Ausrüstung beim Weg zur Schule?

7 Antworten

"...mache zur Zeit meinen A1 Führerschein." - Bisher hoffentlich nur Theorie, oder? Wenn Dich Dein Fahrlehrer mit Helm und Handschuhen auf das Teil setzen lässt, läuft da was gewaltig schief. (nicht böse gemeint)

Für die Fahrschulausbildung und für die Prüfung ist eine komplette Anzugsordnung vorgeschrieben, die bestehen muss aus:

"- zugelassener Helm (mMn mit Visier oder Brille)

- Jacke (mit Protektoren im Rücken, an den Schultern und Ellbogen)

- Handschuhe mit Knöchelschutz

- Hose (mit Protektoren im Kniebereich)

- Schuhe / Stiefel, die von der Länge her über die Knöchel gehen"

(Zitat meiner Antwort zu "Welche Protektoren brauche ich alles?", motorradfrage.net, 03.03.2017)

Und dabei ist es egal, ob du auf einem 50er Roller lernst, oder gleich den A-Schein machst. Frag Deinen Fahrlehrer einfach mal danach.

Deshalb meine Empfehlung: Da Du zu deiner Ausbildung sowieso die komplette Kluft brauchst, kannst/solltest Du die dann auch beim späteren Fahren anziehen.

Das ist zwar genauso wenig vorgeschrieben, wie einen Fahrradhelm zu tragen; trotzdem hat ein solcher schon vielen Fahrradfahrern den Ar*** gerettet.

Da ich es persönlich kenne, mit Motorradklamotten in der Schule zu sitzen:

Auch hier gibt es eine Art Sommerschuhe, die dann trotzdem den Knöchelbereich schützen. Sechs oder sieben Stunden bei 30°C in fast Winterstiefeln zu verbringen fühlt sich nicht gerade komfortabel an. :D

Gleiches gilt auch für die Hose. Ich hatte immer eine kurze zum Wechseln dabei. Die Jacke zieht man ja auch aus und die Handschuhe kann man in den Helm stecken.

Ganz abseits Deiner Frage:

Wenn Du fünf mal in der Woche zweimal am Tag sieben Minuten (und dann vielleicht noch ein bisschen am Wochenende) fährst, dann weiß ich nicht, ob Dir das Deine Maschine nicht übel nimmt. Ständige Kurzstrecken sind meines Wissens nach Gift für jeden Motor. Die mögen es im Normalfall, wenn sie auch mal ausgefahren werden. Damit ist gemeint, dass sie für längere Zeit aktiv arbeiten können und auf Betriebstemteratur sind; nicht dass man sie im zweiten Gang auf 80 km/h jagt.

Und jetzt noch der Senf, den ich unter jeden Beitrag schreibe, aber trotzdem jedes Mal ernst meine:

Viel Erfolg bei der Ausbildung und stets eine sichere und knitterfreie Fahrt!

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Hey danke für deine Antwort! War sehr hilfreich! Naja, ich habe wohl sehr übertrieben. Mit dem Motorrad würde ich natürlich mehr also nur ein paar Minuten am Tag fahren. Vorallem die ersten Wochen/Monate werde ich wahrscheinlich vor lauter stolz überall und immer mit dem Ding rumfahren. Ich werde mir dann demnächst noch mehr Ausrüstung kaufen, da mir hier viele ( alle ) dies geraten haben. Übrigens: Das, was man zur Fahrschule nicht mitbringen kann ( sei es Helm oder Jacke) , stellt die Fahrschule zur Verfügung. Sie dürfen mich rein gesetzlich nicht nur mit Helm und Handschuhen fahren lassen.

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@SSimonL

Zwar relativ spät, vielleicht aber doch noch hilfreich. :D

Das mit dem Stolz am Anfang kann ich Dir bestätigen. Wenn man das erste Mal auf einem eigenen Gefährt sitzt, fühlt man sich schon wie ein kleiner König.

