Habt ihr auch so ein komisches Gefühl beim Fahren in Tunnels ?

1 Antwort

Persönlich habe ich keine "komischen Gefühle" in Tunnels. Wohl aber gibt es Leute, bei denen ein klaustrophobisches Gefühl mehr oder weniger stark vorhanden ist. Untersuchungen haben ergeben, das bei sehr vielen Fahrern in Tunneln die Fahrgeschwindigkeit (unbewusst) erhöht wird. Nach dem Motto: "nur schnell raus aus der Röhre". Dieses Verhalten habe ich bei mir auch ab und zu festgestellt.

Amen ;-)

0

Wie habt Ihr den ersten Tag auf dem Motorrad nach einem Unfall erlebt?

Gestern war meine "Primere". Konnte es nicht mehr aushalten. Ich bin gestern zur "Spinnerbrücke" gefahren. War "Super". Die hatten mit mir noch lange nicht gerechnet. Das "Korsett" ist ja erst seit Freitag (offiziell) ab. Habe eigentlich noch einige Wochen "Fahrverbot" vom Arzt, aber der "innere Zwang" ist größer.

Die Unfallschäden sind fast alle beseitigt und ich habe bei der Gelegenheit auch noch einige "Verbesserungen" vorgenommen. Gebe zu, ich hatte noch Schmerzen, aber ich "musste" es einfach tun. Ich wollte wissen, ob wirklich alles in Ordnung war. Habe Kurven in Schräglage gefahren und auf der Autobahn mal kurz 160 km/h getestet. Scheint alles OK zu sein. Hatte auch von Anfang an keine "Angstzustände", bin aber etwas "ruhiger" gefahren. Der Bruch ist noch zu frisch. Einen erneuerten Abflug kann ich mir noch nicht leisten.

Seit Ihr nach einem Unfall etwas "vorsichtiger" gefahren, oder einfach so weiter gefahren, wie vor dem Unfall? Gruß Bonny

...zur Frage

Motorradführerschein abbrechen?

Hallo zusammen,

ich mache zur Zeit den Motorradführerschein und überlege, ob ich ihn nicht abbreche. Mir geistern ständig Bilder im Kopf rum von schweren Motorradunfällen und eigentlich ist mir der Fahrspaß nicht ein solches Risiko wert. Ich habe nun allerdings schon einiges an Zeit und Geld reingesteckt und hätte deshalb auch beim Abbrechen ein schlechtes Gefühl. Habe einige Überllandfahrten schon hinter mir und bin an sich weder der schlechteste noch der beste Fahrer. Muss mich aber immernoch sehr konzentrieren bei allen Handlungen, insbesondere beim Schalten und Anfahren (obwohl ich schon länger Pkw fahre). Nun wollte ich hier fragen, was Ihr mir raten würdet bzw. ob jemand schon Erfahrungen in die Richtung gemacht hat.

Freundliche Grüße,

Ein Fahrschüler

...zur Frage

Freund vom Motorradfahren abringen, oder reagiere ich über?

Hallo liebe Motorradfahrer,

mich beschäftigt da seit einigen Wochen das Thema Motorrad sehr und ich kann teilweise die Nacht nicht schlafen. Mein Freund ist 28 und ich 25.

Und zwar fährt er Motorrad, seit er 16 ist und hatte auch noch keinen Unfall, soweit ich weiß. Wir sind seit 3 Jahren ein Paar und leben seit 2 Jahren auch zusammen. In nicht allzu ferner Zukunft wollen wir heiraten und auch mal Kinder bekommen. Aber mich macht sein Hobby total fertig. Ich habe jedes Mal richtige Angst, wenn er aufs Motorrad steigt und bete, dass er an einem Stück zurückkommt. Ich habe schon mehrere Albträume gehabt, dass ich alleine mit Kind stehe, weil er durch einen Unfall gestorben ist. Er ist auch niemand, der nur am Wochenede mal fährt, er fährt ständig, selbst zur Arbeit. Letztes Jahr hat er über 20.000km auf dem Ding verbracht.

Richtig gestiegen ist meine Angst aber erst letztes Jahr. Er hatte bis dahin eine er kleine Maschine, er erzählt da immer viel von, aber ich weiß die Bezeichnung nicht mehr. Irgendwas um die 100PS hatte das Motorrad. Ich bin das ein oder andere Mal mitgefahren und mir war das bereits viel zu schnell. Jetzt sponn er letztes Jahr rum, dass er unbedingt im Leben mal BMW fahren möchte und das sein großer Traum wäre. Ich konnte es ihm auch nicht ausreden, er hat sich gefreut wie ein kleines Kind, als ich ihm meinen Segen gegeben habe.

