[A1] Ab Jan. 2013 ganz offen

2 Antworten

Eigentlich hat "Mankalita" ja alles geschrieben. Ich möchte nur noch etwas ergänzen, wie es meinem "Garagennachbar" ergangen ist: Mach Dich mal sachkundig über die neuen "mobilen Leistungsmessstände" der Rennleitung. Die können wohl feststellen ob eine 125´er getunt ist. Selbst wenn das Ende des Prüfstandes erreicht ist, oder sie keinen dabei haben und die den Verdacht auf "Tuning" haben, kommt das "Moped" zur "technischen Prüfstelle" der Polizei. Du kannst zusehen, wie das "Moped" vor Ort abgeholt wird. Dann wird es richtig teuer. Von der Strafe mal abgesehen, bezahlst Du den Abtransport, die technische Überprüfung und für jeden Tag auf dem Gelände der Polizei eine "Parkgebühr". Das kann so teuer werden, das es den Zeitwert des Mopeds heftig übersteigt. So ist es meinen Garagennachbar ergangen.

Was Versicherungstechnisch bei einem Unfall auf Dich zukommt, da halte ich mich zurück, ist ja schon alles geschrieben. Nur soviel, dass Du für alles persönlich haftest. Das kann Dein ganzes Leben negativ beeinflussen. Auch ständig mit der Angst zu fahren nicht erwischt zu werden macht sicher auch keinen Spaß. Ob sich das lohnt, musst Du selber entscheiden. Die kurze Zeit mit dem gedrosselten Fahren geht auch schnell vorbei, jedenfalls schneller als die Folgen eines Unfalls. Bonny

In Deinem Kommentar zu "Mankalitas" Antwort entnehme ich, dass Du da einige Sachen nicht verstehst. Fahren ohne Führerschein mit einem nicht zugelassenem Fahrzeug ist eine Sache. Die betrifft Dich. Strafe und eine möglicherweise Führerscheinsperre (wenn Du den mal machen möchtest) ist die eine Sache. Das Andere ist die zivilrechtliche Sache. Da geht es im Schadensfall um die Schäden. Erstmal werden möglicherweise Deine Eltern dafür herangezogen. Wenn Du mal Geld verdienst, hält man sich an Dich. Lohnkürzungen bis auf Deine Existenzgrundlage sind möglich. Mal nebenbei: Werde ich mal verletzt, weil der Fahrer eigentlich das Fahrzeug nicht fahren darf, bin ich sehrrrrrr lange Krank. Glaube mir, ich kenne Gutachter und Ärzte, die mir viele, viele schmerzhafte Verletzungen bescheinigen. Da gibt es natürlich auch "Schmerzensgeld", dass der Verursacher auch noch bezahlen muss. Ich bin keine Ausnahme, sondern dass ist die Regel (leider). Bonny

Verbogene Hinterradschwinge nach Unfall , und jetzt?

Hallo liebe Motorradgemeinde,

ich melde mich ,nach einigen Monaten ,auch mal wieder mit einer Frage zurück. Meine erste Saison habe ich heil überstanden und freue mich auch schon auf die nächste. Leider war ich im September letzten Jahres bereits an einem Unfall beteiligt (war nicht mein Fehler und hätte auch nicht von mir verhindert werden können).

Mir ist jemand an einer roten Ampel hinten draufgefahren sodass ich wegen dem Aufprall erst mit dem Rücken auf den Soziussitz und anschliessend vom Motorrad gefallen bin. Das Motorrad selbst ist danach ungebremst auf die linke Seite gekracht.

Mir selber ist nichts passiert , aber Die Honda hat ein paar ordentliche Kratzer auf der Verkleidung , desweiteren sind Kupplungs und Schalthebel verbogen und ich glaube den Lenker hats auch erwischt , ist allerdings nicht weiter tragisch. Mein wirkliches problem ist nun die Hinterradschwinge, denn wie sich bei einer Vermessung (von Honda durchgeführt) heraustellte ist diese nun verbogen. Das Ergebnis: Wirtschaftlicher Totalschaden Es gibt zwar für die Schwinge eine gewisse Toleranz was die Maßhaltigkeit angeht , diese ist jedoch bei meinem Motorrad um einen kleinen Wert überschritten worden.

Mir wurde geraten ich sollte besser nichtmehr Autobahn fahren sowie auf Landstraße und Innerorts mit größter Vorsicht agieren, da sich das Motorrad angeblich bei hohen Geschwindigkeiten sonst aufschaukeln könnte. Tja ,den Oktober bin ich dann mit dem Bike dennoch durchgefahren und war auch auf meiner Lieblingslandstraße unterwegs, Autobahn war seitdem allerdings für mich Tabu , also auch keine Ostseetour mehr :(.

Am fahrgefühl konnte ich nach dem Unfall ehrlich gesagt keinen Unterschied feststellen und der Motor ist nach wie vor Zuverlässig (tolles Maschienchen). Ich habe mich dafür entschieden von dem Geld der Versicherung kein neues Motorrad zu kaufen , sondern die Honda so gut es geht zu Reparieren und mit ihr kommende Saison weiter zu fahren.

Meine Frage an euch ist nun was ihr von der Entscheidung haltet, ist das in euren Augen Verantwortungslos was ich vorhabe? Ich mache mir ernsthafte Sorgen um die Sicherheit beim Fahren, will mich allerdings auch nicht von meinem Motorrad trennen müssen aufgrund der Unbezahlbaren neuen Hinterradschwinge.

Mein Eindruck ist dass man immernoch sehr gut mit ihr fahren kann und alles bis auf die Hinterradschwinge würde ich von dem Geld Repariert bekommen. Einen neuen Reifen würde ich mir Sicherheitshalber auch nochmal hinten draufpacken , der alte hat den gesamten Aufprall praktisch abgefangen.

Es würde mich zudem Interessieren ob das mit der Aufschaukelgeschichte wahr ist und ob vielleicht noch schlimmeres beim fahren passieren könnte. Fährt sich der Reifen am Hinterrad eigentlich noch "Normal" ab?

Ok,ok ich hör schon auf zu Fragen muss jetzt sowieso los. Würde mich über eure Meinungen und Ratschläge sehr freuen.

Tut mir leid dass es soviel Text geworden ist.

Mfg, Pulvertoastmän.

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