ABS "Pflicht" beim Wiederverkauf?

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11 Antworten

Beim ABS scheiden sich die Geister genau wie bei der Entscheidung welches Moped Du grundsätzlich kaufen solltest. Wenn Du von Dir behaupten kannst ohne ABS leben zu können und Dir gefällt das Bike, dann greif zu. Grundsätzlich geb ich tripplewolf recht wenn er von der möglichen Maximalausstattung für den Wiederverkauf spricht. Aber selbst mit ABS wirst Du immer Verluste machen. Erst wenn Du Dein Motorrad möglichst lange fährst halten sich die Verluste im Verhältnis zur Nutzdauer in Grenzen

Hi Hans,

kauf´ dir die schöne Italienerin. Von dem gesparten Geld zur ABS-Version kannste auch schon mehrfach volltanken und schöne Touren fahren. Einfach auf lange Sicht planen, dann ist der weitere Wertverlust auch nicht so groß. So ist mein Freund Manni auch günstig an eine BMW F800GS gekommen. Der legte auf ABS auch keinen besonderen Wert und bekam den Ladenhüter (ja die BMW-Leute/Fahrer sind die Sicherheitsfanatiker!) für schmale € 5.000,-. Die fährt er jetzt einfach viele Jahre und freut sich jeden Tag. :-)

L.z.G.

T.J.

Wenn Möglich nur mit ABS kaufen, da es nur sehr wenige gibt, die eine Gebrauchte dann ohne Abs kaufen.

Meine Frau kaufte sich vor 2 Wochen eine neue F800GS...auf Anraten vom Händler (guter Bekannter) nur mit ABS und Griffheizung, da er, wenn er eine Gebrauchte rein bekommt ohne dies Optionen, sehr grosse Schweirigkeiten hat, diese wieder los zu werden.

Zudem ist es ja auch zu deiner eigenen Sicherheit, wenn du die dies Nutzen kannst.

LG Vidi

Ich persönlich muss nicht unbedingt ein ABS haben um glücklich zu sein, aber ein relativ neues Moped das mit ABS erhältlich ist, wird ohne dem ABS so gut wie unverkäuflich sein.

Die Frau meines Kumpels hat sich eine BMW 800 GS neu gekauft und der befreundete Händler gab ihr den gutgemeinten Rat so viele Extras wie möglich zu ordern, da das Moped später ohne diesen Extras nur über "den billigen Preis" zu verkaufen sei.

Er sagte wortwörtlich: "eine BMW ohne Heizgriffe,Bordcomputer,ABS und Koffer sei extrem schwer gebraucht an den Mann zu bringen, am besten ist es wenn das Moped noch das elektronische Fahrwerk hat".

Aus Händlersicht hat er auch recht, wenn er auf spätere Inzahlungnahme spekuliert. Rechnet man aber das beim Kauf gesparte Geld entsprechend beim Verkauf ab (spez. an privat), sieht die Rechnung anders aus... ;-)

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Also wenn ich mir irgendwann beim Kauf eines Mopeds schon Gedanken über den Wiederverkaufswert machen werde, dann kauf ich es lieber erst garnicht. Ich kaufe ein Moped weil es mir gefällt, so wie es ist. Dann fahre ich es eine Zeit und dann gehts zurück zum Händler. Ich fahre nun seit 11 Jahren ne X-11 hab ca.4000 Euro über die Zeit reingesteckt und viel Spaß damit gehabt. Wenn ich sie verkaufe bekomm ich vllt noch 3500. Aber 11 Jahre Spaß war es mir wert.

Ich denke auch das es sehr sehr schwierig wird es wiederzuverkaufen - ohne ABS.

Du wirst es schon schwerer haben ein Motorrad ohne ABS wieder zu verkaufen, würde ich mir gut überlegen.

Das ist letztlich eine Frage des Preises.

Natürlich wirst Du beim Weiterverkauf ohne ABS preislich bescheiden sein müssen, aber wenn Du aus demselben Grunde jetzt auch weniger zahlen musst, dann gleicht sich das ja wieder aus.

Der ABS-Trend wird sich in D-Land noch verstärken. Warte mal ab, wenn Versicherungen darauf womöglich noch Boni geben. Dann kannst Du Dein Eisen bis zum Sanktnimmerleinstag fahren.

Verluste musst Du beim Verkauf einkalkulieren. Allerdings kaufst Du sie ja auch entsprechend billiger. Wenn Du zu denen gehörst, die alle 15 Monate das Bike wechseln, dann lass es lieber - oder nimm den Verlust aufrecht und ohne mit der Wimper zu zucken...

Allerdings hat meine gerade gekaufte Maschine auch kein ABS ;-)

Hallo Marcus, ich gehe davon aus, das die Versicherer von ABS als Standard voraussetzen und beim Nichtvorhandensein einen Zuschlag erheben. Bonis haben Weihwasserqualität für die teuflischen Versicherer. :-)

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Zu Deiner Information... ABS ist nicht "Anti-Abheb-System", sondern ein "Anti-Blockier-System" ;)

Das ist mir schon klar, dennoch ist es logisch, dass wenn ich als Fahrer recht weit hinten sitze, das Gewicht anders gelagert ist als z.b. einer 50kg Frau, die schon fast auf dem Tank sitzt.

Wie gesagt ich habe testweise schon recht scharf gebremst und hatte nie ein Abheben (damit meine ich Stoppie) aus meiner normalen Sitzposition. Mit anderer Verlagerung gehts natürlich und ist dann auch gewollt :) Außerdem fahr ich ja nicht seit gestern und muss wirklich (trotz einiger Stürze) sagen, dass ein ABS mir nie geholfen hätte. Die Stürze waren ausnahmslos durch Kurvenrutschen wegen Splitt.

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Bei BMW´.Motorrädern unbedingt, das stehen die portenziellen Käufer genausso drauf wie auf ihren Klapphelm, Heizgriffe,elektrischen HAuptständer etc.

Anonsten habe ich eine von Geburt an ein Zweikreis(Mittel- und Zeigefinger)-ABS. Ist noch nie ausgefallen und hat noch nie Werkstattkosten versursacht.

Gruß aus dem Allgäu

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