Gibt es Argumente die gegen ein ABS sprechen?

2 Antworten

Ich empfehle auf die Geräuschentwicklung des ABS zu achten, besonders beim Stand an der Ampel. Hatte mir mal ne BMW ausgeliehen und fand das Pfeifen unerträglich.

da muss aber ein Defekt vorliegen, mein ABS ist nur beim Einsatz zu hören!

0

Gegen ABS am Motorrad spricht, dass es Systeme gibt, die ganz offenbar 1) nicht praxisgerecht entwickelt wurdn und 2) nicht zuverlässig scheinen.

Das ABS, was HONDA anbietet (Dual-CBS-ABS), ist beispielsweise praxisgerecht, denn es hat sehr, sehr feine Regelintervalle. Und es ist äußerst zuverlässig, es ist noch nie über einen Defekt an diesem ABS berichtet worden.

Anders bei Systemen anderer Hersteller. Da regelt das ABS sehr grob, man macht dann quasi "Bocksprünge". Und zuverlässig sind sie auch nicht, häufig liegt es an der Batterie, an defekten Bremslichtschaltern oder Störungen der Elektronik (so genannter Druckmodulator).

Ein ABS ist für Anfänger zu empfehlen, weil sie damit gefahrlos das Motorradfahren und insbesondere das Bremsen erlernen können. Wenn man nur ABS gewohnt ist, kann man schon gar nicht mehr Mopeds ohne ABS fahren, wie auch, das ist wie mit allem.

Kein Kind lernt das Fahrradfahren, wenn man ewig die Stützräder dranlässt. Und so ist das mit ABS. Sobald man das Bremsen (hier geht es nur um Geradeausvollbremsungen) gelernt hat, kann man Motorräder mit richtigen Bremsen fahren.

Schlimm ist auch, dass viele ABS-Bremsen Kombi-Bremsen sind. Leider ist das auch beim sonst sehr guten HONDA Dual-CBS-ABS so der Fall. Richtige Motorradbremsen sind aber unabhängig, also vorne eine Bremse, und hinten eine.

Was möchtest Du wissen?