Abbiegen auf neuem Motorrad!

3 Antworten

Geht es einfacher, wenn du schon ein klein wenig rollst, das Anfahren also als zusätzliches Problem wegfällt?

Hallo trine66,

das Problem hatte ich auch, bzw. auch heute noch teilweise. Ich habe mir aber angewöhnt, wenn ich an einer Kreuzung zum linksabbiegen stehe, dass ich mich etwas schräg in die Abbiegerichtung stelle. So ist es für mich einfacher flüssig abzubiegen. Genau so mache ich es beim Rechtsabbiegen. Ich fahre etwas in die Mitte und stelle mich leicht schräg in die Abbiegerichtung. So kann ich flüssig abbiegen und habe keinen so großen Radius beim abbiegen. Musste das auch erst mal üben, habe aber jetzt den dreh raus. Versuche es einfach mal.

Grüsse Sue

Hallo Trine, ja leider hilft da wirklich nur üben und nochmals üben. Versuch auch beim Abbiegen aus dem Stand nicht nur mit den Augen zur Seite auf die Du abbiegen willst zu sehen, sondern dreh auch den Kopf richtig in diese Richtung.

Damit geht z.B. wenn du nach links fahren willst, dann auch mit der Kopfdrehung die rechte Schulter nach vorne und damit natürlich auch der Lenker beim losfahren. Somit läuft dann das Abbiegen fast von selbst.

Ich hab das schon öfters gemerkt (bin auch Anfänger) wenn der Kopf sich dreht geht das Abbiegen viel einfacher und flüssiger, als wenn man nur mit den Augen in die Richtung schaut.

Versuch es mal und meld Dich, wie Du voran kommst. Und vor allem, gib nicht auf, jeder hat am Anfang seine Schwächen, die er beheben muß. Viel Erfolg und liebe Grüße

Wie empfindet ihr wenn ihr mal längere Zeit mit dem Motorradfahren eine „Zwangspause“ einlegen musstet?

Am Samstag war ich mit meiner „Trude“ das erste Mal nach meinem Unfall ausgefahren. Ich war habe natürlich meine beiden „Biker Treffpunkte“ (Spinnerbrücke-Berlin und Dobbrikow) angefahren. Ein guter alter Freund hatte mich dort schon erwartet (hatten telefoniert). „Rolf“ kam auch nach. War „super“. Da ich nicht mit dem Auto zu „Biker Treffpunkten“ fahre, war ich seit über 8 Wochen nicht mehr dort. Natürlich hatte sich mein „Sturz“ rumgesprochen. Dementsprechend war dann auch die Begrüßung. Es war auch jemand aus meinem näheren Bekanntenkreis dort, der auch einen Motorradunfall hatte. Seine Verletzungen waren viel schlimmer als meine. Ich habe mich riesig gefreut, dass er aus dem Krankenhaus entlassen wurde (ich wollte ihn besuchen, aber man hatte mir abgeraten weil seine Entlassung nicht fest stand). ----

Ich traf viele liebe Bekannte. Es war ein sehr schöner Tag, der bis in den dunklen Abendstunden hinein ging. Fuß ist gut verheilt, Rippen (Bruch) tun nur bei starken Drehbewegungen weh und die Hand, ----- nun ja, die tat abends schon noch weh. Dauert alles seine Zeit. ---- Das sind so die Tage, die einen „aufbauen“. Und das sind auch die Momente, die ich am Hobby „Motorrad“ so schätze. Nicht nur das Fahren, sondern das Treffen von netten Menschen, die Kommunikation und die „lustigen Sprüche“. Da musste ich mir wieder so einige anhören. Genau das mag ich und da muss man eben durch. Wem der „Bikerhumor“ an den Treffpunkten fehlt ist dort verkehrt. Ich bin da jedenfalls „goldrichtig“. ;-)

Ich habe grade mit Rolf darüber gesprochen, dass ich keine „Anlaufzeit“ brauche. Auch früher nicht. Nach längerer Zeit ohne Motorrad fahren brauche ich nur wenige Minuten bzw. unter einem Kilometer und ich bin wieder voll drin als ob ich nie „pausiert“ habe. Ist aber vielleicht in Berlin von Nöten, da ist man entweder sofort wieder „drin“ ist, oder man lässt es. --- So, bin noch am „genießen“. :-) Gruß Bonny

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Ist Motorradfahren nur ein Suizidversuch bei dem man versucht die Schuld auf andere zu lenken?

