Ist es vorstellbar, dass die CPU der Motorelektronik in 20 Jahren nicht mehr funktioniert?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die CPU wird dir sicher nicht kaputt gehen, meist sind es Kondensatoren, Widerstände, Dioden und was es noch so gibt was später kaputt gehen kann(natürlich wenn nicht rumgepfuscht wird). Die Roms auf denen die software liegt sind ca 1000x wiederbeschreibbar, die werden idR nur bei einem Software update neu beschrieben, die täglich geschriebenen Daten werden auf Rams liegen, welche auch sehr lange haltbar sind. Was ich jetzt beschrieben hat entspricht vielleicht nicht komplett der wahrheit(habe nie ein steuergerät geöffnet) aber das wäre meiner meinung nach der Logische aufbau. Ausserdem geht Silizium nicht kaputt, Intel & AMD geben zwar eine Cpu Lebensdauer von ca 15 Jahren. Habe aber schon viele Computer gesehen die älter waren und ihre arbeit trotzdem makellos verrichtet haben.

Nette Idee, aber in der Niedervolt-Elektronik sind es meist Halbleiterbauteile (also ICs, Tyhristoren, Transistoren, Dioden etc.), die Ihren Geist aufgeben. Kondensatoren und Widerstände rauchen für gewöhnlich eher im Lastbereich ab. Dazu kommt noch das viele Elektronikbauteile nicht nur vergossen sind (versuch mal eine ECU aufzumeißeln), sondern auch noch zunehmend in SMD-Technik aufgebaut sind. So wie früher mal eben den Lötkolben schwingen und die Zündung reparieren ist nicht mehr. Das geht mit den jetzigen Youngtimern aus den 80ern teilweise noch. Und der Einsatzbereich (Temperaturen, Erschütterungen) der Motorradelektronik ist auch etwas anspruchsvoller als der eines 386er Brotkastens.

Wer sein Bike liebt und bewahren will, deckt sich am besten schon mal mit Teilen ein...

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@my666

ich hatte schon abgerauchte kondis in niedervolt elektronik, das man nicht einfach den lötkolben schwingen kann weiss ich auch, smd habe ich selber schon gelötet, sehr schwierig, da wird jede spitze zum besen.

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CDs sind als Datenträger sicherlich nicht unbegrenzt haltbar. Die Daten der Elektronik werden jedoch nicht auf CD, sondern auf Chips gespeichert. Deren Haltbarkeit ist erheblich größer. Außerdem kann man getrost davon ausgehen, dass die Systeme entsprechend geupdatet werden, so dass eine Reparatur weiterhin möglich ist. Und wenn wirklich alle Stricke reißen, baut man eben eine neue Elektronik ein, sofern das Motorrad nach so langer Zeit überhaupt noch läuft und nicht nur noch musealen Wert hat.

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