Hat man nur als absoluter Profi Freude mit einem Gespann von Chang aus China?

5 Antworten

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Hallo Freddy

Na, als Sorglosfahrer sicher nicht das richtige. Im Original plus guten Zustand legst Du jedenfalls mehr hin. Das ist Technik von 1920 und ob innen feinste Komponenten stecken ist eher zweifelhaft. Da wir Biker von Hause aus „was an der Pfanne“ haben finden sich bestimmt auch dafür welche. Wäre es beim WK II nur auf das Motorradkonzept angekommen, wir wären die Heroen der Weltgeschichte, denn selbst HD hat es kopiert. Ne, ein bisserl gaga musst schon sein, aber sind wir nicht alle ein bisserl Bluna?

Gruß Nachbrenner

Hallo Wir waren gerade 2 Wochen in Tibet mit 5 Changs unterwegs, dabei waren Pisten angesagt, über die man bei uns keinen Esel treiben dürfte, dazu die Höhe. Ausser Kleinigkeiten, die mit Bordmitteln zu beheben waren, ist nix passiert. Was ich nicht tun würde, ist länger Vollgas fahren auf deutschen Autobahnen. In Tibet ist 40 km/h Limit, das können die Changs richtig gut und ohne zu murren. Ich bin so zufrieden, daß ich mir in China gerade eine bauen lasse. Grüße von einem Biker, der über die Dinge nicht nur gelesen hat.. KH

Lass Dir keine Angst machen. Ob das Teil die zugelassene Höchstgeschwindigkeit in geschlossenen Ortschaften erreicht, ist fraglich. Also fällt das „Blitzen“ schon mal weg. An fahren über „Kopfsteinpflaster“ würde ich nur bedingt denken. Aber zum Einsammeln der Teile hat man ja extra den Beiwagen montiert. Wenn man alle defekten Teile durch hochwertige Teile ersetzt, hat man bald ein richtig gutes Gespann. Außerdem kann man sich dann hier als „Experte“ bezeichnen lassen. Das Gespann hat also nur Vorteile.

Anmerkung: Kann natürlich sein, dass ich mich irre und das Teil ist besser als der Ruf. Wäre aber dann das erste motorradähnliche Gebilde das aus China kommt und auf längere Sicht verkehrssicher wäre. Dort spielt es keine Rolle. Die haben ja genügend „Testpersonen“. ;-))) Gruß Bonny

Du bist bös, Bonny.

Mein alter Herr hat nach dem Krieg auch so was (Original) gefahren. Die Sitzbank war luftgefedert und der lütsche Nachbrenner hat am Gasquirl gedreht und nüscht hat sich bewegt. Mangels qualifizierten Mitteilungsmöglichkeiten (ca. 2 - 3 J.) drückte er sein Missfallen in lautem Wehklagen aus.

Heute würde ich das Teil mit hoch erhobenem Rüssel durch die Botanik treiben (das Original, klaro).

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@Nachbrenner

Nee, nicht bös, nur ehrlich. Der Nachbau eines Vorkriegsmotorrades mit einigen „Verbesserungen“, das als Militärmaschine, welches sicher nicht im Gelände geschont worden ist, für 6.700.- Euro zu verkaufen, dazu mit Aufpreise nötige Verbesserungen anzupreisen ist schon stark. Neeee, dann lieber das Original aus „dem deutschen Lande“ und aufbauen. Das hat was, da wäre ich auch stolz darauf! Gruß Bonny

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@Bonny2

So lange die Chinäsen nur kopieren. 6700€umels sind womöglich nur die Transportkosten, der Rest ist zur Markterschließung.

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@Bonny2

Für 6700,- baust Du aber kein Wehrmachtsgespann auf... Höchstens ein gefaktes...

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