Verhindert die Aufstellneigung der Maschine und erlaubt das "Herumzaubern" wenn sonst nichts mehr hilft.

Ja, ein gutes Thema.
Beim Bremsen mit dem Vorderrad kommt sehr viel Unruhe ins Fahrwerk (vor allem bei Enduros wegen der langen Federwege) und das Motorrad richtet sich zu allem Überfluß noch auf!! Gerade das - Passfan schreibt's - kann man meist aber gar nicht brauchen.
Ein gebremstes Hinterrad verzögert, indem es - bildlich gesprochen - "hinten zieht" und die Schräglage erhöht sich. Das Bike wird noch das Quäntchen langsamer, welches man benötigt, um durch die Kurve zu kommen und vor allem wird der Radius der gefahrenen Kurve enger. Auch das kommt einem in diesen Situationen meist gelegen ...
Ich habe diesen Effekt in den letzten Wochen schon zweimal recht anschaulich erklärt.
Passfan hat Recht, dies ist einen Tipp wert. Vor allem sollte keine/r mit dem Ausprobieren warten, bis sie/er es braucht. Übt das mal gleich die nächsten Tage, wenn ihr auf einer geeigneten Strecke unterwegs seid - aber nicht unbedingt im fließenden Berufsverkehr!!

spider kann ich da nur zustimmen !! das sollte man grundsätzlich in engeren Kurven so machen. Im größtmöglichsten Gang fahren, am Gas bleiben, aber die Geschwindigkeit mit der Fußbremse regulieren. Damit hat man keine Lastwechselreaktionen, der Motor fängst nicht an zu spucken, das Bike wackelt nicht, und ab dem Scheitelpunkt der Kurve, wenn sie schon gelaufen ist, die Bremse weich öffnen.... euch allen viel Spaß beim Fahren