Fahrsicherheitstraining vom ADAC empfehlenswert? Wer hat das schon gemacht?

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16 Antworten

Ja,ja und nochmal JA, ein Fahrtraining ist nie verkehrt und zum Thema ABS, suche dir am besten Kopfsteinpflaster, am besten nass aus, wenn du dann voll in die Fussbremse steigst, dann solltest du ein mehr oder weniger starkes pulsieren spüren, wenn das Hinterrad ausbricht, ja dann schnell Bremse lösen und direkt zum freundlichen checken lassen, vielleicht hast du dann nur einen ABS Aufkleber drauf. Doch Vorsicht, einige Hersteller verbauen so genannte Integral ABS, so das egal wo hantiert wird, beide Bremsen greifen. Und wenn du dann kein ABS hast....

Im Notfall würdest du es tun? Auch jenseits der 100kmh? Das glaubst du zwar, wirst du aber nicht, so sicher wie das Amen im Gebet.... Das ABS muss nicht unbedingt Ruckeln, so wie beim Auto. Allerdings solltest du ein Pulsieren am Pedal/Hebel spüren. Ob das ABS funktioniert, kannst du auch ohne Vollbremsung testen. Versuch mal auf Schotter scharf zu bremsen. Ist ABS aktiv, kommst du nur ganz langsam zu stehen, da es eine Keilbildung weitgehend verhindert.

Ich würde dir drignendst ein Fahrsicherheitstraining (die beim ADAC sind gar nicht so schlecht wie mein meinen würde) empfehlen. Dort lernst du auch noch ganz andere Sachen. Es gibt für jeden Fahrerlevel entsprechend ein solches Training. Und so wie du beschreibst, dass du dich nicht traust, eine kontrollierte Vollbremsung hinzulegen, solltest du eigentl. keinen Meter mehr vor dem Training fahren, denn wenn du es dich vorbereitet auf einer Geraden nicht traust, wirst du es dich in Schräglage und in einer Schrecksekunde noch weniger trauen!

Ich muss Dir recht geben. In Schräglage bremse ich nie stark.

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Gute Sicherheitstrainings gibts beim www.bvdm.de Die bilden sogar Fahrsicherheitstrainer aus. Und es gibt ne Riesenauswahl an Orten. Sogar Renntrainings auf dem Ungarnring

Natürlich wirst du beim ADAC_Training feststellen, dass dein ABS der Transe funktioniert. Das sollte aber nicht der einzige Grund sein, daran teilzunehmen! Melde dich an, investier den Betrag in deine zukünftige Fahrerfahrung und Grundkenntnisse der Fahrphysik und in viele kleine Helferlein-Übungen für jeden Tag. Das wird die da alles gezeigt - es ist was fürs Leben. Und danach wirst du über deine Frage schmunzeln. Solange du nicht 90% deine Transe beherrschst (und es hört so an, als wäre die Transe die Domina) solltest du auch nicht versuchen, bei langsamer Fahrt im 1. Gang auf Schotter o.ä. (wie Waldparkplatz) mal kräftig kurz die hintere Bremse zu treten, um zu hören, ob das Rad blockiert - nicht blockiert - blockiert - nicht blo.. - .Falls dein Moppäd ein CBSystem hat, kann dir auch so ein Test nicht viel bringen, weil dann vorne mit gebremst wird und ein Blockieren hinten nur noch schwieriger ausgelöst werden kann.

VG

antbel

Ein Fahrsicherheitstraining ist allemal sinnvoll, unabhängig vom Anbieter. Wenn die Voraussetzungen des DVR eingehalten werden, besteht sogar die Möglichkeit einer Kostenerstattung siehe Zusammenstellung auf www.Motorrad-Tourer.com/sicherheit-on-tour.

Viel Erfolg! Motorrad-Tourer.com

Ich war im letzten Jahr beim ADAC Fahrsicherheitstraining in Recklinghausen und es hat mir gut gefallen und es hat sich gelohnt.

