Dreifachzündung möglich und sinnvoll?

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Wenn du genügen Platz findest kannst du auch 5 Zündkerzen einbauen. Ein perfektes Verbrennungsbild gibt es nicht! Du kannst nur versuchen, so wenige Nester unverrannten Gemisches zu behalten, wie möglich. Ob mehrfachzündungen sinnvoll sind hängt in erster Linie von der Zylinderbohrung ab. Kleine Bohrung mit 4-Ventilköpfen erübrigt Doppelzündung und außerdem hast du zwischen den 4 Ventilen kaum Platz für die 2. Kerze. Wegen der kurzen Flammwege und der guten Gemischverwirbelung bringt Doppelzündung kaum Vorteile. Bei großen Bohrungen in 2-Ventilern siegt das anders aus. Im 2-Ventiler lassen sich 2 Kerzen meist relativ leicht unterbringen. Außerdem verkürzen 2 Kerzen die Flammwege und damit verbrennt der Sprit gleichmäßiger und schneller. Dadurch kannst du die Verdichtung erhöhen und die Zündung zurücknehmen. Drei Kerzen dürften keinen weiteren Gewinn mehr bringen und außerdem - wo willst du sie unterbringen?

dann sind wir wieder beim alten Spruch... Hubraum, noch mehr Hubraum und noch mal mehr, dann gibt es wieder Platz, wenn es sein muß auch für die vierte Kerze... und Drehmoment !

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Super Antwort, danke dir!

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Hallo HRC2009,

meine Einzylinder-BMW habe ich seit 2006 auf Doppelzündung aufgerüstet - siehe hier:

http://www.bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=2282.msg22247#msg22247

Konsequenterweise wollte ich das Konzept vollenden durch den Einbau einer 4fach Zündung - siehe Fotos. Die Erfahrung nach diesem Umbau ergab dass zwar sehr gut gezündet, aber der Gaswechsel erheblich beeinträchtigt wird !

;-)

Thomas

BMW Einzylinder Kopf mit Doppelzündung - (Motor, Elektronik, zündung) BMW Einzylinder Kopf mit 4fach Zündung - (Motor, Elektronik, zündung)

Hallo Thomas,

interessant, die zusätzlichen Zündkerzen sitzen bei dir also (s. Bild r.) in den Ventilen. Erkläre doch mal deine Fotomontage, danke. ;-)

Gruß T.J.

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;-))

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Mageres Gemisch trozt Lambada?

Guten Abend,

Aufgrund einer vorherigen Frage (leichte Unruhiges Fahrverhalten bei konstanter Geschwindigkeit) bin ich auf den Verdacht gekommen das bei meinem Motor das Gemisch zu mager eingestellt ist. Einspritzer, geregelter Kath. Ich habe gesehen, dass mein Verbrauch ca 0.4 Liter/100km tiefer liegt als ich das früher in erinnerung hatte, dazu kommt, dass beim Beschleunigen von ca 50kmh hat für einen Sekundenbruchteil die Zündung ausgesetzt und es ging danach wie gewohnt weiter.

Sind das Anzeichen, oder ist es schlicht unmöglich dass bei einem ca. 3-4 Monate alten Motorrad das Gemisch aus dem Nichts nicht mehr stimmt? Ist es überhaupt möglich ein falsches Gemisch zu haben, sollte die Lambada-Steuerung das nicht verhindern?

Gruss Jan

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Motor stirbt nach Voll- bzw. Teillast (z.B. beim halten an der Ampel...)

Hallo liebe Community. Ich war ja schon länger nicht mehr hier. Aber jetzt habe ich ein Problem und hoffe ihr könnt mir helfen. Es handelt sich um meine alte Suzuki GSX-F 750 (GR78A) BJ. 89

Folgendes: Letztes Jahr im September lief die Maschine schon etwas "unrund" und holperig..... und ist teilweise an der Ampel im Leerlauf ausgegangen. (nur wenn der Motor schon warm war...) Da ich die Saison letztes Jahr frühzeitig beendet habe, habe ich mir gedacht, OK, der Luftfilter sitzt bestimmt zu und die kleine kriegt keine Luft. (war noch vom Vorbesitzer etc..). Bauste' im Frühjahr nen neuen ein und gut is.

