Erstens, benutzt ihr ein Navi für eure Touren? Und zweitens, könnt ihr eins empfehlen?

8 Antworten

Hab nach wie vor Spass an Strassenkarten und besitze kein Navi. Schöne Touren planen und Ausschau halten nach kurvenreichen Strecken mach ich am liebsten 'per Hand und Auge'; kann mich meistens auf den Orientierungssinn verlassen. Kommt auch vor, unterwegs jemand auf die Schnelle zu fragen. Ist vielleicht umständlich im Vergleich zu den elektronischen Helfern, aber mir liegen eben Dinge wie Karte, Kompass, Sterne & Planeten..gg

Gut dann „prahl“ ich mal mit dem TomTom Urban Rider

Da gebe ich ein Ziel ein, benutze den Punkt möglichst kurvenreiche Strecke suchen und das Teil plant für mich, führt mich in Ecken, an die ich nicht mal denken würde. Montiert am Griff und liegt gut im Blickfeld. Den stromlosen Halter hab ich modifiziert und das Ding wird geladen. Mir glangts und ich bin damit zufrieden

Gruß Nachbrenner

Hurrraaaa, es wird Frühling. Die Standart-Frühlingsfrage und jeder kann wieder mit seinem „besten“ Navi prahlen. Ähhh, ich bin da auch nicht besser. Nur ich habe weder das teuerste noch das beste Navi, sondern einen Trick, der viel Geld spart und lustiger ist als die meisten Navis:

In Berlin kenne ich mich sehr gut aus, aber sobald ich das Ortsschild hinter mir habe, bin ich hoffnungslos verloren. Früher kam ich gut mit Karten zurecht. Aber mein Motorrad hatte damals nur einen kleinen Tank, der für ca. 120 km reichte. Nun finde mal nachts eine Tankstelle ohne Navi. Den ADAC anrufen nützt auch nichts, denn wenn die fragen wo man ist, eine Antwort „irgendwo im Berliner Umland“ bekommen. Also muss ein Navi mit Tankstellen her. Da ich von TomTom die Software vom Taschen-PC mit externer GPS-Antenne schon lange vorher hatte, bevor die eigentlichen Navis auf dem Mark kamen, kaufte ich mir ein TomTom Go. Ich habe mir wieder eines für das Motorrad gekauft und immer in der Packtasche dabei. Nur wenn ich es unbedingt brauche, wird es am Lenker montiert. Sonst fahre ich immer „ohne“. Voriges Jahr habe ich mir noch ein TomTom XXL gekauft. Ist größer, lässt sich besser bedienen und ist übersichtlicher. Das nehme ich auf Tagestouren mit.

Warum ein teures spezielles Motorrad-Navi kaufen, das oft doppelt so teuer wie das Standartmodell ist? Die Verarbeitung ist gleich, es gibt keine bewegbaren Teile die sich abnutzen. Nur die Dichtung, das es „spritzwassergeschützt“ ist soll den Preis rechtfertigen? Bei starkem Regen habe ich nicht das Navi montiert. Und wenn, in der Tasche habe ich immer ein Kondom. Den über das Navi und es bleibt trocken. Es bildet sich noch nicht mal Schwitzwasser darunter. Die Differenz zwischen meinen TomTom Go und den Rider sind 200 Euro. Die verfahre ich lieber an Sprit. Nur weil ich bisher zweimal im Regen mit Navi fahren musste, ist die Lösung mit dem Kondom preiswerter und effizienter als ein spritzwassergeschütztes Navi. Meins ist dann auch „spritzwassergeschützt“. Man muss sich nur zu helfen wissen. ;-)) Gruß Bonny

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