Ist die Lederqualität als Sicherheitsfeature beim Kauf einer Lederkombi nicht so wichtig?

2 Antworten

Natürlich hat die Lederqualität entscheidenden Einfluß auf die Sicherheit einer Kombi. Schließlich muß sie auf der ganzen Fläche schützen und bildet das Gerüst an dem die Protectoren hängen. Grundsätzlich soll man nur Kernleder verwenden, niemals Spaltleder. Verschiedene Lederarten haben auch grundlegend verschiedene Eigenschaften. Rindleder ist der Hansdampf in allen Gassen, ist relativ widerstandsfähig, reißfest und dehnt sich nicht zu stark, Ein weiterer Vorteil, Kühe sind große Tiere, was bedeutet, dass man daraus große Stücke schneiden kann und nicht zu viel Patch Work hat. Ziegenleder ist sehr gut, reißfest, geschmeidig, hat aber den Nachteil, dass es sich relativ stark dehnt und dass man viel Flickwerk hat weil die Häute so klein sind. Ähnliches gilt für Känguruhleder, das noch etwas reißfester ist. Ein Zwischending ist Pferdeleder: schöne große Häute, ziemlich reißfest, dehnt sich aber auch etwas stark. Diese vielfach geflickten Kombis mit den bunten Designs sind Verlegenheitslösungen. Durch die kleinteilige Montage haben die Hersteller weniger Verschnitt und können auch noch den kleinsten Flecken verarbeiten. Dadurch werden die Kombis in der Herstellung billiger, weil in den Billiglohnländern eine Naht billiger ist als ein großer Flecken Leder.

Gutes und auch dickeres Leder haben sicher einfluss auf Tragekomfrt und Gewicht. Eine dickere schicht Leder am A...,kann nur von Vorteil sein, da man da meistens keine Protektoren hat. ;-)

Ein paar Fragen zum A1-Schein und einer 125 ccm-Maschine...

Guten Abend! Ich bin neu hier im Forum und habe mal ein paar Fragen an euch:

1) Ich werde im März 16 und will dann in den Osterferien anfangen, den A1-Schein zu machen. Allerdings findet meine Mutter dies nicht so toll und meine Oma ist absolut dagegen. Beide meinen, es ist viel zu gefährlich. Haben wohl das Bild von den Rasern im Kopf, die mit 200+ km/h über die Landstraße brettern und rücksichtslos überholen. So einer bin ich definitiv nicht. Habt ihr paar Tipps, Fakten oder sonstiges über die Sicherheit beim Motorrad fahren? Ich würde sie schon gerne überzeugen, dass es definitiv nicht so ist, wie sie denken.

2) Gute Schutzkleidung ist mir wichtig. Wie viel sollte ich investieren (hab schon alles von 500-1800€ gehört) und könnt ihr gewisse Marken/Modellreihen empfehlen?

3) Beim Motorrad würde ich mich für eine KTM Duke 125 entscheiden, vorrausgesetzt Probefahrt passt. Besonders das ABS sagt mir zu, Optik und Leistung stimmt auch. Allerdings sind 4300€ schon relativ happig. Würdet ihr sowas genraucht kaufen? Bis wie viele Kilometer würdet ihr zuschlagen? Auf welche besonderen (Verschleiß)-Teile sollte ich achten? Und würdet ihr mir eher andere Maschinen empfehlen?

4) Gebrauchte Maschine beim Händler dieser Marke, einem Privathändler oder einer Privatperson kaufen?

Ich freue mich auch zahlreiche Antworten und danke euch herzlich für eure Mühen! Einen schönen Abend noch.

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Wer nimmt noch an den Test mit der Reifen-Heliumfüllung teil?

Die Technik geht weiter. Mein Reifenhändler hatte mir damals Stickstofffüllung für meine Reifen empfohlen. Das brachte keine Vorteile, außer in seiner Kasse. Jetzt hat er etwas Neues zum Testen. Die Reifen werden mit Helium gefüllt. Helium ist ungiftig und nicht brennbar. Das war auch eine Voraussetzung für die Zulassung. Helium ist leichter als Luft. Nun hebt man natürlich nicht ab, aber der Druck auf den Straßenbelag wird geringer. Das vermindert den Rollwiederstand und das Bike ist besser fahrbar und natürlich etwas schneller. Kommt auf die Reifen und das Motorrad an, wieviel man gewinnen kann. Bei einer 125´er wird es sicher nicht so viel sein, wie bei einem PS-starkem Motorrad. Ich habe seit ca. eine Woche Helium zum Testen in meinen Reifen. Die Endgeschwindigkeit hat lt. Tacho um ca. 5-10 km/h zugenommen. Was aber viel interessanter ist, das die Reifen auf Grund des geringeren Anpressdrucks länger halten sollen. Auch eine merkliche Benzinersparnis von 1-2 Litern konnte ich feststellen. ---

