Elektro Motorräder, ein no go?

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Der Umwelt zuliebe und für den innerstädtischen verkehr finde ich das schon in Ordnung. Aber wenn es dann über Land geht, kann ich mir nicht vorstellen mit einem E-Motorrad zu fahren. Aber jedem das seine.

Bekanntlich habe ich mich im letztem Jahr vom mopedfahren verabschiedet und vom Verkauf meiner 10ner zwei gute E.Bikes zugelegt.Es ist schon eine angenehme Sache mit den Dingern zu fahren,Steigungen,Gegenwind sind kein Thema mehr und der Akku unterstützt bis 27.5 Kmh.Die Reichweite liegt,je nach dem wie fleißig ich mit trete zwischen 50 und 80 km.Genau da liegt meiner Meinung nach das Manko bei den E.Mopeds,die zu kurze Fahrdistanz,lange Aufladezeiten,Akku Lebensdauer und Anschaffungspreis.Das die Mopeds einen guten Anzug haben liegt auf der Hand bei einem E-Motor,nur lohnt es sich dafür, sich bei dem geringem Fahrradius so ein Teil zuzulegen,ich glaube nicht,da bleibe ich besser bei meinem E-Bike.

Hallo,

hm... ich zähle mich zwar nicht zu den "alten Hasen" beim Motorradfahren, aber... für mich wär's trotzdem nichts, wenn ich ganz ehrlich sein soll.

Warum? Kurze Geschichte: Ich war mit meiner Jugend (jüngerer Sohn mit Freundin) im April Kart fahren. Nein, ich nicht, ich durfte/konnte noch nicht, würde es auch jetzt noch nicht machen. Aber meine Jugend ist eben gefahren und ich habe sie per Auto hin gefahren. Dachte noch so bei mir "ach, da werde ich jetzt dann bissel sehnsüchtig/traurig zusehen" ich fahr nämlich gerne Kart. Als wir dort waren, stellten wir fest, dass sich mein Sohnemann eine Kartbahn mit Elektro-Karts ausgesucht hatte (aus Versehen, er wusste das nicht). Als ich da dann zugesehen habe... stellte ich fest, dass ich die Kids überhaupt nicht beneidete, es mir gar nix ausmachte nur zusehen zu dürfen, ich keine Sekunde gern gefahren wäre. Mir fehlte irgendwie "alles"... der übliche Gestank in Karthallen, der Lärm... das einzige was man hörte war das quitschen der Reifen auf dem Boden. Mir kam spontan der Gedanke "Lanweiliges, sauberes sterben" in den Kopf... Ich kann's nicht erklären, für mich gehört der Gestank nach Benzin und Auspuffgasen genau wie der Motorenlärm einfach dazu.

Genauso ist's beim Motorrad. Das ist "(er)leben", "fühlen", "hören", "riechen" und "sehen". Bis auf das "sehen" fällt alles weitere weg. Ist mir zu clean, zu leblos, zu.... ja wie soll ich sagen... das ist irgendwie "tod". So lange es noch "normale" Motorräder gibt, werde ich unter Garantie kein Elektro-Motorrad fahren.

Naja und natürlich kommen die bereits genannten Punkte wie "Reichweite" noch dazu.

Hast du dir eines gekauft, weil du dich hier verabschiedest? Oder warum.... ? Finde ich schade... auch wenn du (vielleicht) in Zukunft ein Elektro-Bike fährst, du hast Erfahrungsschatz, dein Wissen über "normale" Motorräder ist deswegen ja nicht kleiner geworden, bleib doch trotzdem hier.

Lieben Gruß - Christine

Ach ja, und... ich habe noch was vergessen, was, von den emotionalen Gründen abgesehen, meiner Meinung nach noch gegen Elektro-Fahrzeuge spricht:

Niemand kann mir sagen, wo der Strom dafür herkommen soll! Wir fahren unsere Kernkraftwerke runter, schalten sie aus. Ok. Wir können mit Öko-Strom noch lange nicht so viel Strom erzeugen wie wir brauchen. Also kaufen wir Strom aus dem Ausland, z.B. Frankreich. Andere Länder bauen, da sie durch unsere Abnahmemenge mehr Energie erzeugen müsen/können neue Atomkraftwerke oder bauen vorhandene aus. Sollte dort ein Reaktorunfall passieren, macht die Strahlung aber an der Landesgrenze nicht halt....

Jeder redet vom "Strom sparen".... ist also irgendwie kontraproduktiv.... meiner Meinung nach.

Der nächste, in meinen Augen wichtige, Punkt ist, dass die Akkus in den E-Fahrzeugen hochgiftig sind was die Entsorgung angeht. Irgendwann gibt jeder Akku seinen Geist auf, wie und wo wollen "wir" die Akkus entsorgen? Wo ist der Gewinn für die Umwelt, wenn diese Gift in die Umwelt gelangen?

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