Gibt es für japanische Motorräder Zentrallager in Europa oder kommen die immer direkt aus Fernost?

3 Antworten

Von Kawasaki weiß ich,die haben in Friedrichsdorf die Deutschland Niederlassung aber die Zentrale für Eüropa ist in Holland.Von dort gibs auch die ganzen Ersatzteile und auch die Biks.Nur das Problem an der Sache ist,wenn man jetzt ein Teil braucht dauert es halt länger.Wo das Lager auch noch in Deutschland war gabs solche Probleme nicht.Ich hatte mal einen Garantiefall und da hat die Bearbeitung und der Umtausch fast ein ganzes Jahr gedauert.Hatte mit der Bearbeitung in der Zentrale in Holland zutun und habe dann auch von Kawa Deutschland eine entschädigung dafür bekommen.Auch mein Händler ist da nicht sehr begeistert von dieser Lösung und sagt wo das Lager noch in Deutschland war alles besser.VG Frank

Im jeweils vorhergehenden Jahr müssen die Importeure bzw Deutschen Niederlassungen eine Disposition abgeben. Sie enthält alle Angaben, in welcher Kalenderwoche welche Modelle in welcher Farbe und Ausführung aus Japan geliefert werden.

Diese Fahrzeuge landen bei Anlieferung (die nicht immer pünktlich kommt und auch nicht immer in der bestellten Menge), im Deutschen Lager des Importeurs von wo sie dann Stück für Stück an die Händler ausgeliefert werden.

Meistens gibt es im Verlauf des ersten Halbjahres für besondere Renner eine Möglichkeit, kleinere Mengen nachzuziehen. Ansonsten ist Schluss für das laufende Jahr, wenn das Lager leer ist. Gibt es Überbestände, werden diese entweder ins benachbarte Ausland verschachert oder über Sonderaktionen verramscht. Die Ersatzteillager für gängige, aktuelle Modelle sind mittlerweile auch bei den Japsen relativ gut sortiert. Teile für ältere Modelle, oder Lagerrenner können schon mal im Importeurslager fehlen. Nachbestellungen sind meistens möglich, können dann aber auch mal ein paar Monate dauern.

Europalager für Motorräder sind eher die Ausnahme. In der Regel hat jedes Land für sich ein Zentrallager - zumindes die größeren.

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