Ist quitschen bei starkem Bremsen mit dem Vorderrad normal? ABS!

2 Antworten

Kupferpaste macht der Quitscherei ein jähes Ende. Oder steige mehrmal anständig in die Eisen! An Bremswirkung wirst Du an dem Gequitsche nichts verlieren. Singst halt laut, wenn Du bremst. - oder kommt das quitschen von den Reifen? :) Gruß hj

 - (TÜV, Bremsen, Garantiefall)

Zwei Möglichkeiten: Die Beläge sind "lieblos" montiert. Bei der Montage mache ich immer eine Phase an den Kanten der Beläge. Es reicht, die Kanten mehrmals über den Asphalt zu ziehen. Dann streiche ich die Rückseiten dünn mit Kupferpaste ein. Bei organischen Belägen hatte ich so noch nie starke quietschende Geräusche.

Seit einiger Zeit fahre ich mit Sinter-Metall-Belägen. Dort kann es schon mal vorkommen, dass die Beläge einige Zeit quietschen. Das gibt sich aber. Kommt vor, dass die mal nach längerer Zeit wieder anfangen zu quietschen, geht aber schnell wieder weg. Ist normal.

Ich wechsele morgen wieder die Beläge. Mal sehen, ob man mich schon lange vor dem Hotel in Bebra "anquietschen" hört. Gruß Bonny

24.000km Inspektion bei der Honda Transalp. Wie kommen die so unterschiedlichen Preise zustande?

Habe den Honda Händler im Ort nach den Kosten für die 24.000km Inspektion gefragt, der sagte mir, daß sie von 650€ bis 850€ kosten wird, je nachdem was gemacht werden muss. Da mir das zu teuer war ging in zum Nachbarort zum Honda Händler, der in der Regel etwas billiger ist. Der sagte mit den Preis von 400€ bis 450€ für die 24.000km Inspektion. Dann ließ ich die Wartung natürlich bei dem günstigeren machen, sagte jedoch auch noch dazu, daß ich den Ölwechsel bereits selbst gemacht habe und daher dies nicht notwendig sei. Heute habe ich die Honda wieder abgeholt. Es wurden noch 2 Zündkerzen ausgetauscht, sonst sind sie nach Wartungsplan gegangen. Habe knapp 200€ gezahlt und war zufrieden. Jetzt frage ich mich, was das mit dem überhöhten ersten Preis soll. Werde jetzt nicht hingehen, da ich den Serviceberater von Honda noch für meine Bonneville brauche. Die Preisunterschiede sind aber sehr gesalzen und nicht erklärbar.

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Supersportler - Richtig bremsen

Guten Tag zusammen,

ich möchte hier mal die Frage in die Runde werfen, wie man einen Supersportler (ob nun 600er oder 1000er sei mal dahingestellt) effektiv in Notsituationen so schnell wie möglich herabbremst (ohne ABS!). Mir sind die physikalischen Gegebenheiten durchaus bekannt. Ich habe mich mal in das Thema hineingelesen und mir einige Lehrvideos angeschaut in denen verschiedene Bremstechniken erläutert wurden.

Unter anderem wurden da folgende Techniken vorgestellt:

  • Kurzzeitiges absichtliches Blockieren des Vorderrades durch das sehr schnelle starke betätigen der Vorderradbremse und das lösen dieser

  • das degressive Bremsen durch das starke betätigen der Vorderradbremse und langsame lösen dieser

  • das progressive Bremsen durch die erst leichte- und dann stärker werdene Betätigung der Vorderradbremse

  • das kombinierte Bremsen durch Betätigung der Vorderrad- und Hinterradbremse sowie das lösen der hinteren sobald die Blockiergrenze erreicht ist

Durch die andere Gewichtsverteilung bei Supersportlern ist ja die Stoppieneigung um einiges höher. Ich habe mich nun folgendes gefragt: Welche der verschiedenen Bremstechniken sind in einer Gefahrensituation (Untergrund griffig und trocken, Strecke geradeaus ohne Lenkeinschlag) am sinnvollsten? Und führt die erste Technik bei Supersportlern auch zu einem Stoppie oder ist da eher ein kurzzeitiges Blockieren des Vorderrades die Folge?

Ich hoffe es können sich einige erfahrene Motorradfahrer zu diesem Thema äußern.

Viele Grüße

Simon

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