Der Wechsel von Schutzkleidung auf Normalkleidung (ACHTUNG: Anfänger)

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7 Antworten

Hey, hallo Anfänger! :-) wir haben auch alle mal klein angefangen.

Die neue Führerscheinverordnung gestattet es Dir ja ohnehin nicht "OHNE SICHERHEITSKLEIDUNG" den Unterricht auf zu nehmen, was ich persönlich als vollkommen richtig ansehe. Dein Fahrlehrer unterliegen ja auch einer Haftung Dir gegenüber, wenn ihr Unterricht bekommt.

Weißt Du, was Du am besten mal machst?

Geh mal mit einem Kumpel, der vielleicht schon Moped fährt, in einen Store, der solche Klamotten verkauft. Dann kannst Du dich mal vor Ort informieren, was es da alles gibt.

Teilweise gibt es sogar für Einsteiger Rabatte, so das ihr bisschen was sparen könnt. Auch würde ich die z.Zt. laufenden Ausverkaufsaktionen zum Saisonende nutzen, und mich passend einkleiden.

"ABER" wer billig kauft, der kauft 2 x. Vielleicht legen deine Oma, Onkel,, Tanten, under Eltern bisschen was drauf, zum Führerscheinunterricht, oder Du gehts nebenbei bisschen jobben, dann kannst Du Dir was ordentliches kaufen.

Probier ruhig ein paar Sachen an, die Du über die Normalkleidung ziehst, und da Du bestimmt noch bisschen wächst, darf es auch ein klein wenig Weit sein.

Ich habe am Moped einen Topcase und Seitenkoffer montiert, so kann ich meine Klamotten dort unterbringen, was ja auch wichtig ist, wenn du in der Schule z.b. keinen Spind oder ein Schliessfach hast.

Dann mal viel Spaß beim Anprobieren!

Das mit dem Spind ist keine schlechte Idee unsere Schule bietet welche an! Ich denke so werde ich das machen ich muss mich zwar immer umziehen aber dafür bin ich geschützt, muss ich mit leben! =)

Danke

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@tlkhoover

Bitte schön. Hast ja ordentlich gefragt, da gehört auch ne ordentliche Antwort her .......

Und das Klamotten ausziehen dauert ja auch nicht den ganzen Vormittag ;-)

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Hier eine von mir gestellte Frage, die schon mal einige deiner "Probleme" aufgreift:

http://www.motorradfrage.net/frage/motorradhose-bei-125er

Ich persönlich handhabe das jetzt so: Habe mit Textilklamotten begonnen, darunter meine normale Arbeitskleidung (Jeans und Oberteil, je nach Witterung), Reserveschuhe habe ich im Büro. Bin ich bei meinen anderen Jobs unterwegs, kommen Schuhe ins Topcase. Bei den Lederklamotten sieht es so aus, dass ich darunter wohl meine gelieben Röhrenjeans anziehen kann, oben rum geht aber wirklich nur ein relativ dünner Fleece-Pulli für kalte Tage. Da werde ich halt wieder die Textilklamotten tragen.

Es macht durchaus Sinn, sich da im Vorfeld schon Gedanken zu machen - und wenn auch für viele ein Topcase einfach nur hässlich ist (was ich nicht mal abstreiten kann), praktisch ist es allemal - gerade, wenn man das Moped auch zum Arbeit/Schule fahren regelmäßig verwendet.

Machen kannst du das schon, wenn du wie der Kollege Textilklamotten trägst. Die tragen nicht so eng auf wie Leder, geschweige eine Lederkombi. Da kannst du es rundweg vergessen, tlkhoover.

Empfehlen tu ich's nicht, ich ziehe allenfalls bei eisigen Temperaturen im Winter mal ne enganliegende Jogginghose oder Unterzeug aus Baumwolle drunter. Leder ist bei nem möglichen Sturz das mit Abstand abriebfesteste Material: je enger es anliegt, desto besser!

Bei nicht ganz optimal sitzenden Protektoren (auf die ich beim Anprobieren & beim Kauf achten würde), haben manche Biker bei nem Sturz erlebt, dass die Protektoren verrutscht sind --> das kann richtig ins Auge gehen :-((( - und das Material kann beim Schliddern auf Asphalt durchscheuern - kann - nicht notwendigerweise ein Muss!

