Ist die IDM eigentlich viel langsamer als die Superbike WM?

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2 Antworten

Der Vergleich der Rundenzeiten auf den gleichen Rennstrecken zwischen den IDM'lern und den SBK'lern ist nicht ganz einfach. Da meist ganz andere Wetter- oder Streckenbedingungen zu unterschiedlichen Zeiten herschen.
Bei den "Gastauftritten" von Max Neukirchner in der IDM im letzten Jahr hat sich aber gezeigt, dass Max mit seiner Werks- SBK Maschine die IDM Kollegen nicht in Grund und Boden gefahren hat. Er hat zwar vorne mitgemischt und ein par mal gewonnen aber nicht mit totaler Überlegenheit. Von daher kann man davon ausgehen dass der Unterschied nicht relativ groß sein dürften.
Vieles ist halt relativ, für manchen sind 2 Sekunden mehr auf dem großen Kurs von Hockenheim schon eine Ewigkeit, für einen anderen bedeutet das "fast gleich schnell". :-)

Der Unterschied ist nicht groß, aber er ist da. Dies liegt jedoch teilweise schon am Reglement, das unterschiedlich ist. So ist der Start eines Fahrers aus der SBK-WM in der IDM etwas "leichter" als umgekehrt. (Von einem hohen Level in ein niedriges, geht halt einfacher als umgekehrt. - IDMler tun sich in der SBK-WM deutlich schwerer. In der WM tummeln sich nun einmal die schnellsten, erfahrensten Fahrer. Aber auch die Team-Erfahrung spielt eine große Rolle. Es ist halt so, dass man alle Parameter optimal in den Grif bekommen muss. - Ein anderes Beispiel wie eng einige Klassen zusammen liegen: Der Gewinner des diesjährigen YAMAHA R6 Cup, Dominik Vincon, durfte die beiden IDM Läufe in der Supersportklasse in Assen mit fahren. Auf der verwaisten YAMAHA R6 des verletzten Herbert Kaufmann konnte er 4. und 6. werden.

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