Mir kommt die Galle hoch wenn ich immer wieder lese oder höre wie gefährlich Motorrad fahren ist. Fast immer nur von Leuten, die davon keine Ahnung haben. Mit solchen Äußerungen, besonders von "Moped- und Motorrad-Fahrern" schaden wir uns nur selber. Kein Wunder, dass wir solch ein "Ansehen" in der Allgemeinheit der "nicht motorisierten Zweiradfahren" haben.

Daher stimme ich zu, auch dass Motorradfahren verboten werden sollte und Motorräder unter das Waffengesetz fallen sollen.

Natürlich brauchen alle Motorradfahrer ärztlichen Hilfe, weil sie Suizid gefährdete und somit kranke Menschen sind. Es gibt auch keine älteren Motorradfahrer. Die werden nicht alt. Die sehen nur alt aus weil die Gesichter von dem Winddruck schneller altern. In der Liste der 10 gefährlichsten Sportarten (für Normalbürger) ist Motorrad fahren noch nicht mal aufgeführt.

Natürlich hat man keinen Schutz wie im Auto, aber trotzdem ist die Sterberate bei Autofahren und Radfahrern höher. Zu über 90% sind die Motorradfahrer an dem Unfall selber mit schuld. Zu schnell, zu riskant oder es wird nicht mit den Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer gerechnet. Oft ist man in einem "Rauschzustand der Emotion", dass man die menschlichen Warnhinweise des Geistes einfach nicht wahrnimmt, die man sonst immer beachtet. In der Zeitung wird immer ausführlich von den Folgen eines Motorradunfalls berichtet. Von den Autounfällen nimmt kaum noch einer Notiz.

Ich habe öfter solche Diskussionen (Organspender, Selbstmörder u.s.w) im Bekanntenkreis. Alles von Leuten, die noch nie Motorrad über längere Zeit gefahren haben. Diejenige, die große schwere Maschinen fahren, fahren die so vorausschauend, dass Motorrad fahren eigentlich die sicherste Methode ist sich im Straßenverkehr zu bewegen. Man kann sich schneller aus der Gefahrenzone bringen, meist ist man wendiger und mit der geringeren Breite findet man öfter ein "Schlupfloch". Natürlich haben viele auch die Erfahrung gemacht, das man am falschen Ort zur falschen Zeit ist, aber das kann immer passieren, sogar im Bastelkeller im eigenen Haus.

Wir stellen uns ein Armutszeugnis aus, wenn wir selber erklären, dass Motorrad fahren extrem gefährlich ist, wir es aber trotzdem machen weil uns unser Leben und der Rest der Umwelt egal ist. --- Ich fahre seit 50 Jahren Motorrad, meist in der Großstadt Berlin, fuhr bis vor einiger Zeit einen sehr riskanten und oft unüberlegten Stil. Bis vor einiger Zeit fast täglich etliche Kilometer (jetzt weniger). Trotzdem halte ich Motorradfahren für sicher und keinesfalls "selbstmörderisch". Liegt an jedem selber. Natürlich sind die Verletzungen wegen der höheren Geschwindigkeit größer. Man fliegt weiter durch die Luft und der Aufprall ist selten ohne Verletzungen, aber wer springt vergleichsweise aus dem Fenster ohne Schutzkleidung? Da sollte mal einige darüber nachdenken wenn die hier auf einer Motorradplattform davon berichten wie gefährlich Motorrad fahren ist. Gruß Bonny

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Held Safer ein guter Zweiteiler?