Ich trage beides, meistens ne gut gepolsterte Lederhose und eine Leder- oder Textiljacke. Meine beiden Textiljacken sind gebraucht gekauft, aber sehr hochwertig. So, die anderen Ratgeber sind ebenfalls gefragt - und dass du dich an uns wendest, ist völlig okay so. Gruss JJ

Ich habe vor damit zur Schule zu fahren und wollte es eigentlich vermeiden mich immer direkt umzuziehen! Sicherheit geht zwar vor und ich werde wohl auch nicht darauf verzichten jedoch interessiert mich es wie ihr dieses "Problem" auf dem Weg zur Arbeit löst!

Ich bin auch wirklich froh das ihr mir meine Fragen größteils beantworten könnt, dankeschön! =)

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Fast vergessen, da wäre noch was, Nico: die Beinfreiheit.

Schutzkleidung ist sehr wichtig, sie darf mich aber aufgrund (an sich überflüssiger Zusatzklamotten) nicht einschränken oder behindern. Lieber fahre ich ein paar Minuten eher los, um ein Ziel zu erreichen.

Dieses An & Aus der Bekleidung kann auch mal nerven, aber ich sehe es wie beim grossen Saxofonkoffer: Hätte ich den nicht, wäre es leichter mit dem Gewicht beim Schleppen, und das Ein- und Auspacken fiele weg. Nur schützt es eine höchst diffizile Technik von Klappen & Gedöns - und stellt einen hohen Wert für mich dar, den es unter allen Umständen zu erhalten gilt.

Also isses mir das samt dem Schutz jede Minute des Mehraufwands wert! Mag komisch klingen, aber es entschleunigt auch bei dem hektischen Getriebe, das wir alle so erleben - in der Schule oder im Beruf. Ist eben meine Überzeugung ;-)

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@Jayjay12

Damit hast du recht! Ich werde wohl nicht um das hier herum kommen ;)

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Drunter trage ich eigentlich nur Unterhose, Socken und T-Shirt, wenn es kalt wird unter Textilkleidung auch schon mal einen Pullover, aber wenn ich nur privat rumfahre und nicht zu Kunden bei Kälte meist Funktionsunterwäsche.

Hallo Tlkhoover,

nein. Normalerweise trägt man nicht die normale Straßenkleidung unter der Schutzkleidung sondern nur Unterwäsche oder Funktionsunterwäsche. Schutzkleidung sollte sehr gut passen, da sonst im Fall des Falles die Protektoren verrutschen, also:kein Platz drunter!

Manchmal klappt es, dass man ne Strech-Jeans unter der Textilhose anziehen kann, aber da ich davon ausgehe, dass du als junger Mann keine Strech-Jeans anziehst (das ist dann doch eher was für die Mädels grins) hast du da kaum eine Chance.

Unter Leder geht sowieso nix mehr, maximal ein dünner Pulli, aber dann ist's absolut Essig.

Brauchst du an "Ort und Stelle" (also deinem Ziel) normale Kleidung, dann gilt das gleiche wie beim Sport: mitnehmen. Die normalen Klamotten (Jeans und T-Shirt oder Pulli und ein paar Turnschuhe) in den Rucksack packen und umziehen.

Unterschiedliche Schutzkleidung gibt es a) weil jeder was anderes bevorzugt (Leder vs. Textil) und b) nach dem Einsatzzweck (Cross oder Straße)

Leder und Textil... alles hat seine Vor- und Nachteile. Leder ist extrem abriebfest, was beim Sturz und anschließender Rutschpartie durchaus vorteilhaft ist. Es gibt zwar aussagen, dass hochwertige Textilkombis mit Kevlar annähernd gleich sein sollen, aber ich glaube es nicht (kann es aber auch nicht widerlegen). Leder ist bei guter Pflege (regelmäßig gefettet) bei nem kurzen Schauer relativ dicht, an den Strecheinsätzen jedoch geht der Regen recht schnell durch. Leder wärmt aber nicht.

Textil ist oftmals Wasserdicht (Membrane, manchmal zum rausnehmen) und bietet meist eine Thermo-Innenjacke, die man im Sommer auch rausnehmen kann, das Gewebe sollte der Sicherheit zuliebe mindestens 600 D haben. Textil ist wärmer (gerade jetzt im Herbst) als Leder und hat eher Platz für einen warmen Pulli drunter. Oft hat Textil auch Belüftungsreißverschlüsse für den Sommer. Ein ganz guter Kompromiss ist meiner Meinung nach Textil mit Lederbesätzen an den Sturzstellen (Ellenbogen, Schultern, Knie evtl. Hüfte) Auch gibt es Textil mit sog. Airmesh, für den Hochsommer, der Schutz ist dann aber deutlich geringer.