Die Sache, dass du rechtlich nur mit Helm fahren DARFST, war auf später gemünzt, wenn du dann den Schein hast. Nach meiner Antwort vom 08. März 2017 habe ich mich nochmal mit meinem Fahrschullehrer kurzgeschlossen und der meinte, dass für die Ausbildung eine komplette Montur notwendig ist, da du ja irgendwie über die Fahrschule versichert bist; wie das genau funktioniert, weiß ich aber auch nicht.

Dass man sich in manchen Fahrschulen diverse Sachen ausleihen kann, ist mir bekannt. Die Frage ist halt nur, ob man in Klamotten stecken will, die vor einem schon x andere Fahrschüler anhatten. Die Ausleihoption habe ich für mich von Anfang an her ausgeschlossen, da ich sowieso später (also jetzt) nur mit kompletter Bekleidung fahren wollte. Und das kann ich auch jedem nur empfehlen: Ich war mal bei einem Unfall dabei; ohne Protektoren sah die ganze Sache aus wie die bekannte Salamipizza.

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Du hast dich anscheinend auch noch nie mit einem Fahrrad abgelegt.

Auch nur 50km/h sind eine Menge und der menschliche Körper ist für solche Geschwindigkeiten nicht gebaut. Also musst du Dich schützen.

Auf ein Bike gehört immer vollständige Schutzkleidung, d.h. Helm Handschuhe, Stiefel, Motorradjacke und -hose. Dies alles mit den entsprechenden Protektoren.

Wenn's dich mal hinhaut reichen die 2 Teile definitiv nicht. Die anderen haben ja schon das meiste gesagt, will dich hier also nicht mehr weiter vollblubbern... mein Lieblingsteil ist der Rückenpanzer, wer schon mal eine Atemlähmung erlebt hat vergisst nie wieder, ihn zu tragen.

unkomplizierte Maschine für alle Lagen gesucht

Hallo Leute,

fahre zur Zeit eine VFR 750 RC36/II. Seit 1 Jahr bin ich nur noch ausschließlich mit Sozia unterwegs und habe meinen Fahrstil ganz unbemerkt von rasant zu bummelig bis sportlich verändert. Die Gänge fahre ich kaum noch ganz aus, bewege mich hauptsächlich in der ersten Hälfte des Drehzahlbandes und max. 140-150kmh. Das ist ja kein Problem, weswegen man das Mopped wechseln müsste.

Hinzu kommt aber, dass mir durch den (körperlich) ruhigeren Fahrstil nach den ersten 120km die Haxen und Handgelenke anfangen zu schmerzen. Die Sitzposition ist auf Dauer ohne viel aktive Bewegung also eher nichts mehr für mich. Meine Sozia klagt nach etwa gleicher Zeit dann auch über Rückenschmerzen und findet den Kniewinkel alles andere als angenehm auf Dauer. Ich bin übrigens 1,83m und sie 1,8m groß, zusammen ca. 155 kg in Montur.

Ich bin jetzt auf der Suche nach einem unkomplizierten Ersatz für alle Lebenslagen ohne aber vor allem auch mit Sozia: - Powercruising auf kurvigen Bundesstraßen - Landstraßen aller Güte - Waldwege und leichten Schotter fänd' ich ab und an spannend - flotte Runde um's Eck (Vmax 160 kmh reicht) - gemütliche Tagestouren - Urlaubsreise mit Gepäck (auch BAB), aber eher Ausnahme und wohl als Transit zum Zielort - Heimat-Jagdgebiet: Weserbergland / Teutoburger Wald

Ich möchte unkomplizierte Technik, bei der ich auch selber Hand anlegen kann, es aber nicht am Laufenden Band tun muss. Die VFR ist mir zu verbaut - zu viel Plastik. Weniger Elektrik ist mir symphatischer, wobei ABS ein Argument für ein Mopped sein kann.

Auf meiner "Mal angucken und Probe fahren"-Liste stehen zur Zeit schon 4, 5 Maschinen, die ich aber gerne (erstmal) nicht nennen möchte, da mich eure Tipps und Vorschläge interessieren.

Das Budget ist leider sehr klein, die VFR soll also eingetauscht werden. Die Maschine darf sehr gerne älter sein.

Bin gespannt auf eure Kommentare und Empfehlungen!

Danke + Gruß, Henning

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