Fahrschule wechseln?

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Du kannst mit Kritik umgehen? O.k. - dann meine Meinung dazu:

Ich weiß jetzt nicht, wieviele Fahrstunden du bisher gehabt hast, gehe aber davon aus, dass es schon mehrere waren, nachdem du schon auf der Straße unterwegs bist. Wenn du wirklich den Führerschein machen willst, würde ich in der Fahrschule mal pausieren und tatsächlich mit einem Bekannten auf einem Übungsplatz fahren - wenn du diese Möglichkeit hast, ist ja schon super.

Bitte deinen Bekannten, dir ehrlich seine Meinung zu sagen. Da du "gehörigen Respekt" vor den Maschinen hast, ist meine Befürchtung, dass du damit Angst meinst. Wenn du dann nach einigen Übungsfahrten mit deinem Bekannten das Gefühl hast, dass diese Angst nicht mehr so groß ist bzw. dein "Quasi-Fahrlehrer" dir das auch so bestätigt, melde dich bei anderer Fahrschule an und fang bei Null an. Mit dem derzeitigen Fahrlehrer wird das meiner Ansicht nach nichts mehr.

In der Tat habe ich mehr Bammel vor den 60-90 min. Beschimpfungen, als vor dem Fahren selbst. Ich finde es fürchterlich sich nicht "wehren" zu können, man ist ja am "Fahren". Und dabei soll man sich dann auch noch weiter konzentrieren und ruhig bleiben. Das funktioniert doch nie und nimmer! Wenn ich von Respekt gegenüber den Maschinen spreche, meine ich folgendes: ich unterschätze nicht die Konsequenzen, die sich aus z.B. Unachtsamkeiten ergeben könnten. Ich möchte allen, die mir bisher geantwortet haben ganz, ganz herzlich danken. Ich werde in der kommenden Fahrstunde nochmal mit meinem Fahrlehrer sprechen. Sollte das nichts bringen, werde ich mich hier vor Ort im Biker Treff bei den Mädels nach einer entspannteren Fahrschule erkundigen

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@ladybug

Danke für den Stern.

Genau so mach es! Ich wünsche dir viel Erfolg und vielleicht hören wir ja von dir, wie die Sache ausgegangen ist.

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Sofort die Fahrschule wechseln. Fahrlehrer sind auch Psychologen. Deiner hat seinen Beruf verfehlt. Es soll motivieren und beistehen. Ich denke mal, es ist nicht die Angst vor dem Motorradfahren, sondern Angst vor dem Fahrlehrer. Nebenbei: Wenn ein Fahrlehrer zu meiner Frau „dumme Kuh“ sagen würde, stehe ich einige Minuten später bei ihm auf der Matte. Die Gefahr für Andere bist nicht Du, sondern der Fahrlehrer. Also, etwas mehr Selbstvertrauen und mit der Faust auf den Tisch hauen, obwohl ins Gesicht des Fahrlehrers in Deinem Fall eher angebracht wäre (bitte nicht wörtlich nehmen). Fahrschule sofort wechseln. Gruß Bonny

Kommt drauf an. Wenn deine Prüfung bereits kurz bevor steht bist du den Typen ja bald los, wenn du aber auf der Stelle trittst würde ich entweder auf dem ADAC-Platz üben oder die Fahrschule wechseln.
Wenn wieder mal eine von seinen Tiraden lost geht, sag ihm doch mal richtig die Meinung, das kostet zwar Überwindung wird aber vielleicht das beste sein, was dir dieser Fahrlehrer beigebracht hat ;-) , würde auch mit Schimpfwörtern nicht sparen.... und wenn du dann fertig bist sagst du "so, und können wir jetzt bitte weiterfahren"....

Tja - das wäre meine Reaktion, dem Fahrlehrer so richtig die Meinung zu sagen. Nur brauchts dazu viel Selbstbewusstsein. Und das wurde ladybug entweder bereits genommen oder sie hat es grundsätzlich nicht. Weil, wenn sie das hätte, müsste sie nicht hier um Rat fragen sondern hätte längst entsprechend reagiert - oder?

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@moppedden125

Na, dann ist ja jetzt die beste Gelegenheit, diesen Bann einmal zu brechen. Es wird ihr bestimmt gut tun. "Feel the fear and do it anyway"

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Hallo, geht das überhaupt, eine Fahrschule als Ein-Mann-Unternehmen? Ich würde auf jeden Fall die Fahrschule wechseln. Langsam werd ich echt sauer, scheinbar hat keine Fahrschule mehr Respekt vor einer Frau am Bock. Wenn du die Möglichkeit hast, mit einem Bekannten zu üben, dann nutze Sie. Ich kann verstehen wie du dich fühlst, ich mache auch gerade den Schein, und weil mir das Motorrad zu groß war, und ich es desshalb ständig umgeworfen habe, hat mein Fahrlehrer auch sehr aggressiv reagiert. Ich übe jetzt mit meinem Lebensgefährten, muss aber fast wieder bei 0 anfangen. Ich wünsche dir trotzdem alles gute, und hoffe dir etwas geholfen zu haben, lass dich blos nicht unterkriegen. =) lg,Kristina

Muss dir in einer Beziehung widersprechen: hatte bei meinen Fahrstunden Fahrlehrer, der mir sagte, ich solle doch den 125er lassen und gleich großen A machen - gibt auch Ausnahmen ;-)

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@RidingAngel

Koch - Stadt Salzburg. War der günstigste für meinen "Schein". Mir war es ja grundsätzlich egal, musste ja nur einen Nachmittag lang bisserl Parcours fahren. Aber der Fahrlehrer war echt die Geduld in Person, waren schon paar Typen dabei, wo ich dachte: hoffentlich komm ich denen nicht unter. Fahrlehrer hat sich da aber nichts anmerken lassen - die haben halt die Übungen immer und immer wieder gemacht. Währenddessen bin ich *frei" mit 650er rumgefahren ;-)

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Hallo ladybug,

ich würde auf jeden Fall die Fahrschule wechseln. Ich habe sie auch gewechselt. Nachdem ich um jede einzelne Fahrstunde betteln musste (1Fahrstunde a 45 min. pro Woche), habe ich kurz darauf die Fahrschule gewechselt. Jetzt habe ich nächste Woche meine Prüfung nach nur 4 Wochen Fahrschule.Erkundige Dich vielleicht vorher, ob Dein Fahrlerer auch selber Motorrad fährt. Ich habe davon profitiert, dass mein Fahrlehrer auch selber mit dem Motorrad zu den Übungsplätzen fährt. So hat er mir auch einige Tipps und Tricks zeigen können.

Grüsse Sue

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