Hat schon mal konkrete schlechte Erfahrungen mit dem Kauf eines Vorführers gemacht?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi Spritfresser (wie geht´s dir bei den aktuellen Preisen?),

die Vorführer haben ja wenn sie nicht zu alt sind noch ordentlich Garantie und du sparst eine Menge Geld. Die nächst fälligen Inspektionen am besten gleich mit aushandeln. In meinem gr. Motorradfreundeskreis wurde schon diverse Vorführer gekauft. Schlechte Erfahrungen waren nicht dabei.

Ich habe nur schlechte Erfahrungen mit konkret (krass) und den Steigerungsformen gemacht s. http://kamelopedia.mormo.org/index.php/Konkret ;-)

Gruß T.J.

Grundsätzlich mal Folgendes. Moderne Motorradmotoren der führenden Hersteller sind so gut, daß selbst der größte Trottel sie bei einer Probefahrt nicht nachhaltig schädigen kann. Allenfals am Ende der Lebenszeit können Probleme etwas früher auftreten als bei normaler Nutzung. In den 50er/60er und noch teilweise in den 70ern konnte man einen Motorradmotor durch eine einzige falsche Behandlung ins Nirwana schicken. Das ist heute praktisch ausgeschlossen - mit einer Ausnahme: Bei großvolumigen V2-Motoren wäre ich mit Vorführern vorsichtig. Ich habe es selbst erlebt, wie ein geistiger Dünnbrettbohrer eine Yamaha MT 01 schon im kalten Zustand ständig gegen die Gummiwand gejagt hat und hinterher über die mangelnde Leistung lammentierte. Der Trottel hatte nicht bemerkt, daß die Maschine ab 4.500 U/min Leistung und Drehmoment verliert und daß sie mehrere Gänge hat. Diese Maschine hätte ich nicht mehr gekauft.

Zugute kommt den Vorführern auch die heute übliche, hohe Motorleistung. Die meisten Probefahrer trauen sich ohnehin nicht, das Gas mehr als halb aufzudrehen. Da kann einem Motor nicht viel passieren.

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@Endurist

Ich habe nicht von dir, sondern von der Mehrzahl geschrieben.

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