Direkt nach der Führerscheinprüfung ins Sicherheitstraining einsteigen?

Das Ergebnis basiert auf 19 Abstimmungen

Erst einmal alleine Fahrpraxis sammeln, weil.... 52%
Erst eunmal Sicherheitstrainings machen, weil.... 47%
Weder noch, besser ist... 0%

8 Antworten

Erst eunmal Sicherheitstrainings machen, weil....

Ich glaube, dass man ohne Gegenverkehr und mit Anleitung intensiv üben kann und schneller zu einem sicheren Fahrstil kommt. Ich hätte es damals gerne so gemacht.

Erst einmal alleine Fahrpraxis sammeln, weil....

Da das Sicherheitstraining in der Regel mit dem eigenen Motorrad gemacht wird, ist es in jedem Fall ratsam, erstmal sein eigenes Bike kennenzulernen. Also, wie es im "normalen" Fahrbetrieb reagiert..zB. auf Bremsungen, Schräglage, Richtungswechsel,"Handling" ;o) Danach kann man sich( durch ein Sicherheitstraining) in "extremere" Bereiche vorwagen und die bereits erworbenen Kenntnisse vertiefen.

Erst eunmal Sicherheitstrainings machen, weil....

ich einen Sturz hatte den ich verhindern hätte können wenn ich vorher ein Solches besucht hätte.Aber nachher ist mann immer schlauer wie in diesem Fall ich und mir durch ein Training einiges erspart geblieben wäre.

A2 - Darf ich dieses Motorrad fahren?

Einen schönen guten Abend,

Demnächst werde ich meine praktische A2 Prüfung bestehen. Seit Ende 2016 (wenn ich mich nicht täusche) gibt es ein Gesetz, welches besagt, dass die Ausgangsleistung des Motorrades nicht mehr als doppelt so groß wie die gedrosselten 48 PS sein darf. Nun gut, kann ich zwar nicht ganz nachvollziehen, aber ist eben so. Ich habe im Internet mein absolutes Traum-Motorrad gefunden. Der Haken: Das Motorrad hat eine Gesamtleistung von 125 PS. ABER: Dieses ist bereits seit 2013 auf 48 PS gedrosselt und noch angemeldet (falls das eine Rolle spielen sollte..). Anmelden würde ich es nicht auf mich selbst, sondern auf jemanden, der seinen A schon seit einigen Jahren besitzt, um die Versicherungskosten zu minimieren.

Nun zu meiner Frage: Wie sieht die Sachlage nun aus? Die zuständigen können doch schlecht sagen: "Also du darfst das Motorrad fahren, weil du deinen A schon viele Jahre besitzt, aber DU darfst es NICHT fahren, weil du deinen Führerschein erst 2018 gemacht hast." Das würde meiner Meinung nach wenig Sinn geben. Immerhin ist das Motorrad bereits lange vor diesem absonderlichen Gesetz gedrosselt worden und wird auch nicht direkt auf mich selbst umgemeldet.

P.S. Meine Fahrlehrer können mir keine genauen Antworten auf meine Frage geben, die sind selbst überfragt. Ich werde morgen bei der Zulassungsstelle anrufen und mich vergewissern, wie es denn aussieht.

Vielleicht kennt sich ja jemand aus, liebe Grüße, Jasmin.

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Freund vom Motorradfahren abringen, oder reagiere ich über?

Hallo liebe Motorradfahrer,

mich beschäftigt da seit einigen Wochen das Thema Motorrad sehr und ich kann teilweise die Nacht nicht schlafen. Mein Freund ist 28 und ich 25.

Und zwar fährt er Motorrad, seit er 16 ist und hatte auch noch keinen Unfall, soweit ich weiß. Wir sind seit 3 Jahren ein Paar und leben seit 2 Jahren auch zusammen. In nicht allzu ferner Zukunft wollen wir heiraten und auch mal Kinder bekommen. Aber mich macht sein Hobby total fertig. Ich habe jedes Mal richtige Angst, wenn er aufs Motorrad steigt und bete, dass er an einem Stück zurückkommt. Ich habe schon mehrere Albträume gehabt, dass ich alleine mit Kind stehe, weil er durch einen Unfall gestorben ist. Er ist auch niemand, der nur am Wochenede mal fährt, er fährt ständig, selbst zur Arbeit. Letztes Jahr hat er über 20.000km auf dem Ding verbracht.

Richtig gestiegen ist meine Angst aber erst letztes Jahr. Er hatte bis dahin eine er kleine Maschine, er erzählt da immer viel von, aber ich weiß die Bezeichnung nicht mehr. Irgendwas um die 100PS hatte das Motorrad. Ich bin das ein oder andere Mal mitgefahren und mir war das bereits viel zu schnell. Jetzt sponn er letztes Jahr rum, dass er unbedingt im Leben mal BMW fahren möchte und das sein großer Traum wäre. Ich konnte es ihm auch nicht ausreden, er hat sich gefreut wie ein kleines Kind, als ich ihm meinen Segen gegeben habe.

Aber als er mir nach dem Kauf das erste Mal das Motorrad beim Abholen gezeigt hatte, wurde mir richtig schlecht. Der Verkäufer hatte auch noch stolz erzählt, wie viel Spaß er damit haben wird und den hat er ja auch. Ich weiß die Bezeichnung nicht, aber ich werde niemals den Kloß im Hals vergessen, als der Verkäufer sagte, dass die 199PS zum Dauergrinsen verleiten. Das ist doppelt so viel wie er bisher hatte und ich hatte dort schon Angst beim Mitfahren. Er will mir die Angst auch nehmen und mich mitnehmen, aber mich bekommen da keine 10 Pferde auf dieses Mist Ding.

Er ist zwar jedes Mal super glücklich, wenn er fahren kann und mich freut das ja auch, dass er so gut gelaunt ist, aber ich will es einfach nicht mehr. Seitdem er dieses Motorrad hat kann ich an nichts anderes mehr denken, wenn er weg ist. Manchmal sitze ich einfach da und weine, weil ich einfach unendlich viel Angst habe. Ich habe im Internet Videos von Unfällen gesehen, ich will nicht, dass er früher oder später so endet. Mein Vater ist vor 14 Jahren durch einen Motorradunfall gestorben und er fuhr nur was ganz Kleines.

Ich traue mich aber auch nicht ihm das alles so zu sagen, weil ich ihm auch nicht die Freude nehmen will. Er strahlt wirklich jedes Mal aufs Neue, als wäre es seine erste Fahrt.

Entschuldigt den langen Text, aber ich musste mir das mal von der Seele schreiben. Gibt es hier Frauen oder Männer mit ähnlichen Erfahrungen, die mir helfen können damit umzugehen? Ist meine Angst berechtigt oder reagiere ich über? Er sagt immer, dass er vorausschauend fährt, aber ein Fehler reicht doch schon, oder nicht?

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