Das Sicherheitstraining ist auf jeden Fall empfehlenswert, egal für welchen Fahrer. Und da wirst du ganz langsam an Vollbremsungen herangeführt.

du kannst dir recht sicher sein, wenn die ABS Kontroll Leuchte nach dem losfahren aufhört zu leuchten. Dann ist alles i.o. und das ABS funktioniert! bleibt die Leuchte an hat dein Motorrad ein problem.

Wenn Du Dein ABS ausprobieren willst, dann gehe mal auf einen Sandweg, denn da wird es auch bei einer Vollbremsung aus unter 30 km/h schon ansprechen.

Mit einem Sicherheitstraining beim ADAC habe ich persönlich sehr frustrierende Erfahrungen gemacht, weil die Jungs dort ihren "Standard" zwar vermutlich beherrschen, aber bei allem, was davon abweicht, zucken sie nur mit den Schultern und sehen Dich hilflos an.

hmmm...womöglich unterscheidet sich das Training durch den österreichischen ÖAMTC doch deutlich von dem vom deutschen ADAC, aber ich habe mit dem ÖAMTC-Training nur gute Erfahrungen gemacht. Ich war sogar überrascht, wie gut die Ausbildner die Motorräder beherrschen und wie gut sie auf einen eingehen können. Das ging durchaus über das "Standart-Fahrschul-Training" hinaus, sogar soweit dass wir die Motorräder am Hinterrad bewusst in einen Drift reingebracht haben (war natürlich nicht offizieller Teil des Trainings, aber es hat zumindest mir gezeigt, dass diese Fahrlehrer ganz genau wissen was sie tun)...

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Hi! Ich habe einmal ein "kleines" ADAC Training mitgemacht und war ehrlich gesagt nicht so überzeugt. War ein Geschenk, und vielleicht eher für komplett Neueinsteiger gedacht, aber eine gute Wiederholung war es schon. Wenn du die Übungen noch von der Fahrschule kennst o.ä., suche dir einen leeren Parkplatz und übe kostenlos :) Greetz

Otto - Du bist echt eine Heulsuse ;-)

Wenn Du in einen Flieger steigst, wie willst Du Dich dann erst davon überzeugen das er garantiert nicht runterfällt?

Das ABS ist am Moped dran und funktioniert auch. Und wenn nicht haut es Dich lieber erwartetermaßen auf's Fressbrett als wenn Du in einer Gefahrensituation einen halben Meter tief als Leiche in einem Traktor steckst.

Zur Frage: JA - MACH unbedingt ein ADAC-Bremstraining mit! Hier meine Erfahrung damit: http://www.bma-magazin.de/sonstiges/sport/adac-bremstraining.html

Keine Heulsuse. Habe Respet vor meinem Motorrad. Mir ist schon einmal ein Motorrad beim Anfahren umgefallen und direkt auf mein Fuß. Hatte 8 Wochen lang Schmerzen durch die Prellung oder Quetschung wie auch immer... Leider bin ich sehr schmerzempfindlich, so daß ich sehr vorsichtig geworden bin. Ein weiterer Umfaller will ich nicht provozieen, daher meine Zurückhaltung auch beim starken Bremsen und mit ABS habe ich erst neulich die ersten Erfahrungen gesammelt. Ich denke, es ist gut das ich ABS habe, scheint mir für mich die sicherere Variante. Werde mich heute noch nach einem Sicherheitstraining erkunden.

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@nagelpilzotto

"... und mit ABS habe ich erst neulich die ersten Erfahrungen gesammelt." Heisst das jetzt, dass deine Frage überflüssig war, weil dir wieder eingefallen ist, dass du dein ABS schon gebraucht hast? kopfschüttel

antbel

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Ein Fahrsicherheitsträning ist auf jeden Fall sinnvoll. Ich hab mir vorgenommen, diesen Sommer auch noch eins zu machen.