Jetzt ist das Frühjahr.. Ich hab nen neuen Lufi eingebaut und heute die erste Probefahrt machen können. Aber das Problem besteht weiterhin. Ausserdem nimmt sie während der Fahrt im Teillastbereich (ca. 3.000-5.500 U/min) nur schlecht Gas an. Wenn ich da mal den Hahn durchziehe ("stottert" und "brummt" sie und dann auf einmal rennt sie wieder los.) Wenn ich den Gashahn hingegegen langsam durchziehe merkt man von diesem Effekt kaum etwas... Auch langsames Fahren im 1. oder 2. Gang (etwas mehr als Standgas) ist eher eine Qual.

Sie springt auch, wenn sie dann warm ist, eher schlecht als recht an.

Ich habe schon versucht das Standgas einfach ein wenig höher zu drehen. Jedoch bringt das nichts. Und wenn ich es so einstelle, dass sie im Standgas bei den geforderten 1.100-1.300 U/min ist, ist das besagte Problem noch schlimmer.

Nun habe ich noch ein wenig gegoogled und habe gelesen, dass man nach Arbeiten an Luftfilter, Ventilspiel, Auspuff etc. das Leerlaufgemisch einstellen sollte.

Ist das empfehlenswert und könnte das mein Problem lösen? Habe es heute noch nicht ausprobiert...

Oder könnten es auch "nur" die Zündkerzen sein (leider hab ich da beim Lufi wechsel nicht nach geschaut,, weil ich dazu wohl einen "Spezialschlüssel" brauche. Die ZK sind ziemlich "tief" verbaut und ich weiss nicht ob ich da so dran gekommen wäre. Ist immer ein enormer Aufwand, da man Verkleidung, (damit verbunden Spiegel, Frontscheibe...etc) und den ganzen Tank komplett abbauen muss.

Was könnte es sonst noch sein? Vergaser "verharzt" oder dreckig? (Da trau ich mich nicht dran glaub ich >_<)

Wäre toll, wenn der/die Ein oder Andere noch ein Idee hat was helfen könnte? Ich habe die Reparaturanleitung für meine Maschine und würde mich durchaus als Handwerklich begabt bezeichnen... Daher denke ich sollten Reparaturen eigentlich kein großes Problem darstellen (Außer Vergaser... hab angst da an den Kleinteilen was kaputt zu machen... oder ist das nicht so wild wie ich mir das vielleicht ausmale?)

Ich würde mich über Ratschläge, Tips und Tricks von Euch freuen.

Danke schonmal im Vorraus und allseits einen schönen Saisonstart.

Gruß Stephan

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Mir kam die Idee beziehungsweise Frage als ich ein Mofa neben einem Supersportler gesehen habe. Ich weiß das ist sehr unrealistisch aber sowas sollen wir uns im Studium auch teilweise ausdenken, ich möchte nur wissen ob es möglich wäre ;) Also: Man nehme z.B. einen Dreizylinder mit z.B. 825ccm – Aufgeteilt wie folgt: 2x 350ccm und beim mittleren Zylinder 125ccm. Der mittlere Zylinder wird in der Stadt genutzt und wenn konstante Geschwindigkeiten gefahren werden. Um Probleme wie beim VTEC-System von Honda zu vermeiden kann der Fahrer hier voll mitentscheiden. Auf der Landstraße oder bei schnelleren Fahrten werden die 2 anderen Zylinder zugeschaltet. Vorteil: Geringe Emissionen und Fahrleistungen wenn ein potenter Motor nicht gebraucht wird, andererseits auf Knopfdruck genug Leistung um heutige Anforderungen zu erfüllen. Das alles in der Baubreite eines Dreizylinders wie bei Triumph und Konsorten. Nachteil: Wahrscheinlich hohe Kosten bei der Zylinderabschaltung und Probleme bei den Wirkungsgraden wegen den Kolben, die man in den verschiedenen Modi evtl. "mitschleppt". Was sagt ihr dazu? Sinnvoll und machbar oder Schnapsidee? Danke euch!

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