegen einem Verschleiß, wenn nicht genügend Schmierung vorhanden ist.

Auch mit Schmierung gibt es Verschleiß!

VG

Der Erbsenzähler

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Als erfahrener Schrauber und Kettengeschädigter aus grauer Urzeit der ersten Kettenmonster aus Japan, kann ich nur sagen, das die jetzt verbauten Kettenantriebe, egal ob Primärkette, Steuerkette, Ausgleichwellenkette, Anlasser oder Ölpumpekette einem recht hohen Standart entsprechen, so das ein Verschleiß nur auf unsachgemässe Behandlung wie falsche Handhabung beim Kettenspannen, oder schlechte Wartung zurück zu führen ist. Ich habe z.Zt einige XV1000 Motoren auf der Werkbank zerlegt, die zu 50% wegen überspannen der Steuerkette den frühen Heldentod gestorben sind. Bei früheren Fahrzeugen, wie der Kawa KZ750B, einem dicken Paralleltwin bei dem sich beim normalen Betrieb die Ausgleichwellenketten selbsttätig längten, so das der Motor sich schüttelte, und unfahrbar wurde. Das selbe Problem hatte ich dann genauso mit der TX500 von Yamaha, wie sich heraus stellte, waren diese Kettentriebe einfach noch nicht standfest genug ausgelegt Einzig die Steuerkette, die als Duplexkette ausgelegt war, machte keinen Streß. Das eine Steuerkette beim einem Motorrad normalem Verschleiß unterliegt, ist zwangsläufig klar. Aber wenn man zeitig nach der Steuerkettenspannung schaut, lässt sich der Verschleiß erheblich minimieren. Aber wer schau schon nach der Steuerkette, wenn sie keinen Krach macht ?!? Auch die Zahnradantriebe der einzelnen Komponenten ist nicht immer ganz verschleißfrei, hat auch den Nachteil, das er wesentlich mehr Kraft bedarft, als der Antrieb einer Kette.

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