Hattet ihr in eurem Leben schonmal eine Schreckbremsung?

3 Antworten

In einem Straßenverkehr in dem tausende Irrer dem Motorradfahrer nach dem Leben trachten ist ein Tag ohne Notbremsung ein echtes Wunder. Diese Situation zu beherrschen gehört zum Kleinen Einmaleins des Motorradfahrens.

Bisher sind meine Notbremsungen alle glimpflich ausgegangen, habe aber schon mehrere gesehen bei denen die Reifenhaftung (Ausrutscher) b.z.w. das Gewicht auf dem Hinterreifen (Salto vorwärts) dabei zu wenig waren.

Stell' dir vor, du fährst eine wunderbar kurvige, kleine, enge Straße überland in den Ausläufern der Bayer. Waldes von Bad Kötzting nach Mitterfels. Langsam holst du einen flotten PKW ein - offensichtlich Einheimischer. Im nächsten Ort auf schnurgerader Strecke blinkt der Fahrer links und will in eine gut einsehbare Nebenstraße abbiegen.

Und plötzlich bleibt der einfach im Weg stehen, statt da nach links abzuhauen!!! Kreisch!!!

Nein, nicht Kreisch, aber die Vorderbremse wie mit ABS immer wieder bis zum Fastblockieren des Vorderrades betätigt (gekreischt hat dann jeweils das Hinterrad quietsch-quietsch-quietsch).

Als ich dann brav hinter dem PKW zum Stehen kam, hat mich der Beifahrer mit großen Glubschaugen und offenem Mund angegafft ...

Ach, übrigens

dass war kein Fahrer im PKW sondern eine Fahrerin - wahrscheinlich Zufall, keine böse Absicht von mir ...

Letztes Jahr am Passo di Cibiana ähnliche Situation mit plötzlich haltendem PKW. (Fahrer? Keine Ahnung). Auch gut abgebremst, aber dann saß ich auf dem Tank des Tigers und kam nicht mehr rechtzeitig mit einem Fuß auf den Boden. Konnte Tigerlein nur "kontrolliert ablegen" - und danach die 5 Zentner wieder alleine aufrichten ...

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