Kann ich den Umlenkhebel unterm Motorrad selber schmieren?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wie Endurist schon aus Erfahrung schrieb, sollte man diese ständig vernachlässigten Teile schon regelmässig schmieren. Leider sehe ich beim auseinandernehmen von jungen knarzenden Motorrädern immer wieder total trockene Gelenkbuchsen. Zum Teil sind diese aus Kunststoffbuchsen gefertigt, die ja eigentlich wartungsfrei sein sollten. Da aber, egal ob Metall- oder Kunststoffbuchse sich mit der Zeit durch Regenfahrten, Hitze und Belastung der evtl Vorhandene Schmierstoff ausgewaschen wird, oder Schmutzpartikel eindringen, ist es bei allen Gelenken ratsam ein Schmiermittel auf zu tragen, wobei man mit dem von Endurist genannten Fett sehr gut fährt. Bei einigen Herstellern mag vielleicht ein anderer Schmierstoff genannt sein, aber es ist besser man fettet die Gelenke überhaupt, und erhindert so Verschleiß und eindringen von Wasser und Schmutzpartikeln.

Man benötigt eine Fettpresse um das Teil zu schmieren. Würde das im Rahmen einer Inspektion machen lassen.

Wenn kein Schmiernippel vorhanden ist nutzt die Fettpresse aber gar nix!

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Sehr gute Antworten von T.J. und Turboklaus, nur eine Ergänzung: Problematisch ist es bei einigen Bikes mit dem Aufbocken. Wenn du keinen Hauptständer hast, brauchst du irgendeinen Unterbau um die Schwinge zu entlasten! Daran ist es bei mir letztendlich gescheitert ;) Ich glaube aber dass hier auch schon einige Tipps kursieren, wie man das Bike abstützen kann. Gruß

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