Zum Thema ABS: Man merkt, daß es ausgelöst hat, wenn der Handbremshebel leicht ruckelt. Vielleicht kennst du das vom Auto - beim starken Bremsen rattert das Bremspedal. Bei den beiden Motorrädern, die ich bisher mit ABS gefahren habe, haben jeweils der Handbremshebel und das Fußpedal spürbar vibriert. Und es ist echt erstaunlich, wie kurz der Bremsweg werden kann.

Also such dir mal eine ruhige Seitenstrasse, beschleunige auf etwa 50 km/h und dann geh voll in die Eisen! TRAU DICH! LOS! Du wirst es nicht bereuen.

Viele Grüße, Stefan

Mein Männe nimmt jedes Jahr an einem Sicherheitstraining vom ADAC teil. Da ich aber absolute Fahranfängerin bin mit verschiedenen Möps, werde ich mir für einen Tag einen Konstruktor nehmen. Der ist dann ganz für mich da und geht auf meine speziellen Probleme ein. Ist natürlich teurer, aber ich brauche das erst mal. Vielleicht wäre das auch was für Dich.

Tja, Katzenfrau schlage vor, Du versuchst es besser mit einen Instruktor.

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@Frank

Neenee - Frauen brauchen einen Konstruktor. Von Instruktoren lassen die sich nichts sagen... ROTFL ;-)

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@catwoman4

Mein Schatz hat auch nach dem Renntraining immer vom "Konstruktor" gesprochen.... so muss es wohl sein ;-) geholfen hat´s auf jeden Fall!!!

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@Frank

Katzenfrau ---" ......mit verschiedenen Möps, werde ich mir für einen Tag einen Konstruktor nehmen. Der ist dann ganz für mich da und geht auf meine speziellen Probleme ein."

Bist Du sicher, Du meinst ein Fahrsicherheitstraining? ;-))) Gruß Bonny

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Schau mal hier,da bekommst Du einen ersten Eindruck.

http://www.gaskrank.tv/tv/motorrad-schule/motorradtraining-adac-fahrsich-10900.htm

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@Kaheiro

Irgendwie bin ich zu doof für Deinen Anhang. Keine Ahnung worauf ich klicken soll, wenn ich da reingehe.

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@nagelpilzotto

Mir juckt eine Antwort in den Fingern. Halte es kaum noch aus. Kommt morgen früh. Gruß Bonny

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Du findest hier einige Artikel die ich zu diesem Thema geschrieben habe. Ja, unbedingt machen und immer wieder machen.

ABS ist blöd. Habe ich getestet. Bin bei nasser Fahrbahn so tief in die Kurve gegangen, dass die Fußrasten das Wasser umgerührt haben. Dann habe ich mit ABS eine Vollbremsung machen wollen. Bin trotz ABS auf die Fresse gefallen.

Ohne ABS hätte ich es nicht versucht und wäre daher nicht gestürzt.

Fazit: ABS ist gefährlich. Was heißt ABS? „Auch Bonnys Stürzen“. :-)) Gruß Bonny

Ich hoffe Du bist beim Sturz heil geblieben. Einen Sturz wünscht man keinem. ...Deine Erfahrung macht mir aber deutlich, daß trotz ABS man vorsichtig mit dem Bremsen sein muß. Das bestärkt meine Zurückhaltung.

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@nagelpilzotto

Bevor Du einen "falschen Fehler" machst, meine Antwort war nicht ernst gemeint.

Natürlich ist ABS sehr gut. Wollte nur damit ausdrücken, dass man auch nicht mit aller Technik die Physik überlisten kann.

Seih froh, dass Du es hast, teste aber niemals den Grenzbereich aus, wenn Dir die Erfahrung fehlt. Gruß Bonny

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@Bonny2

Manno, schmeiß doch lieber Deinen Anker aus, ist sicherer :-))

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@catwoman4

@Bonny2:

in dem von dir beschriebenen Fall müsste das ABS sogar funktionieren, und zwar ohne größere Probleme (ABS arbeitet ohne den Kammschen Kreis zu kennen, d.h. es "passt sich den Verhältnissen an"). Dass sich das Motorrad in dem Fall aufstellt und gerade weiter will, ist natürlich eine andere Geschichte ;)

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