Hydraulik- oder Seilzugkupplung: Was ist leichter?

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2 Antworten

Die Arbeit, die die Hand verrichten muss, ist keine Frage der Methode: Du musst, um die Kupplung zu öffnen, einen definierten Weg gegen die Spannung der Kupplungsfedern zurücklegen, und der ist immer gleich.

Der Vorteil des hydraulischen Systems besteht in der Möglichkeit, den Bremszylinderdurchmesser zu ändern.

Ein großer ("dicker") Zylinder drückt das gleiche Volumen an Hydraulikflüssigkeit bei einem geringeren Kolbenweg, dafür ist die nötige Handkraft höher (weil ja ein bestimmter Druck aufgebaut werden soll, und Druck = Kraft pro Fläche).

Ein kleinerer ("dünnerer") Zylinder verlangt für denselben Druck weniger Kraft, aber mehr Weg. Mehr Hebelweg heißt (großzügig gesprochen) aber auch: bessere Dosierbarkeit der Bremse.

Für den Alltag: Züge muss man schmieren, eine Hydraulik muss man hin und wieder entlüften (lassen). Arbeit hat man also mit beidem.

Hi McDrive! Es kommt da auch auf die Art der Kupplung und das Bike an, aber generell geht die Hydraulische leichter. Meine GSX 1400 z.B. hat eine hydraulische Kupplung, die geht aber trotzdem schwerer als die von der TDM meines Bekannten.

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