Grundsätzlich solltest du auf die Protektoren achten, bei Lederkombis ist oft statt einem Rückenprotektor nur eine dicke Moosgummi-Matte drin, unbedingt durch einen vernünftigen Rückenprotektor ersetzen oder ne "Schildkröte" (ein seperater Rückenprotektor, den man nicht in die Jacke steckt) ersetzen. Bei Textil sind die Protektoren oft grundsätzelich Mist, unbedingt durch gute ersetzen und evtl. Hüftprotektoren nachrüsten, die Protektorentaschen dafür sind da, aber leer.

Beim Crossfahren hat man a) andere Schuhe (steifer aber dafür dicker, grobe Sohle) und b) eben Cross-Klamotten an, die sind luftiger, dünner und halten eigentlich nur die Protektoren an Ort und Stelle.

Crosshelme sind für den Straßeneinsatz nicht so komfortabel... meist ohne Visier (also ne Crossbrille nötig) und viel lauter als Integral- oder Klapphelme.

HTH, Gruß - Christine

Eine sehr ausfühliche Antwort die meine Fragen eigentlich vollständig beantwortet =D Ich werde es einfach mit in meinen Rucksack packen und im Spind verstauen. Muss ich mich halt immer wieder umziehen aber das ist es mir wirklich wert!

Danke für die Hilfe!!

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@tlkhoover

Das sollte es dir auch, also: sehr gute und lobenswerte Einstellung! :-) So lange nix passiert, fehlt auch die Schutzkleidung nicht, aber wehe wenn und.... das "wenn" (wann und wo) weiß man einfach vorher nicht. Am Anfang wird's dich vielleicht bissel nerven, die ständige Umzieherei, aber... der Mensch ist ein Gewohnheitstier lach und du gewöhnst dich daran, wird bals "Normalität".

Bitte, gerne :-)

Gruß - Christine

P.S. Wenn du nen Spint in der Schule hast, kannst dir ja ein paar Turnschuhe in der Schule lassen, dann musst die schon mal nicht mitschleppen....

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@Mankalita2

@ Hey, Christinchen, also ich hab recht oft ne Stretchjeans unter meinen Klamotten an, ich hab auch nicht immer Lust nur in Mopedklamotten rum zu rennen, die gibt es sogar in meiner Größe :-) also ne Nummer kleiner wie ein Zirkuszelt.......

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@user5432

Äh - du in 'ner Stretch Klaus? Sorry, stell ich mir grad vor ;-))))

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@user5432

DAS will ich sehen! FOTO! lach aber... du musst mir versprechen, dass du nicht böse bist, wenn ich vom Stuhl fall vor lachen ;-)))

Ein Mann und ne Strech-Jeans.... Klaus und ne Stretch-Jens roflol (ok... duck und ganz schnell wech......)

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@moppedden125
Äh - du in 'ner Stretch Klaus? Sorry, stell ich mir grad vor ;-))))

Das hast Du dir nicht vorzustellen!;-)

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Mit der normalen kleidung drunter kommts drauf an wasan vorhat. Wenn man einfach nur motorrad fahren will zieht man nix spezielles drunter. Wenn ich zb zur arbeit fahre habe ich oftmals die arbeitsklamotten drunter. Ich zb hab eine kevlar verstärkte motorradjeans. Sieht aus wie ne normale und wird gerne von chopperfahrern (wie ich) aber hin und wieder auch typenübergreifend von andren motorradfahrern genommen. Warum es verschiedene klamottentypen gibt? Ich denke zum einen richtet es sich nach den anforderungen die man beim motorradfahren hat. Jemand der in wald ne cross fährt braucht keinen einengenden ledereinteiler, zum andren hängts von der geschichte des jeweiligen motorradtyps ab. Bei choppern hat mab zb. schon immer versucht cool/lässig sich zu kleiden,quasi wie in den anfängen in den 50er jahren.

Ich gehe noch zur Schule deshalb. Und ist das unangenehm mit der normalen Kleidung darunter zu fahren? Mal angenommen ich habe kein kevlar verstärkte jeans sondern eine Lederhose.

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Ja klar trägt man die normalen Klamotten drunter und packt die Motorrad/Regensachen dann einfach mit dem Helm ins Topcase und kann anschliessen ganz normal am zivilen Leben teilnehmen. Nur Sonntagsfahrer rennen den ganzen Tag schwitzend in ihren heissen Lederklamotten rum.

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