Ausbildung zum Zweiradmechatroniker beginnen?

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10 Antworten

Hallo Monstrumologe,

wenn dir das Spaß macht, du keine bessere Alternative hast: auf alle Fälle!

Es ist halt so, dass du nach deiner Ausbildung meist in einem Handwerksbetrieb arbeiten würdest. Nichts, absolut nichts gegen das Handwerkt, was würden wir ohne Handwerker nur tun! Doch die traurige Wahrheit ist leider, dass Berufe im Handwerk nicht besonders gut bezahlt sind.

Mehr bis gut verdienen kannst du nur, wenn du dich später mal Selbstständig machen magst, den Meister machst oder/und in die Industrie gehst. Was natürlich im Zweiradsektor (--> Standorte der Motorradfirmen) nicht ganz so einfach ist.

Weiterhin musst du damit rechnen, nach deiner Ausbildung (außer du wirst
übernommen), dass du dich erst mal mit Jahresverträgen über Wasser
halten musst, es kann dauern, bis man eine Festanstellung bekommt.
Natürlich kann man da auch Glück haben, und man bekommt recht schnell
eine Festanstellung, meist sieht es aber leider anders aus.

Einer meiner Söhne ist auch Handwerker, Fahrzeuglackierer, so lange er in Lackierbetrieben/Autohäusern arbeitete, war sein Verdienst wirklich unter aller Kanone, ich dachte mir immer "Mein Gott... und damit soll er mal eine Familie ernähren...." den Meister hätte er zwar machen können, aber nicht über die Firma, hätte also alles selbst bezahlen müssen und eine Weiterbeschäftigung als Meister lies der Chef offen...

Jetzt arbeitet er im Industriebereich, hat nach einer gewissen Frist die Möglichkeit seinen Meister mit anschließender Weiterbeschäftigung zu machen, darf verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten in Anspruch nehmen und verdient ein anständiges Geld.

Gruß und alles Gute - Mankalita

Ich kann dir nur das sagen was mir ein ehemaliger arbeitskollege der gelernter zweiradmechaniker ist/war gesagt hat:es lohnt sich nicht. Das ist eher Hobby als beruf. Die bezahlung ist jenachdem sehr dürftig,und jobangebote eher selten. Außerdem muss man oft lange und auch samstags arbeiten.

Klar! Ist doch eine coole Idee, vor allem, wenn du dich dafür interessierst. Ich kann es dir nur nahe legen. Mach was dich glücklich macht! :)

Das kommt ganz drauf an was du vor hast.

Wenn du Zweiradmechatroniker werden willst ja, dann solltest du ne Ausbildung beginnen.
Wenn du was anderes werden willst, dann nicht.

Man muss schon etwas enthusiastisch sein, um in die Motorrad-Branche einzusteigen ;-)

Aber ein schlecht bezahlter Job der einem Freude bereitet ist besser als jeder hohe Posten, den man eigentlich hasst.

Also wenn du wirklich Bock drauf hast, go for it.
Du kannst später immer noch in die Industrie wechseln, wenn es doch nicht dein Ding ist...

[_] Ja
[_] Nein
[_] Vielleicht

Also meinen Segen hast du. :)

Hier findest du Informationen zum Beruf:

https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index;BERUFENETJSESSIONID=N-oNuVLzg6W7U0zk-KvxVllxchVy6DN3ivQn_18teT8rMD3l6TzQ!1418681431?path=null/kurzbeschreibung&dkz=124410 (ich hoffe der Link funktioniert trotz Session-ID auch noch bei dir - ohne Link-Shortener geht er leider nicht).

Bist du eine Schraubernatur? Hast an deiner 125er bisher alles selber reparieren und warten können?

Warum möchtest du Zweiradmechatroniker werden?

Monstrumologe 09.09.2016, 09:08

Ich hatte erst eine 650er Bandit, da hab ich ZB den Kettensatz gewechselt und die Räder selbst aus und eingebaut, um mir das Geld für die Montage beim Reifenwechsel zu sparen. Heizgriffe hab ich auch montiert und die Kabel unterm Tank verlegt. Bremsbeläge gewechselt und solche kleinen Arbeiten eben. Jetzt ist es eine XJR1300, da geht ja auch noch viel selbst.

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haudegen 09.09.2016, 09:21
@Monstrumologe

Die von dir genannten schrauberarbeiten kann jeder der nicht gerade zwei linke hände hat. Deswegen dann gleich eine ausbildung in dem bereich anfangen sollte ne wohlüberlegte sache sein. Stell dir selbst die frage: will ich mir das jeden tag antun. In jeder werkstatt wird dann auch noch mit zeitvorgabe gearbeitet. Du musst dich mit elektrik auseinandersetzen können

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Mankalita2 09.09.2016, 14:37
@haudegen

Das wollte ich auch gerade sagen... obig genannte Arbeiten kann ich auch, ohne, dass ich jemals eine technische Ausbildung genossen hätte.