Einen kleinen Nachteil habe ich aber festgestellt und möchte den nicht „verheimlichen“. Dadurch, dass das Motorrad etwas „leichter“ wird, kommt es mir vor, das es bei nasser Fahrbahn etwas mehr in der Kurve rutscht. Ist aber nicht so schlimm, man fährt eben etwas verhaltener. Da ich die Vorteile bestätigen kann, habe ich mir bei der „Fa. Linde, technische Gase“ eine Leihflasche mit Heliumfüllung besorgt. ---- Ein Tipp: Fragt mal bei Euren Reifenhändler nach. Es läuft z.Z. eine Testaktion, dadurch ist die Heliumfüllung im Moment noch umsonst. Sicher nicht mehr lange. Viele Reifenhändler beteiligen sich an der Werbeaktion.

Übrigens: Bei Rennwagen wurde es schon mit Erfolg getestet. Leider aber „verworfen“, da die Kurven nicht mehr mit so hohen Geschwindigkeiten genommen werden können. Die Wagen sind schon vom Gewicht her am unteren Limit. Über Heliumfüllungen im Motorradrennbetrieb habe ich noch nichts gehört, gibt es aber mit Sicherheit im Geheimen schon. Gruß Bonny

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Neues oder gebrauchtes Anfängerbike?

Servus liebe Community,

ich wende mich an euch, weil ich in der Welt der Motorradfahrer ziemlich frisch bin. Dabei geht es mit meiner Frage um das allseits beliebte Thema: Welches Motorrad passt zu mir?

Ich mache nächsten Monat meinen Führerschein und durch die neue Gesetzesregelung benötige ich für meine erste Fahrstunde ja bereits ein komplettes eigenes Outfit. Ich hab schon bei meiner Fahrschule nachgefragt, die bieten jedoch keine Klamotten zum Ausleihen an. Ich persönlich hab mich mein Leben lang schon immer an den Vorsatz gehalten: "Wer billig kauft, der kauft doppelt." Und das möchte ich gerade bei so einem Thema wie meiner persönlichen Sicherheit jetzt auch nicht bei Seite legen. Da ich aber auch relativ jung bin, 25, ist mir mein Aussehen auf dem Bike, so dumm das jetzt auch für einige von euch klingen mag, schon relativ wichtig. Daher meine Überlegung, wissen welches Bike ich kaufe (so grob jedenfalls) und dann schon die passende Kombi dazu auswählen.

Nun geht's ans eingemacht. Ich bin 196 groß und habe persönlich für mich Naked Bikes als "meine" Bikes schon identifiziert, saß schon auf ner Kawasaki Z650, Z800, Z900. Nun ein paar Fragen:

  1. Alt oder neu? Ich möchte mit dem Motorrad, welches ich mir kaufe, auch für die nächsten Jahre Spaß haben, es soll stylisch sein und mich in 4 Jahren sowohl Motortechnisch, als auch optisch gesehen nicht langweilen. Eurer Ansicht nach Rausgeschmissenes Geld Fabrikneu zu kaufen, oder doch mal auf einschlägigen Seiten nach gebrauchten gucken?

  2. PS-Frage? 125 PS uiui, hört sich viel an, Motorradhändler meinte aber, ist nie eine Frage der PS, sondern eher eine Frage der Vernunft. Würde mich persönlich als souveränen, erfahrenen Autofahrer beschreiben, hatte aber in meiner Jugend auch mal Zeiten, wie wohl die meisten, dass es doch mal ein bisschen zu wild wurde.

  3. Größe? Als ich auf der 2 Zylinder Z650 saß hatte ich das Gefühl, dass wird mit meinen Knien am Tank doch schon etwas eng, obwohl die mir äußerlich am ehesten zusagt.

  4. Habt ihr noch andere Vorschläge? Kawasaki beeindruckt mich mit ihren Maschinen bereits jetzt schon, Recherche im Internet ergab noch die Yamaha MT 07 als Option. Habt ihr noch ne Idee, welches Motorrad ich mir auf jeden Fall nochmal angucken sollte?

  5. Tipps / Tricks / Sachen die ich noch bedenken sollte?

  6. DAAAANKE schon mal im Voraus für eure Zeit, Kritik und Vorschläge - ihr helft mir damit echt sehr!

Liebe Grüße

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