Fahrt ihr mit steigendem Alter in ruhiger`?

3 Antworten

„Ruhiger“ ist kaum zu beantworten. Heute fahre ich mindestens genau so schnell, wenn nicht sogar noch schneller in der Stadt herum als früher. Aber anders. Ich habe gelernt meine Stärken und Schwächen einzuschätzen. Heute rechne ich auch mit den Fehlern der Anderen. Früher bin ich ohne zu denken drauf los gerast und hatte immer verdammt viel Glück. Heute bringe ich mich und andere (wenige Ausnahmen) nicht absichtlich in Gefahr. Ich habe es gelernt, mich zu beherrschen. Bei denen, die mit mir fahren, muss ich mich nicht beweisen, die können alle selber sehr gut fahren. Und den Mädels imponieren? Die Zeit ist vorbei. Ich habe einfach nur Freude daran, wenn ich meine „Beschleunigungsmacke“ ausspinne. Autobahnfahrten mit hoher Geschwindigkeit reizt mich nicht mehr (einige mögen 300km/h, --- ich 3G). Gruß Bonny

Dem ist nichts hinzuzufügen.

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In der Stadt und bei viel Verkehr auf jeden Fall. Der Verkehr ist auch einfach immer dichter geworden seit den 70gern...

Nicht wirklich. Bis 25 war ich ein böser Heitzer und habe die Rennstrecke auf die Straße verlegt. Danach habe ich die Risiken reduziert. Bis heute hat sich dann nichts mehr geändert.

Frage zum Verbrauch

Üblicherweise wird ja geraten, möglichst früh hochzuschalten und im hohen Gang bei niedrigen Drehzahlen unterwegs zu sein, wenn man Sprit sparen will.

Abgesehen davon, dass einen Biker das vermutlich normalerweise nicht sonderlich interessiert, denn ein Bike ist ja nie eine Spardose, habe ich bei meiner Maschine (Suzuki V-Strom) jetzt wieder die Erfahrung gemacht, dass sie etwa auf kleinen Gebirgsstrassen (Apenninen, Abruzzen,...) wo ich eher in niedrigen Gängen, aber dafür mit höheren Drehzahlen unterwegs bin, im Schnitt gut 20% weniger verbraucht, als wenn ich in der Ebene (keine BAB) im höchsten Gang und vom Speed her noch nahe der StVO unterwegs bin.

Eigentlich müsste es doch eher umgekehrt sein oder?

Hat jemand dafür vielleicht eine nachvollziehbare Erklärung?

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Wie habt Ihr den ersten Tag auf dem Motorrad nach einem Unfall erlebt?

Gestern war meine "Primere". Konnte es nicht mehr aushalten. Ich bin gestern zur "Spinnerbrücke" gefahren. War "Super". Die hatten mit mir noch lange nicht gerechnet. Das "Korsett" ist ja erst seit Freitag (offiziell) ab. Habe eigentlich noch einige Wochen "Fahrverbot" vom Arzt, aber der "innere Zwang" ist größer.

Die Unfallschäden sind fast alle beseitigt und ich habe bei der Gelegenheit auch noch einige "Verbesserungen" vorgenommen. Gebe zu, ich hatte noch Schmerzen, aber ich "musste" es einfach tun. Ich wollte wissen, ob wirklich alles in Ordnung war. Habe Kurven in Schräglage gefahren und auf der Autobahn mal kurz 160 km/h getestet. Scheint alles OK zu sein. Hatte auch von Anfang an keine "Angstzustände", bin aber etwas "ruhiger" gefahren. Der Bruch ist noch zu frisch. Einen erneuerten Abflug kann ich mir noch nicht leisten.

Seit Ihr nach einem Unfall etwas "vorsichtiger" gefahren, oder einfach so weiter gefahren, wie vor dem Unfall? Gruß Bonny

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