Aber als er mir nach dem Kauf das erste Mal das Motorrad beim Abholen gezeigt hatte, wurde mir richtig schlecht. Der Verkäufer hatte auch noch stolz erzählt, wie viel Spaß er damit haben wird und den hat er ja auch. Ich weiß die Bezeichnung nicht, aber ich werde niemals den Kloß im Hals vergessen, als der Verkäufer sagte, dass die 199PS zum Dauergrinsen verleiten. Das ist doppelt so viel wie er bisher hatte und ich hatte dort schon Angst beim Mitfahren. Er will mir die Angst auch nehmen und mich mitnehmen, aber mich bekommen da keine 10 Pferde auf dieses Mist Ding.

Er ist zwar jedes Mal super glücklich, wenn er fahren kann und mich freut das ja auch, dass er so gut gelaunt ist, aber ich will es einfach nicht mehr. Seitdem er dieses Motorrad hat kann ich an nichts anderes mehr denken, wenn er weg ist. Manchmal sitze ich einfach da und weine, weil ich einfach unendlich viel Angst habe. Ich habe im Internet Videos von Unfällen gesehen, ich will nicht, dass er früher oder später so endet. Mein Vater ist vor 14 Jahren durch einen Motorradunfall gestorben und er fuhr nur was ganz Kleines.

Ich traue mich aber auch nicht ihm das alles so zu sagen, weil ich ihm auch nicht die Freude nehmen will. Er strahlt wirklich jedes Mal aufs Neue, als wäre es seine erste Fahrt.

Entschuldigt den langen Text, aber ich musste mir das mal von der Seele schreiben. Gibt es hier Frauen oder Männer mit ähnlichen Erfahrungen, die mir helfen können damit umzugehen? Ist meine Angst berechtigt oder reagiere ich über? Er sagt immer, dass er vorausschauend fährt, aber ein Fehler reicht doch schon, oder nicht?

...zur Frage

HILFE! Unglaubliche Angst und Selbstzweifel vor der praktischen Prüfung - Was kann ich tun?

Hey zusammen! Ich hoffe ihr könnt mir helfen, ich bin wirklich frustriert! Ich (w, 27 Jahre) mache gerade den Motorradführerschein. Das war schon seit Jahren ein sehnlicher Wunsch von mir, da ich aber seit Kindertagen an Migräne leide, habe ich diesen Traum immer wieder aufgeschoben in der Hoffnung dass es mir irgendwann gesundheitlich besser geht und ich es wagen kann. Da es mir seit Anfang des Jahres deutlich besser ging, habe ich im Juni beschlossen endlich den Motorradführerschein zu machen. Die Theorie ging zack-zack und endlich konnte ich mich aufs Motorrad setzen! Mein Fahrschulmotorrad ist eine Suzuki Gladius (645 cm³, 72 PS) und seit der ersten Sekunde auf dem Bike war ich einfach nur glücklich. Die Fahrstunden liefen super und mein Fahrlehrer meinte ich sei eine der talentiertesten Fahrschüler die je auf dieser Maschine saßen. Also eigentlich, alles top!

Leider wurde meine Migräne in den letzten Wochen wieder richtig schlimm, sodass ich fast vor jeder Fahrstunde Migräne hatte und starke Schmerzmittel nehmen musste.

Diese machen mich total schlapp und müde, sodass ich mich teilweise in den Fahrstunden schlecht konzentrieren konnte oder sie sogar, wenns gar nicht ging, mit schlechtem Gewissen absagen musste.

Zudem leide ich seit einigen Wochen an starken Schlafstörungen, bedingt durch sehr viel Stress auf der Arbeit, was es mir teilweise auch sehr schwer gemacht hat die Fahrstunden zu genießen und mich zu konzentrieren. Mein Fahrlehrer ist total überzeugt davon, dass ich die Prüfung am nächsten Montag problemlos bestehe. Ich habe allerdings richtig krasse Versagensängste!

Das hatte ich in diesem Maße wirklich noch nie. Ich weiß ja eigentlich dass ich es kann und es mit links schaffen sollte. Ich freu mich einfach soooo dermaßen drauf den Führerschein zu haben und endlich Fahrten mit meinem Motorrad (Ducati Monster 620) genießen zu können - und es wäre schlimm für mich wenn das nicht klappt. Ich denke deshalb setze ich mich vielleicht unterbewusst so sehr unter Druck.

Und ich hab echt Schiss, dass mir meine blöde Migräne einen Strich durch die Rechnung macht und / oder ich schlecht schlafe und deswegen nicht fit bin und versagen werde. Die Prüfung kurzfristig deswegen abzusagen zu müssen wäre für mich aber auch wirklich schlimm. Und Aufgeben ist für mich ABSOLUT nicht denkbar!

Vielleicht könnt ihr mir vor euren Erfahrungen und Ängsten vor der praktischen Prüfung berichten und habt Tipps für mich, wie ich gegen die Versagens- und Prüfungsangst ankämpfen kann.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?