Hallo Community, Ich mache bald meinen A1 Führerschein und bin noch 15. Da ich irgendwie die ätzende Zeit überbrücken muss, habe ich mir mal Gedanken zur Kleidung gemacht und mich macht das Thema einfach auf positiver Weise kirre! Ich selber werde mir die MT kaufen und werde damit im Sommer Touren fahren und halt als Autoersatz ganzjährig nutzen. Heißt für mich: SICHERHEIT,All Wetter, Komfort. Sprich ich gehöre nicht zu den 16 Jährigen "krassen" Grenzgängern ^^

Ich bin nun zum Schluss gekommen, mir einen Leder Zweiteiler (Sommer), eine Textil Jacke für die kältere Zeit, Alpinestars Handschuhe, Held Winterhandschuhe, Alpinestars Schuhe, Funktionswäsche, Schuberth C3, einen Standalone Rücken/Brust Protektor zu kaufen.

Man könnte jetzt auch einfach sagen: Hol dir einfach eine Textilkombi, dann sparst du dir Leder: NEIN. In Leder fühle ich mich einfach Sicher und Sicherheit hat Priorität. Nun zur eigentlichen Frage: Bei den ganzen Angeboten ist mir die Alpinestars Gp PRO Jacke + Hose sowie die Held Safer Kombi ins Auge gefallen. Die Held spricht mich optisch mehr an und die Hose gibt es in mehreren Farben, auserdem bietet sie einen Einschub für die Rippen, bei der AS gibt es die passende Hose nur in Schwarz.

Abgesehen von der Optik subjektiv besseren Optik von Held ,habe ich im Internet kaum etwas zur Held Safer gefunden und wenn nur generelle Statements zu Held wie: Held taugt nur für Handschuhe!

Das ist dann auch schon meine Frage: Welche Kombi würdet ihr ehr empfehlen, oder sogar bessere Alternativen? Außerdem wollte ich mal eure Meinung zu BMW interessieren, da ich mir für den Winter evt. die Neon Shell Jacke kaufen wollte. Geld sollte bei der Kombi bei round about 1000€ liegen. Wenn es etwas teurer ist, macht nichts, ich gehe fürs Motorrad fahren arbeiten und krieg nichts in den Arsch geschoben;) (Außer einen internen Familien Kredit 😂) PS: Sorry für den Langen Text, aber zum Thema Sicherheit stelle ich lieber viel Klar und stelle viele Fragen als zu wenig... Danke für die Hilfe :), Henri Z

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Service bei einem Motorrad?

Hallo, ich bin seit kurzen Besitzer einer Kawasaki GPZ500S von 1995. Habe sie bei einem Kawasaki-Händler gekauft. Jedoch meinte dieser, dass ein kompletter Kundendienst in 1.000 - 2.000 km gemacht werden sollte. Nun ist meine Frage was gehört den alles dazu? Ich bin vom Beruf Kfz mechatroniker daher wird der selbstverständlich selber gemacht da es auch kein Serviceheft vom Vorbesitzer gibt.

Ich hätte jetzt spontan an Ölwechsel (10w-40?) + Ölfilter, neuer Luftfilter, neue Zündkerzen, neue Bremsflüssigkeit, neues Kühlmittel und mal ordentlich die Kette reinigen / schmieren gedacht. Müsste sonst noch irgendwas gemacht werden? Kenne mich leider nur mitn Auto aus und weiß daher nicht was sonst noch so fällig wäre. Achja sie hat im Moment 28.500 km drauf. Wann müsste man eigentlich die Kette wechseln? Gibt es da so einen Punkt wo man sagt, weg damit?

Achja, kleine Frage noch nebenbei, die Kette ist im Moment laut Handbuch straff genug (35-45mm), jedoch '' Scheuert'' sie auf die strebe / den Rahmen zwischen der Kette die zum Rad geht. Kann das leider nur im Stand feststellen während der Fahrt höre ich die Kette nur oder ist das normal?

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