Bin ich Schuld?

7 Antworten

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Natürlich hast Du auf dem Zebrastreifen Vorrang, ABER Du solltest Deine Querungsabsicht so deutlich und rechtzeitig ankündigen, dass andere Verkehrsteilnehmer noch die Chance haben, sich darauf einzustellen und keine "Notbremsung" hinlegen müssen.

Da ich nicht dabei war, kann ich natürlich den Vorfall nicht richtig beurteilen, aber der Satz "An einem Fußgängerüberweg darf ich doch laufen wann ich will oder nicht?" stimmt mich etwas bedenklich, denn so eindeutig stimmt das nicht - siehe oben!

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Ich lauf nicht los wann ich will, nur wenn er schon langsam heranfährt und ich denke er hält an, soll er es auch machen -.- er hätte keine Notbremsung hinlegen müssen ganz leicht Bremsen ziehen und er wäre stehen geblieben ...

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Was war denn da los? Du bist über die Straße gelaufen und der Motorradfahrer, der langsam bis dahin gerollt ist, ist einfach umgefallen? Du warst doch schon auf dem Zebrastreifen. Er muss doch den Weg richtig einschätzen. Dafür kannst du doch nichts.

Ist jetzt schwer sich eine Meinung zu bilden, wenn man nicht dabei war. Grundsätzlich hat ein Kraftfahrzeug anzuhalten wenn sich abschätzen lässt, dass ein Fußgänger die Straße überqueren will. Aber --- Das Kraftfahrzeug muss gefahrlos anhalten können, nicht durch kräftiges Bremsen. Bist Du reingelaufen habt ihr beide Schuld. Er, wenn er erkennen konnte, dass Du die Fahrbahn überqueren möchtest und Du, weil Du losgelaufen bist obwohl der Rollerfahrer nicht mehr gefahrlos bremsen konnte. Ist meine persönliche Abschätzung, keine Rechtsauskunft. Gruß Bonny

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Er war ca. 20m weit entfernt und ist langsam gefahren als wolle er stehen bleiben.

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Besitzt ihr einen Organspendeausweis???;)

Hallo ich weiß das dies keine Motorrad spezifische Frage ist, aber mich interessiert ob ihr als Motorradfahrer so einen Ausweis habt. Da ja beim Motorrad fahren eine etwas erhöhte Gefahr besteht ein Unfall zu haben.

Freu mich auf eure Antworten!

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Zum Nachdenken, nach meinem Unfall am Samstag?

Am Samstag war ich mit einigen Freunden auf einer Tour. Vor Potsdam mussten wir an einer Baustellenampel halten. Ein Bekannter stand neben mir bei Rot an der Ampel. Die Anderen konnten noch durchfahren. Wir beide schafften es nicht weil wir von einem "dicken BMW" massiv attackiert wurden. Ich standen schon mit beiden Beinen auf dem Boden und wollte mich umdrehen um zu sehen wo der BMW abgeblieben ist. Ich drehte mich um und schlug dabei den Lenker voll ein. Leider war die Fahrbahn etwas schräg und das Motorrad kam ins kippen. 270 kg plus mein "Übergewicht" konnte ich nicht mehr halten. Also kippte ich um und schlug mit dem Kopf auf das Pflaster.

Direkt ein Auto vor mir standen zwei Harley- Fahrer. Die hatten es voll mitbekommen (sahen es im Rückspiegel, habe ich gesehen). Drehten sich nicht mal um. Das waren keine "Rocker", sondern Sonntags-Harley-Fahrer (beziehe ich auf die Kleidung und dem gepflegten Zustand der Harleys). Dummerweise hat sich die Sonnenbrille in die Nase gedrückt und es kam zu einem tiefen Riss. Ich blutet "wie Sau" im Gesicht". Mein Kumpel und ich stellten mit viel Anstrengung das Motorrad wieder auf die Reifen. Kein Autofahrer (mindestens 20 Autos) stieg aus und half uns. Als erster hinter mir der BMW mit dem Idioten. Das ich im Gesicht stark blutete war nicht zu übersehen.

Natürlich ist das "unterlassene Hilfeleistung" aber in dem Moment denkt man nicht darüber nach um sich die Kennzeichen zu merken. Meine Sorge bezog sich ausnahmslos um mein Motorrad. Mein Bekannter sorgte sich um mich. Die Nase notdürftig "verpflastert", Motorrad fahrbereit gemacht (sprang nicht an. Defekter Schalter überbrückt und den def. Kupplungshebel "angewackelt") dann den Anderen hinterher. Die warteten schon und wollten zurückfahren um zu sehen wo wir bleiben.

Alles kein Problem. Ersatzteil ist bestellt. Der Arzt (war am Montag zum Arzt gefahren) hat festgestellt, dass ich entgegen vieler Meinungen doch noch ein Gehirn habe, das aber "erschüttert" ist (Grins). Die Narbe an der Nase behalte ich als "Kampfspuren" (falls jemand fragt) und die geprellten Rippen verheilen auch bald.

Was mich aufregt sind nicht die rücksichtlosen Autofahrer, sondern die Motorradfahrer, die nicht mal nachgefragt haben ob man helfen könnte. Die düsteren Zukunftsvisionen einiger Autoren kommen immer näher. Gruß Bonny

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