erhöht sich die motordrehzahl wenn man eine kurve fährt ohne an geschwindigkeit zu verlieren

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Diese Frage kannst Du mit einer vektorgeometrischen Überlegung beantworten. In einer Kurve bei gleichbleibender Drehzahl erhöht sich Deine Beschleunigung und damit Deine Geschwindigkeit, denn Du bekommt einen zusätzlichen Beschleunigungsvektor dazu, der gegen die Mitte der Kurve zeigt. Wenn Du mit exakt gleicher Geschwindigkeit durch die Kurve fährst, dann geht Deine Motorendrehzahl sogar nach unten.

Auch nach mehrmaligem durchlesen Deiner Frage, habe ich den Sinn nicht richtig verstanden. Bin froh, dass es nicht nur mir so geht.

Aber eine Möglichkeit gibt es, wenn sich die Drehzahl sehr stark verringert, aber die Geschwindigkeit zunimmt: Du fährst eine Kurve in einem sehr starken Gefälle ----- UND LASS ENDLICH DIE KUPPLUNG LOS!! :-)) Gruß Bonny

Ich ziehe das Pferd mal von hinten auf:

Wenn ich am Kurvenausgang beim schnellen aufrichten auf den Tacho sehe, fällt dieser um ca. 10-20Km/h ab (ich bleibe dabei natürlich am Gas bzw. bin schon wieder am beschleunigen).

Ich denke nicht, daß ich dabei wirklich langsamer werde, dafür ist das Motorrad einfach zu träge (inkl. Fahrer immerhin ~350kg). Der Reifenumfang ist in der Kurve einfach geringer und der Motor muß für die gleiche Geschwindigkeit höher drehen. Beim Aufrichten vergrößert sich der Umfang schlagartig und die Motordrehzal fällt ab.

Das ganze spielt sich natürlich erst in relativ großen Schräglagen eine Rolle, beim gemütlichen Landstraßenrollen ist der effekt zwar auch da, aber lange nicht so ausgeprägt.

Vorrausschauend UND flott durch die Kurve?

Guten Abend,

letztens hatte ich eine Situation die mir wirklich zu denken gegeben hat. Bei einer flotten Runde (vielleicht knapp, aber nicht deutlich über den erlaubten 100km/h) auf der Hausstrecke "stand" plötzlich ein Auto vor mit in der Kurve. Es fuhr hinter einem Fahrradfahrer mit der entsprechend langsamen Geschwindigkeit her.

Ich konnte gerade noch rechtszeitig rechts neben dem Auto zum "stehen" kommen, aber es war wirklich knapp. Ich könnte mich jetzt darüber auslassen das Straßen für Kraftfahrzeuge gemacht sind und nicht für Fahrräder, aber es ist ja nunmal wie es ist.

Die beschriebene Situation hätte vermieden werden können, wenn ich mit ca. der Hälfte der Geschwindigkeit unterwegs gewesen wäre und so gefahren wäre, dass ich innerhalb meines Sichtbereichs jederzeit problemlos zum stehen kommen könnte.

Ein so vorrausschauendes Fahren erlaubt auf den mir bekannten (vielleicht kenne ich auch zu wenig :) ) "guten Strecken" kaum Schräglage. Daher meine Frage: Habe ich mich fahrlässig verhalten? Und ist vorrausschauendes und flottes Kurvenfahren überhaupt möglich, wenn man ständig mit solchen Situationen wie langsamen Fahrradfahrern rechnen muss?

Ich freue mich über jede kontruktive Antwort und über eure eigenen Erfahrungen.

Gruß - Lucas

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