Doch... er muss vorher ja auch noch nicht alles können, sonst bräuchte er die Ausbildung ja nicht ;-)
Zumindest hat er schon mal keine zwei linken Hände ;-)))

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gaskutscher 09.09.2016, 09:09

Gut, dann hast du schon mal Schraubererfahrung und weißt das Hände dreckig werden können. Wärst überrascht wie viele Lehrlinge im KFZ-Bereich darüber erstaunt sein können. :D

Ausbildung 3,5 Jahre, Verdienst nicht gerade prickelnd:

http://www.ausbildung.de/berufe/zweiradmechaniker/gehalt/

Das Einstiegsgehalt sieht dafür gar nicht mal so schlecht aus: Einstiegsgehalt 2000 bis 2800 Euro (Brutto).

Ob man danach jedoch noch weiter aufsteigen kann? Ob man überhaupt übernommen wird? Das kann dir vermutlich nur jemand beantworten, welcher den Job auch wirklich macht.

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Klar, warum nicht, bevor die nächste Frage kommt: nicht nur beginnen, auch zu Ende bringen

Nein, es sei denn es ist ein Lebenstraum von Dir.

Hmm wieso nicht. :) 

Wann? Wo? Wieso?

Wenn du es schaffst eine ganze Frage zu stellen, kann dir vielleicht auch geholfen werden.

Monstrumologe 09.09.2016, 09:05

Den Fragetext hats leider gefetzt. Kommt gleich noch 

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Bonny2 09.09.2016, 14:03
@Monstrumologe

Wo bleibt die? Als "Zweiradmechatroniker" muss man schneller arbeiten können. Zeit ist Geld. Also kein Beruf für Dich. Such Dir
ein Beruf, wo die Kommunikation "dürftig" ist und man nicht so unter
Zeitdruck steht. ----- Nachts Baustellen bewachen fällt mir da spontan ein. Gruß Bonny

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Monstrumologe 09.09.2016, 16:59
@Bonny2

Ich kann schlecht mehr tun, als den gelöschten Text nachreichen und meine Änderung mit der Löschung des Textes begründen, denke ich. Wenn dann kein Mod/Admin das ganze freischaltet, weil das vermutlich dauert, ist das eher nicht meine Schuld. Und wie du dir sicher vorstellen kannst, tue ich auch noch andere Dinge, als hier Fragesteller zu bepöbeln. Beispielsweise arbeiten, was bei mir dergestalt aussieht, als dass ich die eine Hälfte der Besatzung eines Rettungswagens bin. Ich denke, schnelles und konzentriertes Arbeiten unter großem Stress und schwierigen Bedingungen  liegt mir durchaus, sonst könnte ich wohl meinen Job nicht machen, oder? Aber erzähl mal mehr vom Job als Baustellennachtwächter, wenn du dich damit so gut auskennst. 

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Bonny2 09.09.2016, 17:39
@Monstrumologe

Ok. Ich bin nur auf Deinen Kommentar: "Kommt gleich noch" angesprungen. Daher auch nicht als Antwort, sondern nur als Kommentar. Den hast Du doch sicher nicht auf der Arbeit geschrieben, da hättest Du doch noch eine "Kurzinfo" schreiben können. Das die Antwort, warum auch immer, gelöscht wurde, woher sollte ich das wissen? --- Setzt Dich doch mal in unsere Situation. Da kommt eine Frage ohne Aussage, dann wird versprochen dass ein Nachtrag erfolgt und dann passiert nichts. ----

Ok, starte einfach mal neu. Ich respektiere Deine Antwort, weil die sachlich und vernünftig formuliert wurde. Ich kann auch Kritik vertragen, nicht nur austeilen. Ich finde, die ist auch gut "gekontert". Meine Hochachtung, schaffen so nicht viele. -----

Zu Deiner Arbeit: Größte Anerkennung und Bewunderung meinerseits. Es ist ein wirklich schwerer Job der vieles abverlangt. Vor solchen Menschen, die es zum Beruf gemacht haben anderen Menschen zu helfen habe ich sehr große Achtung und Respekt. ------ Ändert aber an meinem Kommentar nicht viel (grins, konnte ich mir nicht verkneifen. Ist spaßig gemeint).

Sei herzlich Willkommen, aber bring noch etwas mehr Humor mit. ;-) Gruß aus Berlin, Bonny  

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